Ablauf/Regeln/Unterkunft in der Jugendpsychiatrie? Hilfe gesucht!

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erstmal schön dass du so offen bist, aber du musst deine einweisung nicht rechtfertigen.. es ist okay hilfe zu bekommen und anzunehmen, und auch eine einweisung ist keine schande.

  1. der tagesaublauf ist ähnlich wie bis jetzt auch.. du wirst dort zur schule gehen bzw unterrichtet werden vormittags, dannach betreuung bei hausaufgaben und dann hast du freizeit. natürlich ist diese gekoppelt mit einer therapie, also regelmäßigen sitzungen wo du mit deinem behandelndem arzt sprichst/arbeitest.
  2. du kannst die schule nicht umgehen solange du schulpflichtig bist. der sinn der therapie ist es dich wieder zu sozialisieren und dich auf den alltag außerhalb vorzubereiten. auch später in der arbeitswelt sollst du mit menschen auskommen können, auch solchen die du nicht leiden kannst.
  3. zimmeraufteilung ist nach geschlechter in allen fällen getrennt, meist gibt es einen gang für jungs und für mädchen. Ob das einzelzimmer sind oder 2-4 bettzimmer hängt von der psychiatrie ab und auch davon wie verträglich du mit anderen bist.
  4. ja, du wirst zur freizeit aufgemunter werden. natürlich hast du auch zeit für dich wo du alleine im zimmer sein kannst, aber gemeinsames findet eben gemeinsam statt.. z.b. gemeinsam essen, sport, ausflüge, gruppentherapien usw.
  5. die ausgangszeiten sind davon abhängig wie du dich fühlst bzw dein zustand ist. bei gesunden kindern sind die ausganszeiten gesetzlich mit einer ausgangssperre gegliedert.. also je nach alter und uhrzeit. in einer psychiatrie sind aber nur jugendliche die krank sind und nicht allen ist zuzutrauen dass sie sich an ausgangszeiten und regeln halten, vor allem wenn sie unfreiwillig dort sind..

in den meisten heimen kannst du dir vorab ein gutes bild von allem machen, es gibt sozusagen sprechstunden wo du dir heime anschauen und manchmal sogar aussuchen kannst, sprich mit deinem therapeuten und eltern darüber. ein psychiatrisches heim ist kein gefägnis, sondern eine chance für dich andere sichtweisen über deine lebensanschauung kennenzulernen.

ich weiss jetzt nicht wie alt du bist, ich arbeite selber mit verhaltensauffälligen kindern ( nicht jugendlichen ). als kind und als jugendliche war ich selber einige male in der psychiatrie, damals gab es aber noch keine speziellen kinder&jugendpsychiatrien, da wurde man einfach zusammen mit den "alten" weggesperrt, aber das sind dreissig jahre her. aber ich kann mich schon etwas in dich hineinfühlen und verstehe wenn du sagst, du möchtest dich nicht resozialisieren. man kann soweit kommen, dass man die menschen nur noch ablehnt, wenn man die entsprechenden erfahrungen gemacht hat. von daher glaube ich persönlich nicht daran, dass eine von anderen menschen auferlegte einweisung in die psychiatrie sehr erfolgversprechend ist, solange du dir nicht helfen lassen willst. du wirst meinem gefühl nach, den ort als weitere plattform benutzen um gegen die welt zu protestieren. gespräche werden an dir abprallen und regeln wirst du brechen wollen. ich hoffe ich habe unrecht, aber mein alltag sieht so aus. viele kinder, die uns verlassen, kommen aber irgendwann trotzdem im leben sehr gut zurecht ,- und das ist der punkt auf den ich hinaus will. in unserem leben gibt es viele erlebnisstationen wo wir lernen und auch die sind wertvoll, die uns gar nicht gefallen. so kommen dann kinder nach jahren zurück, mit denen hatte ich tägliche "kämpfe" und sagen: sie hatte ich besonders gerne, sie waren immer so lieb zu mir. wenn also deine eltern mit dir im moment nicht mehr zurecht kommen, deine schule dich nicht mehr für tragbar hält und du dich in deiner haut nicht mehr wohlfühlst, dann ist das eine momentaufnahme, in ein paar jahren kann alles anders aussehen und alles was du in der zeit gelernt hast und lernen wirst, hat seinen wert. jetzt kannst du meine worte vielleicht noch nicht verstehen, aber später wirst du die zusammenhänge erkennen. wenn du mein kind wärst, würde ich, je nach alter, überreden, freiwillig für menschen zu arbeiten, die wirklich nichts haben, die so richtig arm dran sind. dein blick auf die menschen würde sich dadurch kollossal ändern. ein paar monate in einem kinderheim in rumänien, oder indien und du wärst wie ausgewechselt.

