Abitur nach einem halben Jahr abgebrochen - Bewerbung?

...komplette Frage anzeigen

8 Antworten

erstmal freut es mich, da0 du deine probleme offensichtlich im griff hast! zu den fragen:

  1. rausfinden können die das nicht, ich wüsste zumindest nicht wie...
  2. wenn dir das mit dem abgebrochenen abitur unangenehm ist, lass es weg. warst du halt in schweden, bist in dich gegangen und hast dir gedanken gemacht. völlig in ordnung.
  3. für "abgebrochen" gibt es elegantere umschreibungen, da hast du schon recht, z. bsp. "die ausbildung zur KD musste ich leider aus gesundheitlichen gründen vorzeitig aufgeben/beenden" oder so...

grundsätzlich muss man sagen, daß man bei einem jungen menschen in der selbstfindungsphase darüber hinwegsieht, wenn der lebenslauf nicht ganz straight ist. speziell im sozialpädagogischen bereich sind die leute da eher tolerant. lass dich unbedingt beraten (jobcenter/verwandte/bekannte) was deine bewerbungsunterlagen angeht - das ist ganz wichtig! viel erfolg wünsch ich dir!

Danke für deine Antwort :) Schön zu wissen, dass die Leute im sozialpädagogischen Bereich eher tolerant sind. Verwandte und Bekannte habe ich bereits mit Fragen gelöchert und leider hat mich das nicht weiter gebracht.. deshalb habe ich mich an dieses Forum gewandt. Aber kommt es nicht schlecht an, wenn ich in die Bewerbung schreibe, dass ich es aus gesundheitlichen abgebrochen habe..? Nicht, dass die mich nicht nehmen weil sie Angst haben ich könnte rückfällig werden. Oder wird sowas toleriert?

0
@FragendeAnni

nix zu danken ;) du, grundsätzlich KANN es schlecht ankommen, es hängt aber immer auch davon ab, was für eine person deine bewerbung liest und da entscheiden kann. was hat diese person für ein leben, was für erfahrungen gemacht usw. wenn du also ehrlich reinschreibst, daß es gesundheitliche gründe waren, dann solltest du auch überzeugend in der bewerbung unterbringen, dass diese probleme gelöst sind - zur sicherheit... und wie gesagt, beim jobcenter sitzen spezialisten, die wissen, welche formulierungen du am besten verwenden kannst!

0

Also ich würde weder im Lebenslauf noch im Anschreiben die Wörter abgebrochen verwenden ist viel zu negatiev. Ich würde das mit dem Abi das halbe Jahr reinschreiben, da es dann doch eine zu große Lücke im Lebenslauf wäre. Wenn es nur ne Lücke von ein paar Monaten wäre dann könntest du das auch weglassen. Ich selber habe auch eine abgebrochene Ausbildung und habe dann einfach von bis wilange ich eben diese Ausbildung gemacht habe. Vielen Arbeitgebern ist es sogar gar nicht richtig aufgefallen, dass ich diese eine Ausbildung wirklich abgebrochen habe. So meine zweite Ausbildung habe ich aus Gesundheitlichen Gründen für ein Jahr unterbrechen müssen. In meinem Lebenslauf steht dass so drinn Ausbildung zum.... von September 2006- Dezember 2010 das da ein Jahr unterbrochen wurde viel denen nicht auf. Ist besser wie wenn du im Lebenslauf schreibst Ausbildung zum... von Sep. 2006- Juni 2008 dann wieder Juni 2009 wieder Einstieg bis Dez. 2010 das würd ich so nicht machen. Zumindest hat danach keiner gefragt warum ich solange für meine Ausbildung gebraucht habe. Lügen würde ich auf keinen Fa

Es macht doch keinen Sinn zu lügen. Und es ist doch auch keine Schande sich die Zeit zu nehmen wesentliche Dinge zu klären die vorher gestört haben. Um es mal so wertfrei auszudrücken. Im Gegenteil kann es doch durchaus stolz machen in so jungen Jahren schon so viel geleistet zu haben. Das schaffen manche Ältere ihr ganzes Leben lang nicht.

Natürlich muss nicht angegeben werden um welche Erkrankung es sich handelte. Verantowrtungsbewusste Arbeitgeber könnten aber auf die Idee kommen nach einer Behinderung zu fragen. Da macht es sicher mehr Sinn gleich die Fakten auf den Tisch zu legen. Wer noch nicht mitbekommen hat was in unserer Gesellschaft los ist im sogenannten nichtstofflichen Bereich dem ist kaum zu helfen.

