Abitur nach 13 oder nach 12 Jahren. Welches Konzept gefällt euch besser?

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6 Antworten

Also abgesehen davon dass man manche Themen komplett streicht und Lehrer das dann bspw nur in Diff-Kursen machen können, obwohl es eigentlich sehr interessant ist, finde ich das G8 ganz in Ordnung. Stressig ist es glaube ich immer, genau kann ich den Unterschied nicht beurteilen, weil in meiner Familie alle Schule G8 haben bzw hatten

Ich fand 12 Jahre voll ok. Dann war man schneller durch mit dem Bums und ich hab 1 Jahr mehr Zeit zum studieren. Für mich war damals die Unterstufe sehr stressig, da das Konzept von 12 Jahren damals ganz neu war und es noch durchgesetzt wurde. Aber in der Oberstufe sah ich keinen Unterschied mehr zu dem Abi meines Bruders. Ob das geplant ist oder daran liegt, dass die Lehrer da bemerkt haben, dass das sowieso nicht klappt, weiß ich aber nicht. Ich weiß nur, dass sehr viel wichtiges Zeug aus dem Lehrplan gestrichen wurde. Und dass man die gleiche Stoffmenge behandelt ist glaub ich eher ein Mythos. In Mathematik werden z.B. schlauerweise Voraussetzungen für spätere Themen aus dem Lehrplan gestrichen, die man dann später einfach so können muss. Das ist ein bisschen die Schattenseite von G12

Ich find 12 Jahre besser. Die Oberstufe bleibt ja eh gleich und die Unterstufe habe ich jetzt als nicht so stressig empfunden. Außerdem hab ich dann 1 Jahr gespart

Ich finde 13 sinnvoller. Ich mache mein Abitur dieses Jahr und fühle mich reichlich jung.

Du sollst nach 12 Jahren ja auch genau so schlau sein, wie nach 13 Jahren. Ergo, machst Du bei 12 Jahren mehr...

Man muß in beiden Schulgängen die gleiche Stoffmenge durcharbeiten. Als "12-jähriger" hat man es daher mit einer deutlich spürbaren Verdichtung zu tun, d.h. mehr Unterrichtsstunden pro Woche.

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