Ablehnung von krankengeld wegen verspäteter Abgabe der Krankmeldung

6 Antworten

Gängige Praxis ist, bei Krankmeldung sofortige Meldung an den Arbeitgeber. Meist muss bis zum dritten Werktag die Krankmeldung oder Aufenthaltsbescheinigung vom Krankenhaus dem Arbeitgeber vorliegen.

Nach Genesung erst die Krankmeldung einzureichen? Kommt mir sehr komisch vor.

Wenn Du jetzt noch Forderungen geltend machen möchtest, wirst Du Dir wohl Rechtshilfe suchen müssen.

Wie geschrieben habe ich die Meldung für die Krankenkasse nicht abgeschickt weil das Arbeitsamt diese haben wollte. Ich wusste nicht das ich eine frist habe die bei der krankenkasse abzugeben. Und der Arbeitgeber muss in den ersten vier Wochen keine lohnfortzahlung leisten. Das wusste ich bis dato auch nicht. Ich fahre beruflich Gabelstapler und bin mit solchen Gesetzen leider nicht vertraut. Desweiteren war ich nicht ganz klar im Kopf zu dieser Zeit. Wie oben geschrieben war es eine Eileiter Schwangerschaft. Es war die zweite op in diesem Jahr. Der kinderwunsch ist sehr groß und leider mein Körper nicht der beste dafür. Ich bin körperlich und mental schwer wieder auf die Beine gekommen. Und habe nicht an irgendwelche fristen gedacht. 

Wenn Du eine Krankmeldung dem Arbeitgeber und eine dem Arbeitsamt vorlegen musst, dann musst Du Dir entweder 2 Krankmeldungen ausstellen lassen oder eine Kopie davon machen.

Die Krankmeldung für die Krankenkasse ist davon jedoch in keiner Weise davon betroffen. Die Krankmeldung für die Krankenkasse musst Du immer sofort vorlegen.

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Wieso ist der AG raus aus der Lohnfortzahlung - das sind doch keine 6 Wochen! Du warst grad mal so 4 Wochen krank. Auch wenn du am 3.3. gekündigt worden bist, der AG muss die Kündigungsfrist einhalten. Mit der Krankenkasse hast du schlechte Karten, es ist in der Tat so, dass man die Krankenmeldungen immer pünktlich abgeben muss. Also sofort nach der Krankschreibung durch den Arzt. Am gleichen Tag.

Weil in den ersten so und soviel Wochen des Arbeitsverhältnisses der AG keine entgeltfortzahlung leisten muss.

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"Wieso ist der AG raus aus der Lohnfortzahlung"

§3 Abs. 3 EFZG:

"Der Anspruch nach Absatz 1 entsteht nach vierwöchiger ununterbrochener Dauer des Arbeitsverhältnisses."

Der Fragesteller gibt die Info:  "im Februar habe ich eine neue Arbeit begonnen. bin aber nach drei Wochen krank geworden." 

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wenn man nicht angestellt wurde vom Arbeitgeber und krank geschrieben ist in den ersten 24 Tagen, bekommt man trotzdem krankengeld??

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