Abmahnung / Ausbildung

6 Antworten

Punkt 1: Nacharbeiten der Minusstunden ( z. B. Samstags ) : Ja! Abzug bei der Ausbildungsvergütung: NEIN! - Eine Abmahnung stellt der Ausbilder dann aus, wenn ER es für richtig hält. Eine erste Abmahung hat informativen Charakter. Somit okay. - Der junge Mann ist 18 (!) somit frage ich mich, was da schiefläuft, wenn er offensichtlich im Betrieb Probleme hat UND dann auch noch das schulische nicht passt. Wie definierst du mobbing? Vielmehr sollte man tatsächlich "abklopfen" wo das Problem genau liegt. Wenn er mit irgendwas nicht ganz zurecht kommt, dann muss er evtl. halt in seiner Freizeit noch schulische Kurse besuchen. Wenn das "insgesamt" schlechte Noten sind stellt sich die Frage, ob die Ausbildung nicht in beidseitigen Einvernehmen abgebrochen werden sollte, weil das so ja wenig Sinn ergiebt. Bei der Sache mit Samstag frei / nicht frei seh ich dein Problem überhaupt nicht. Gerade in einer Werkstatt ist es was völlig normales, dass Aufträge erst kurzfristig angenommen werden und daraus resultiert das dann. Abschliessend frage ich mich ernsthaft, "wie du denn unterwegs bist" - Ein Tip noch: Ich bin Ausbilder in D und AT.. In D praktisch schon länger nicht mehr. Es gibt hier die Möglichkeit von "Integrativen Ausbildungsmassnahmen" - Das heisst: Wenn der Lehrling mit seiner Lehre nicht zurecht kommt, dann gibt es bei der Kammer eine "Ausbildungsassistenz" ( Da wird ein sog. Clearing mit Experten gemacht und festgestellt, wo er genau seine Probleme hat und darauf dann reagiert. Das kann sein mit einer Ausbildungsverkürzung mit nur einem Teilabschluss aber auch einer Ausbildungsverlängerung über ein Jahr, wenn er wirklich geistig,.. Etwas länger braucht wie andere. Ist ja keine Schande. ) - Also ich würde da mal nachfragen, ob es in Deutschland diese Möglichkeit auch gibt. ( KAMMER! )

Hab ich jetzt nicht richtig einfliessen lassen: Er ist 18 und somit unterliegt er keinen Jungendschutzbestimmungen während der Ausbildung mehr!!!!

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Wenn Monags geschlossen ist, heißt das doch nicht auch, dass frei ist. Man kann doch auch andere Tätigkeiten machen, die keinen Kundenkontakr beinhalten. Was steht denn in seinem Arbeitsvertrag? Das gilt auch für die Samstagsarbeit. Und den Schluss, dass die schlechten Noten durch Mobbing zu Stande kommen, halte ich für sehr gewagt. Wenn er sich gemobbt fühlt, sollte er Kontakt zur Handelskammer aufnehmen. Oder die Zähne zusammenbeißen, die Ausbildung durchziehen und mit einem vernünftigen Abschluss seinem Lehrherren eine lange Nase zeigen. Das Sprichwort: Lehrjahre sind keine Herrenjahre, ist immer noch aktuell.

Wenn der ganze Betrieb zu ist, kommt er wahrscheinlich nicht mal rein um irgendwas anderes zu arbeiten.

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Eine Abmahnung wegen unentschuldigtem Fehlen ist durchaus rechtens und dazu muss es nicht öfter passieren, einmal reicht. Wenn man bei der Arbeit fehlt gibt man bescheid und reicht einen gelben Schein ein, sonst gibt es Ärger. Das mit den Stunden allerdings, würde ich so nicht hinnehmen. Wie soll der Junge Stunden haben, wenn der ganze Betrieb geschlossen ist montags. Dann wären die Friseurazubis ja permanent im Minus, da Friseur montags fast grundsätzlich zu haben. Da würde ich auch notfalls einen Anwalt einschalten. Und es müßte ein geregelter Dienstplan her, damit dein Neffe genau weiß, wann er zu arbeiten hat und wann nicht.

Lies doch nochmal, da werden Spielchen gespielt Chef sagt Azubi hat Samstag frei, Chefin ist dann anderer Meinung, vermutlich sogar erst hinterher.

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@Urknall

es ist nicht ganz so ungewöhnllich, dass bei 2 Vorgesetzten 2 mal unterschiedliche Anweisung kommen. Mit 18 sollte man das aber klären können.

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@Urknall

Deswegen sagte ich, da müßte ein schriftlicher Dienstplan her, nach dem sich dann jeder zu richten hat und der nur in Absprache mit dem Betroffenen auch geändert werden darf. Ist doch nicht so schwer.

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