Ablehnung eines Vermittlungsvorschlags der Arbeitsagentur

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3 Antworten

Die Zumutbarkeitsregeln sind in §10 SGBII geregelt. Speziell gilt für deinen Fall Abs.1. Nr.4:

"[1]Einer erwerbsfähigen leistungsberechtigten Person ist jede Arbeit zumutbar, es sei denn, dass ... 4.die Ausübung der Arbeit mit der Pflege einer oder eines Angehörigen nicht vereinbar wäre und die Pflege nicht auf andere Weise sichergestellt werden kann,"

Die Praxis siet allerdings so aus,daß zu einer Unvermittelbarkeit aufgrund der Pflege eines Angehörigen eine Pflegestufe für diesen nötig ist. Welche Stufe hier vergeben wird, entscheidet dann auch über die Vermittelbarkeit. Dabei gilt man bei Pflegestufe 1 noch als voll vermittelbar, bei Pflegestufe 2 als in Teilzeit vermittelbar. Erst ab Pflegestufe 3 gilt man als unvermittelbar.

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Hallo, ich würde mich an einen Anwalt wenden. In größeren Städten gibt es Anwälte, die sich auf Probleme mit der Arbeitsagentur und dem Jobcenter spezialisiert haben. Man kann sich von ihm beraten lassen. Ich sehe das Problem darin, dass man einen Vertrag mit dem Arbeitsamt abschließt, wonach man für den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen muß. Ich denke dass das Amt sagen könnte, diese Voraussetzung ist nicht gegeben. Aber das ist nur meine Vermutung.

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Also ich glaube das Arbeitsamt kann heute alles anweisen und man muss springen. Die suche nur Gründe dafür, das Geld sperren zu können.

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