Abmahnung erhalten obwohl Krank geschrieben ist das gerecht?

21 Antworten

Du bist dafür verantwortlich, dass die Krankmeldung innerhalb von drei Werktagen in der Firma ist. Heute ist Donnerstag, also der vierte Werktag nach Erkrankung (jawohl der erste Tag wird mitgezählt!). Egal, wie viele Angestellte die Frima hat, deine Aufgaben hast du zu erledigen, nicht die anderen. Verhalte dich in Zukunft so, wie es erwartet wird, dann ist eine Abmahnung nichts Schlimmes.

Fristen müssen zwischen AN und AG vertraglich vereinbart sein, sonst gilt:

AU Bescheinigungen müssen am ersten Tag der K.-meldung im UN vorliegen !

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@Doctores2

Es hat sich gerade erst im Gesetz geändert, dass ein AG darauf bestehen kann, bereits am 1. Tag die Bescheinigung zu bekommen. Er muss das dann aber sagen, ansonsten gilt nach wie vor, die Dreitagesfrist, wie es bislang üblich war. Schließlich ist man nicht bei jeder Krankheit in der Lage, sofort zum Arzt zu gehen und dann auch noch zum Briefkasten.

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@Doctores2

Da gebi91 von drei Tagen schreibt, gehe ich davon aus, dass in ihrer / seiner Firma eine Drei-Tage-Regelung gilt.

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@Schuhu

und bitte beachten: Entweder ab dem 1. oder 3. Tag vorliegen, nicht am, die Postlaufzeit sollte man mind. haben.

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@Doctores2

"AU Bescheinigungen müssen am ersten Tag der K.-meldung im UN vorliegen !"

Das ist falsch (um nicht zu sagen: Quatsch)!

Im übrigen: Wie soll das denn überhaupt gehen? Wenn ich z.B. ab heute krankgeschrieben bin, kann die AU-Bescheinigung nicht schon heute beim Arbeitgeber vorliegen!

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@Yentl51

@Brille99:

Es wurde kein Gesetz geändert - und es ist wieder einmal die Verwirrung um die Formulierungen "am" ersten und "für den/ab dem" ersten Tag!

Lediglich das Bundesarbeitsgericht hat vor einigen Wochen in einem bestimmten Fall (es ging um Diskriminierung) festgestellt, dass ein Arbeitgeber - abweichend von der sonst in seinem Betrieb üblichen Praxis - für eine bestimmte Arbeitnehmerin eine AU-Bescheinigung auch schon "ab dem/für den" ersten Krankheitstag verlangen darf; das heißt aber nicht, dass diese Bescheinigung schon "am" ersten Tag beim Arbeitgeber vorliegen muss (was ja auch kaum möglich ist).

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@Familiengerd

Das wurde aber in den Medien vollkommen anders dargestellt. Da wurde es genauso formuliert, wie ich es geschrieben habe,nämlich dass der Arbeitgeber verlangen kann, dass ihm bereits am 1. Tag der Krankheit die AU-Bescheinigung vorglegt wird. Es wurde dann nämlich auch noch gesagt, dass man die Bescheinigung auch per Kurier oder durch Angehörige überbringen lassen kann.

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@Familiengerd

Bislang galt, 3. Tag. Dann wurde die Geschichte anhand eines Fall vor einigen Monaten öffentlich gemacht. In den Medien wurde berichtet, dass der AG bereits das Vorlegen am 1. Krankheitstag verlangen kann. Per Post geht das dann nicht, aber durch Kurier. Die Kosten dafür muss der AG tragen. Weiterhin sei es in den meisten Fällen möglich, die Bescheinigung per mail, Fax oder Angehörige/Bekannte beizubringen, selbst Arztpraxen könnten die Bescheinigungen direkt zum AG faxen. Auch wenn hier zu meiner großen Verwunderung viele sagen, das Gesetz wurde nicht geändert und das sei alles Quatsch - genauso habe ich das im Fernsehen gesehen und im Radio gehört. Wenn alles beim alten geblieben wäre, nämlich der 3. Tag, wäre das ganze ja nicht diskutiert und neu festgelegt worden. Ich kalkuliere immer mit ein, dass ich mich irre, aber diese Berichte liefen nicht in Soaps oder anderen dämlichen Sendungen.

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@Yentl51

Ich gehe - zu 100 % - von einem Missverständnis aus; solche Regelungen (wie beschrieben) wären völlig überzogen und unrealistisch.

Die Bestimmung bezüglich des ersten Tages bezieht sich nur darauf, dass der Arbeitgeber verlangen kann, dass die Krankheit schon ab dem ersten Tag der Erkrankung attestiert werden muss (und nicht erst ab dem zweiten oder dritten); sie bezieht sich nicht darauf, dass ein Attest schon am ersten Tag dem Arbeitgeber vorliegen müsse!

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Sie sollten Ihr Verhalten und Ihre Einstellung zum Lernen und gegenüber Ihrem Arbeitgeber auf den Prüfstand stellen und weniger den Arbeitgeber! "Lehrjahre sind keine Herrenjahre" - nur mal so am Rande! Reichen Sie dem Arbeitgeber unverzüglich das Attest nach und erklären Sie ihm telefonisch vorab, wie lange Sie voraussichtlich krank geschrieben sind!

Dennoch gebe ich dem Ersteller dieser Frage insofern ein wenig Deckung, als dass ich eine schriftliche Abmahnung einfach übertrieben ist.

Es sei denn, dass man grundsätzlich mit dem Azubi unzufrieden ist. Möglicherweise liegt hier der wirkliche Grund.

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Lieber Schelm, sie hat sich zwar nicht 100 %ig korrekt verhalten, deshalb ist ein solch motalischer Zeigefinger trotzdem sehr überzogen. Was hat die Einstellung zum Lernen damit zu tun und was dieser Uraltspruch "Lehrjahre....." Also wirklich ! Das soll ein Rat sein, den sie sich zu Herzen nehmen soll ? Sie hat lediglich versäumt, nochmals anzurufen und zu sagen, wann sie wieder kommt, das ist zwar blöd, aber kein Verbrechen ! Deswegen gleich eine Abmahnung zu schicken, die arbeitsrechtliche Konsequenzen hat, ist lächerlich. Sie muss jetzt zusehen, dass der gelbe Schein sofort zum AG kommt und mit diesem ein Gespräch führen. Wenn der AG ein Typ Mensch ist wie Sie, dann wird dort wohl jeder Azubi wegen irgendwas demoralisiert, so was gehört in die direkte Nachkriegszeit.

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Da der Krankenschein bereits am 3.Tag der Erkrankung dem Arbeitgeber vorliegen muss ist eine Abmahnung gerechtfertigt. Heute ist ja bereits der vierte Tag und da wolltest du anrufen und wann sollte der Krankenschein nachgereicht werden?Bis jetzt hat hat sich nach deinen Worten nichts getan denn du wolltest ja nur.

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