Ablauf einer Gerichtsverhandlung mit Zeugen und Publikum? Was für eine Strafe?

3 Antworten

Jetzt die Fragen, kann mein Bruder auf den Paragraphen 243 Abs. 5 der Strafprozessordnung hinweisen? 

Das klärt man am besten mit seinem Anwalt.

Auf was willst Du denn hinweisen ?

§ 243 Abs. 5 ...

5) Sodann wird der Angeklagte darauf hingewiesen, daß es ihm freistehe, sich zu der Anklage zu äußern oder nicht zur Sache auszusagen. Ist der Angeklagte zur Äußerung bereit, so wird er nach Maßgabe des § 136 Abs. 2 zur Sache vernommen. Auf Antrag erhält der Verteidiger in besonders umfangreichen erstinstanzlichen Verfahren vor dem Land- oder Oberlandesgericht, in denen die Hauptverhandlung voraussichtlich länger als zehn Tage dauern wird, Gelegenheit, vor der Vernehmung des Angeklagten für diesen eine Erklärung zur Anklage abzugeben, die den Schlussvortrag nicht vorwegnehmen darf. Der Vorsitzende kann dem Verteidiger aufgeben, die weitere Erklärung schriftlich einzureichen, wenn ansonsten der Verfahrensablauf erheblich verzögert würde; § 249 Absatz 2 Satz 1 gilt entsprechend. Vorstrafen des Angeklagten sollen nur insoweit festgestellt werden, als sie für die Entscheidung von Bedeutung sind. Wann sie festgestellt werden, bestimmt der Vorsitzende.

Woher ich das weiß:
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Seinen Anwalt sieht er erst am Tag wo der Prozess stattfindet. Dieser ist noch im Urlaub. Es war nur eine idee so zu umgehen das vor dem gesamten Publikum seine Vorstrafen erzählt werden die nichts mit der jetzt vorgeworfenen Straftat zu tun hat. Es geht eben unserer Familie um den Ruf oder das Ansehen. Auf einem Dorf geht das sehr viel schneller um wie in einer Stadt.

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@Tippi33

Das sind Betrachtungen, die man sich zuvor (vor einer Straftat) überlegen kann/sollte.

Aber, Anwälte kennen das "Spiel" vor den Gerichten, da sind - für solche Anträge - Anwälte ausreichend informiert. Da reicht ein Hinweis beim Treffen.

Obwohl ich bezweifle dass Gründe für solch einen Antrag vorliegen.

Der "Gute Ruf" ist da sicher nicht entscheidend.

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@KHSchindelar

Wir reden hier noch immer über eine "Straftat" die ihm nicht Mal nachgewiesen werden kann und die er und Partnerin in dem Moment nicht wahrgenommen hatten.

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@Tippi33

Dafür gibt es doch die Verhandlung.

Wenn Du Sorge um den Ruf hast, gehst Du doch davon aus, dass die Unschuld nicht festgestellt werden wird/kann.

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https://www.bussgeldkatalog.org/fahrerflucht-nicht-bemerkt/

von Fahrerflucht kann auch keine Rede sein, da sich beide "Kontrahenten" untereinander kennen.

ob er der Täter ist … lass ich mal außen vor. Was haben die Untersuchungen ergeben? passt der Kratzer zu der Tür - es müssten Farbpartikel am anderen Auto gefunden werden.

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Danke für den Gedanken. Du hast Recht.

Es gab auch eine Zeit da saßen alle beim Käffchen zusammen.

Untersuchungen gab es gar keine. Die Versicherung meinte zu ihm (am Telefon) die Schadenshöhe (260 inkl Steuer) ist der Versicherung zu gering. Es wurde kein Auto begutachtet. Er hat mir die Bilder gezeigt und ich erkenne nur mit vergrößern einen hauchzarten Kratzer. Er erklärt das so, das die Tür weiter aufging als er das schlafende Kleinkind aus dem Auto holte. Nur so kann er sich das erklären. Die Versicherung meinte es wäre mit Sicherheit ein Unfall der unbemerkt ablief und hat ohne Nachforschungen gezahlt.

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@Tippi33

kleiner Tip: zahlt den Schaden an die Versicherung, Bagatellsache - die Höherstufung bleibt aus. Einfach danach mal fragen

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@peterobm

Das ist alles schon seit April erledigt. Es geht ja darum was ihm blühen könnte wegen der Bewährung und ob es einen Paragraphen gibt der ihn und seine Familie davor schützt das deren/unser Ruf von den Zeugen in den Dreck gezogen wird. Eben weil er mit dem Auto noch nie wegen Unfall oder anderes in Erscheinung getreten war.

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was ein roman alter bitte die kuzfassung -.-

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Entschuldige bitte den Roman.

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Muß ein Zeuge vor Gericht geladen werden, damit er vernommen werden kann?

Habe es gestern erlebt, der Anwalt brachte einen Zeugen mit, der dann auch aussagen durfte. 

Dem Zeuge wurde am Schluß der Verhandlung vom Richter gedankt, weil er ohne Ladung  gekommen ist.

Ursprünglich wurde der Zeuge aufgrund der Entscheidung des Gerichts geladen, ohne dass eine Partei es beantragt hatte. Der BeklagtenPartei war es nicht bekannt, dass der Zeuge keine ladungsfähige Anschrift hatte. Erst durch die Ermittlung des Klägeranwaltes wurde der Zeuge erreicht (einen Tag vor dem Termin!) und hat versichert auch ohne Ladung zu erscheinen.

1. Ist es eine gültige gerichtliche Vermehmung?

2. Bekommt der Zeuge sein Zeugengeld?

3. Falls es eine kurzfristige Mitteilung des Gerichts an den Klägeranwalt über die fehlende ladungsfährige Anschrift gegeben hat, weshalb wird der Klägeranwalt damit beauftragt den Zeugen zu finden?

4. Wieso gibt es ein Austausch in der Sache zwischen Gericht und Klägeranwalt, es aber nicht von der der Beklagtenseite unmittelbar erkennbar, wann und warum Gericht und Klägeranwalt in Kontakt stehen?

 

 

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Polizei, Schlägerei, Gesetz, Gericht - Frage..

Hallo, vor etwa 1 Jahr habe ich mich mit jemanden geschlägert. Ich habe ihn angezeigt und es kam zur Verhandlung.. er hat 4 monaten auf bewährung bekommen.. 1 monat später (1monat nach der verhandlung) ist er zu mir nach hause gekommen und wir haben uns wieder geschlägert (im treppenhaus) dann habe ich die tür zu gemacht, da ich gemerkt habe, dass er leicht betrunken war.. er hat mich bedroht etc. und anschließend alle treppenhaus-fenster kaputt geschlagen.. (er war dann bewusstlos - zu viel Blutverlust) .. heute hatte ich eine verhandlung wieder.. ich war nur als zeuge da und es ging um die "Sachbeschädigung" (so stand es im brief vom gericht) .. dieses verfahren wurde eingestellt..

So, was heißt das jetzt.. kommt noch eine verhandlung weil ich ihn angezeigt habe ? er hat ne bewährung und ist zu mir gekommen und hat mich angegriffen ?!?!

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