Abiturnoten irrelevant?

3 Antworten

Naja bei den MINT-Fächern ist es halt so, dass die Inhalte des Studiums kaum in der Schule behandelt werden. Es ist ein Trugschluss, dass Mathe, Physik, Technologie/Informatik etc. dasselbe wie in der Schule ist. Teilweise liegt es an vereinfachenden Konzepten, die in der Schule behandelt werden oder einfach den zugrundeliegenden Ursachen, die einfach zu komplex für die meisten Schüler sind. Ein extremer Fall ist die Mathematik. Hier ist ja die Philosophie des Fachs ganz anders. Während man in der Schule rechnet, geht es in der eigentlichen Mathematik um die Beweise. Zu diesem Thema finde ich dieses Video mit Edward Frenkel (Matheprof in Berkeley) klasse: https://www.youtube.com/watch?v=Yexc19j3TjE

Deswegen ist das Studium quasi oft ein Neubeginn, weshalb eben die von dir angesprochenen Faktoren Interesse, Wissbegierigkeit, Disziplin etc. von größerer Bedeutung sind als Schulleistungen. Natürlich ist die persönliche Philosophie im Bezug auf Lernverhalten und Aufwand relativ zeitstabil, weshalb die Noten oft ähnlich sind.

Ausreißer sind allerdings natürlich möglich. Den Grund sehe ich weniger in einem "Sinneswandel" als in der neuen Form der "Schule", die man da besucht. Damit meine ich einerseits die Inhalte, die man so eben noch nie hatte und einem eben mehr oder weniger liegen, aber umso mehr die Art zu lernen. In der Schule bekommt man fast alles vorgekaut, lernt, schreibt dann mal jeden Monat in einem Fach eine Prüfung und gut ist. Im Studium kommt's es darauf an, sich die Informationen selbst zu erschließen und zusammenzufassen (aus Büchern, Script etc.). Auch der Druck spielt eine Rolle. Während man in der Schulzeit durchaus mal zwei Klausuren gnadenlos verhauen konnte, ohne dass es Konsequenzen hat, verschiebt sich im Studium dadurch der ganze zeitliche Ablauf der nächsten Semester und man steht sogar kurz vor dem endgültigen Aus.

die ABI-Note entspricht überraschend oft der Note eines Uni-Studiums, außer es gibt einen kompletten Sinneswandel in positiver oder negativer Richtung.

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Das die Korrelation vorhanden ist, ist mir auch klar, aber mir scheint es doch eine signifikante Anzahl an Studenten zu geben, bei denen dieser "Sinneswandel" stattgefunden hat, bzw. sich die Interessen verlagert haben.

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Ähm, natürlich sollte man etwas studieren, woran man Spaß hat. Alles andere ist doch Quälerei und wird nur dann zu einem guten Abschluß führen, wenn man absolut diszipliniert ist.

Wenn man ein Fach wählt, was vorher niemals Thema war, sich dafür entschieden hat, weil es später gute Berufschancen verspricht, kann ja durchaus während des Studiums die Begeisterung ausbrechen. Ist auch nicht mal selten.

Ich kenne solche Fälle und die, die ihr Traumstudium abgebrochen haben, weil es absolut nicht funktioniert hat.

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Ich beziehe mich eher auf Fälle, die z.B. im MINT Bereich in der Schule schlecht waren, aber dann in dem Bereich in guten Studium absolviert haben.

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@primer

Kann ich nicht mit dienen. In meiner Stufe waren MINT-Cracks, die das auch erfolgreich studiert haben. Aber nicht eine Person, die das freiwillig gemacht hat, obwohl sie schlechte Noten in diesen Bereichen hatte.

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@michi57319

!!!!! :D, ich meine ja auch, dass eine Person, obwohl sie schlechte Noten hattte, nach der Schule auf einmal Interesse an dem Fachgebiet bekommen hat und dann trotzdem sehr gut im Studium ist/war.

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