Abitur, aber handwerkliche Ausbildung?

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7 Antworten

Die Idee einer Handwerklichen Ausbildung ist sicherlich nicht falsch wenn Dir das liegt. Du solltest nur am Besten vorher durch Praktikas herausfinden was genau Deine Richtung ist. Ich habe damals den Fehler (für mich Fehler) gemacht gleich von der Schule an die Uni zu gehen und ein Architekturstudium zu beginnen. Letztendlich habe ich damit recht viel Zeit gebraucht bis ich gemerkt habe das dies nicht mein Ding ist und über die Baupraktikas für das Studium in der Zimmerei gelandet bin. Mittlerweilen bin ich selbstständige Zimmermeisterin und damit wirklich zufrieden. Nur das ich mich immer wieder über Architekten ärgern muss denen der Bezug zur Praxis fehlt - vieles ist schnell toll gezeichnet aber nicht praktikabel umsetzbar... Da wäre es schon wenn der / die ein oder andere vor dem Studium mal wirklich handwerklich gearbeitet hätte... Du darfst Dich nur nicht abschrecken lassen wenn die Suche nach einem Ausbildungsplatz sich schwierig gestalten - "eine Frau, zudem noch mit Abitur, die geht doch ohnehin hinterher studieren,..." Viel Glück bei der Suche, die Arbeit muss Spaß machen - Geld ist nicht alles, immerhin verbringt man die meiste Zeit doch auf der Arbeit und mit den Kollegen...

Wenn du gut in handwerklichen Dingen bist und dir vorstellen könntest, dass die Arbeit Spaß macht, dann solltest du auch diese Richtung wählen. Das Geld sollte nicht das Hauptkriterium sein, du wirst sicher nicht glücklich, wenn du ein paar Euronen mehr bekommst, aber morgens mit Magenschmerzen zur Arbeit gehst. Das Abitur hat auch nichts damit zu tun, wenn du intelligent genug dafür bist, umso besser sieht das aus.

Ich finde die Idee gut. Du kennst deine Stärken und es ist immer das beste diese Stärken zu nutzen - was bringt es dir irgendetwas zu studieren das dir nicht so viel Freude macht? Gut ist man nur dann wirklich wenn man seine Arbeit auch gerne macht. Wenn du später gutes Geld verdienen möchtest, kannst du dich immer noch fortbilden oder ein Studium anfangen, das deine Ausbildung ergänzt. Der Vorteil dabei ist auch, dass du schonmal ein wenig Geld verdienst und Praxiserfahrung sammelst die vielen Studenten lange fehlt.

Ich wollte eine zeitlang übrigens Restauratorin werden, das ist zwar ein Studiengang - aber mit viel Praxis und vor allem Fitzelarbeit verbunden ;)

du könntest im anschluss an die ausbildung doch durchaus noch studieren. vielleicht wäre ja medizintechnik der richtige studiengang für dich. als vorbereitung darauf wäre evtl. auch eine ausbildung in der medizintechnischen abteilung eines karnkenhauses denkbar.

warum nicht? eine ausbildung machen und dann studieren ist ja nichts seltenes mehr und dann verdients du trotzdem später genug.. mein bruder hat eine schreinerausbildung gemacht und studiert seit 2 jahren holztechnik.. in der ausbildung hat er sich ne menge geld dazu verdient, das er jetz auch dringend fürs studieren braucht!

ich persönliche werde es genauso machen :) erst ausbildung und dann studieren :)

Ich habe auch das Abitur gemacht und zunächst eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin

nun nach 5 Jahren entschied ich mich doch letztendlich für ein Studium was im nächsten Jahr anfängt

studieren kann man immer

zu allererst solltest du tun worauf du lust hast

@marenmk Danke mal für Dein Statement zum Thema "Arschitekten" -- OH oH -- DA IST MIR JA EIN SCHREIBFEHLER UNTER LAUFEN! sorry vielmals?
Ich kann da als Baufacherbeiter mit Abi und Baustudium Dein Lied fröhlich mitsingen --
bin jetzt auch als "überqualifizierter Maurer"unter anderem im Denkmalschutz gelandet.

Und Dir Izzetey sag ich:

Du siehst Studieren kannst Du immer noch, aber nach dem Studium eine Berufausbildung ist viel schwieriger!
Mache viele Praktika und gehe auf jedenfall Deinem Herzen nach und fange mit einem Beruf an, wenn es das nach den Praktika sein soll! und vergiß die Geldschiene; als Spezialist wirst du schon genug verdienen, da find sich schon ein Weg.
Wichtig am Anfang ist nur Dein Herzenswunsch!
Viel Glück bei der Berufs Wahl!
gr ww

Ja, weerwoelfi hat recht: einen Beruf, den Du nicht gerne tust, kannst Du nihct gut und damit verdienst Du am Ende auch kein Geld. Das, was man gerne tut, das kann man, und das kann man auch jahrelang durchhalten - und das zahlt sich ganz sicher aus!

Ich habe auch studiert, und hätte ganz sicher mit einer soliden Berufs-Ausbildung keinen schlechteren Weg eingeschlagen.

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