Ablehnungsbescheid der DRV muss ich Widerspruch einlegen?

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3 Antworten

Eine Ablehnung spart natürlich erst mal Geld

Hast du denn ersatzweise einen REHA-Antrag gestellt?. Wenn du nicht arbeitsfähig bist, wirst du sonst auch kein Krankengeld mehr bekommen. AlG 1 kannst du sowieso nur bekommen, wenn du auch dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehst.

In deinem Bescheid ist eine Rechtsmittelbelehrung, an die du dich halten musst. Sonst wird die Arbeitsagentur das als mangelnde Mitwirkung ansehen.

Hallo,

Dich kann keiner zwingen, das Du in Rente gehst, weder das Jobcenter und auch nicht der Medizinische Dienst. Der gibt seine Stellungsnahme ab, hat aber nicht zu entscheiden, ob Du in Rente gehen musst oder nicht.

Wenn Du keinen Widerspruch einlegst, hat sich das erledigt mit der Rente, weil es ja abgelehnt wurde.

Ich würde aber an Deiner Stelle trotzdem drüber nach denken, wegen der Rente, weil Du kannst ja trotzdem nebenbei ein wenig arbeiten, auch wenn Du die Rente hast. Weil machen wir uns doch nichts vor, Du bist 50 Jahre alt und eine Arbeit zu finden wird schwer werden. Es ist ja toll, das Du arbeiten möchtest, aber man muss einfach realistisch bleiben, was den Arbeitsmarkt anbelangt. Und wenn Du dann bloß so einen 400,-- bekommst, dann hättest Du so wenigstens auch noch die Rente dazu.

Wenn Du Dich doch noch für die Rente entscheidest, dann unbedingt bis zur Frist Widerspruch einlegen, mit Attesten von Deinen Ärzten und die sollen dann auch reinschreiben, das Du für eine Reha derzeit vom gesundheitlichen her nicht in der Lage bist diese anzutreten.

Kur ist eh Quatsch, weil die ist ja gedacht, wenn Du schon wieder gesund bist .

Liebe Grüsse

Warum hat denn die DRV abgelehnt? Aus gesundheitlichen oder rechtlichen Gründen (Wartezeit nicht erfüllt oder ähnliches)?

Dein letzter Satz trifft wahrscheinlich den Kern, daher schicke eine Kopie dem Jobcenter und sage ihnen, dass du einen Widerspruch für sinnlos hältst und wie es jetzt weitergehen soll. Zwingen können sie dich nicht, die Entscheidung eines anderen Sozialleistungsträgers ist für das Jobcenter bindend.

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