So eindeutig ist das alles nicht: nach Deiner Aufnahme wird ein Therapieplan erstellt - es geht ja nicht darum, Dich wegzusperren sondern um Hilfe. Danach richtet sich Dein Tagesablauf. Aber sicher ist: in Deutschland gilt die Schulpflicht. Zumindest 10 Jahre mußt Du an der schulischen Bildung teilnehmen. Wenn Du die schon hinter Dir hast und über einen Abschluß verfügst, mußt Du keine Schule mehr besuchen. Glaube ich aber gerade nicht, oder? Wie der Unterricht dann geregelt ist, wird unterschiedlich gehandhabt. Zimmeraufteilung - heutzutage gibt es meist Einzel- oder Zweibettzimmer. In Kinderstationen gemischt, ab der Pubertät getrennt nach Geschlechtern. Ausgangszeiten werden individuell mit Dir im Therapieplan festgeschrieben. Und: es geht darum, Dich an soziale Kontakte zu gewöhnen. Ein großer Teil Deines Tages wird also aus gezielten Gruppenaktivitäten bestehen.

Ein paar fragen zur KJP Aschendorf

Hey, ich bin 17 und muss sehr wahrscheinlich bald in die KJP in Aschendorf, aufgrund von Depressionen und Suizidalen Gedanken...

Damit ihr mich besser verstehen könnt (und ich einfach das Bedürfnis dazu habe) erzähle ich die Geschichte wie es dazu kam, als ich eines tage zu meinem Hausarzt gegangen bin und ihm von meinen suizidalem verhalten erzählt, dieser hat mich dann weiter zu einer Psychologin geleitet.. (Zu diesem Moment habe ich mir nicht viel gedacht, zumindest nicht das es so kommt...) Ich habe bei ihr auch sehr Kurzfristig ein Termin bekommen, um genau zu sein 3 tage nachdem ich bei meinem Arzt war.

Als ich zu dem Termin erschien war ich erst positiv überrascht, ENDLICH ein mensch mit dem man normal reden kann (zur Info, aus meiner Sicht kann man mit Erwachsenen nicht normal reden da sie grob gesagt, Kinder und Jugendliche als Dumm einschätzen oder glauben man kann mit einem 17 Jährigen kein vernünftiges Gespräch führen, aber ich schweife ab) Ich habe so ca. ne stunde mit der Psychologin geredet. Es ist darauf hinaus gekommen das ich Entweder "freiwillig" stationär nach Aschendorf In die KJP Komme oder wenn ich mich weigere, sie zum Jugendgericht geht und ich dann gezwungen werde und dann halt in die Geschlossene Abteilung komme.

Ok, ich glaub jeder mit normalem Menschenverstand würde da "freiwillig" hingehen.( Was ich und meine Freunde dabei gedacht haben: "Wow, da sucht man sich schon Hilfe und dann kommt sowas, was für'n Bullshit")

Jetzt komme ich zu meinen Fragen und sorgen, (das richtet sich an die, die schon dort in Behandlung waren, oder durch besuche wissen wie es da ist)

1.) Wie sehen die zimmer aus, wie viele betten sind in einem zimmer? (Das Problem ist, ich bin sehr Introvertiert und würde es nicht aushalten 2-3 Monate jemandem zusammen zu wohnen denn ich nicht kenne und ich Brauche einfach meine zeit für mich)

2.) Wie sieht die Therapie aus? (ich kann mir nicht vorstellen wie dort Depressionen oder Suizidales Verhalten/Gedanken Therapiert wird)

3.) Wie sieht es mit Handys aus? (ja mit ist bewusst das die dort einem abgenommen werden, deshalb.. Wie sind die Handy Zeiten oder so bzw. Wie funktioniert das dort, denn der Kontakt zu meinen freunden ist das wichtigste was dort brauche)

4.) Wie sieht es mit der "Freiheit" aus? (Damit meine ich wie ist der Tagesablauf und kann man dort raus (an die luft) gehen wann man will?)

Sonst würde mich alles Interessieren was euch sonst so über euren Aufenthalt oder besuch dort einfällt.

Mich würde eine schnelle Antwort Sehr freuen, danke

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