Du hast keine Lücke. Du hast die Krankheitsauslöser aus Deinem Leben entfernt. Das ist Arbeit.

holo88 hat eben einen tollen Satz gebracht:

hast ja wirklich nichts durchziehen können

Ich antworte mal aus der Ausbildersicht: ich habe selber einen beruflichen Lebenlauf mit Ecken, Kanten, Kurven, Kehrtwenden und Loopings. Ich verstehe viel, aber irgendwo muss ich auch sehen, dass da ein Wille ist, drei Jahre Ausbildung durchzuziehen.

Ich beschreibe mal die krasseste Bewerbung, die mir mal auf dem Schreibtisch vorlag:

Jemand hat die Hauptschule ohne Abschluss verlassen, 10 Jahre nur gegammelt und (zwischen den Zeilen gelesen) auf die leicht schiefe Bahn geraten. Irgendwann eine Frau kennengelernt, die Kurve bekommen, seinen Schulabschluss nachgeholt (erweiterten Realschulabschluss mit 1,x), Fachabitur auch mit 1,xer Noten und nebenbei eine schwerkranke Tochter betreut. Den Menschen hätte ich sogar ohne Vorstellungsgespräch als Azubi genommen!

auch notlügen sind lügen. das einzige, was dir in dieser situation hilft, ist eine offene und ehrliche darstellung. mit etwas selbstkritik gewürzt, läßt das dn rückschluß zu, dass du (so wie jeder mensch) mal fehler gemacht und dich überschätzt hast. ABER du hast daraus gelernt und setzt jetzt alles dran, diese fehler nie wieder zu machen.

das ist per saldo eine der besten lehrmethoden, um erfahrung und sicherheit im beruf und im leben zu erlangen. sowas suchen fast alle firmen (zwar nicht ausgesprochen), aber jeder personalentscheider wird irgendwo auch beim lesen eine déjàvu erfahrung spüren und das eben nicht als negativ beurteilen.

  1. Wenn Du das einfach "weglässt" und es kommt heraus, dann fliegst Du fristlos.

  2. Überleg Dir das mit der "Lüge" sehr gut, denn ein weiser Mann hat mal gesagt "Wer lügt, braucht ein sehr gutes Gedächtnis". Meist kommt es irgendwann doch heraus und dann s.o.!

  3. Du hast abgebrochen und deshalb solltest Du das auch schreiben - wenn auch mit nur zwei "b".

Generell bin ich aber nicht überzeugt, dass mit den "psychischen Problemen" in Deiner Historie ausgerechnet Sozialpädagogik die richtige Wahl für Dich wäre, denn da musst Du sehr stabil sein, um anderen Menschen mit psychischen Problemen wirksam helfen zu können.

das mit dem abbrechen musst du schon iwie erläutern sonst kommt die bewerbung sofort in die ecke... du bist echt ne arme sau.... hast ja wirklich nichts durchziehen können....

ich find dein Kommentar schon ein wenig offensiv...

0
@SynCurse

Danke SynCurse.. das habe ich auch gedacht. Es geht hier nun nicht darum was ich durchgezogen habe und was nicht. Außerdem habe ich im Text bereits erwähnt, dass das aus gesundheitlichen Gründen der Fall ist und mein bisheriger Werdegang mich sicherlich nicht Stolz macht oder leicht war!

0
@FragendeAnni

sollte auch nicht offensiv sein ;) du tust mir nur leid wegen deiner gesundheit... ich wünsch dir aber viel glück für die zukunft das du deinen weg finden wirst und erfolg hast :)

0

nur mal so : ein abi kann man nicht abbrechen.

entweder man hat es , oder nicht.

maximal die prüfung... auch egal.

bist du dir wirklich bei der berufswahl sicher?

würde mal einen termin bei der arge ausmachen, die vermitteln / sponsern auch bewerbungskurse. das wäre ne möglichkeit, die nicht viel kostet.

versuchen kannste das ja mal.

Man kann ein Abi sehr wohl abbrechen, indem man einfach merkt, dass man zu schlecht wird und dann zur Schulleitung geht und alles abklärt, sodass man nicht mehr zur Schule gehen muss! :) Aber danke trotzdem für deine Antwort.

0

Was möchtest Du wissen?