Abhängigkeit von Schmerzmedikament

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6 Antworten

Würde an deiner stelle zur Akupunktur.Prinzipiell werden Migräneattacken durch eine Akuttherapie behandelt. Zur Akuttherapie können folgende Medikamententypen eingesetzt werden: nicht-steroidalen Antirheumatika, NSAR (bei leichter bis mittelschwerer Migräne) Anti-Emetika (gegen die Übelkeit) Triptane (bei schwerer Migräne) Ergotamine (besonders bei langen Migräneanfällen)

Hallo GayNaUnd,

das kenne ich leider auch. Du hast Spannungskopfschmerz und schluckst Tabletten, damit du funktionieren kannst. Die Schmerzen werden schlimmer, du weißt nicht, ob es eine Migräne wird und wieder schluckst du Tabletten. Und jeden Tag wieder Tabletten.

Nach einer längeren Zeit versuchst du es ohne, und es geht nicht mehr. Im Gegenteil die Schmerzen werden erst recht übel. Du bist in gewisser Weise abhängig geworden und hast wahrscheinlich Kopfschmerzen wegen Medikamentenübergebrauchs.

Leider ist es gar nicht einfach, sich davon zu befreien. Mir hat letztendlich nur der Aufenthalt in einer Schmerzklinik geholfen. Auch dort ist es schwer, wenn du dein Mittel nicht mehr einnehmen darfst. Aber du bekommst am Anfang Kortison, damit du es aushalten kannst. Nach einer Woche mit Kopfschmerzen kommt der Morgen, wo du wach wirst und keine Kopfschmerzen mehr hast. Ich hätte am liebsten die Ärzte und Schwestern alle umarmt vor Freude.

In der Klinik zeigen sie dir auch etliche Methoden, wie du stressfreier leben und dadurch mit weniger Kopfschmerzen und mit viel weniger oder ohne Tabletten zurecht kommst. Für den Fall einer Migräne bekommst du Triptane verordnet, die sehr gut helfen. So ein Aufenthalt dauert heute gut zwei Wochen. Aber du bist ein neuer Mensch danach.

Vielleicht magst du dich informieren auf der Webseite der Schmerzklinik Kiel. www.schmerzklinik.de

Ich wünsche dir alles Gute! Oma 1009

Hi, ich mag das Thema zwar nicht sonderlich, aber es gibt den schmerzmittelinduzierten Schmerz wirklich, was heisst es kann gut möglich sein, dass du so oft Migräne hast, weil du so oft Tabletten nimmst... Hat sich denn die Migränehäufigkeit parallel mit den Tabletten gesteigert?

"Einfach aufhören" sagen auch nur Menschen welche gar nicht wissen, wie es ist, wenn der Kopf so richtig brummt..

Wenn es von den Tabletten kommt, musst du natürlich einen Entzug machen, den alleine zu machen ist recht sinnlos, da ein Schmermittelentzug recht heftig ist...

Du solltest dir auf jedenfall ärztliche Unterstützung holen, am besten natürlich ein Arzt welcher sich damit auskennt oder direkt eine Schmerzklinik...

Wenn man in ärztlicher Behandlung einen Entzug macht, wird nämlich zuerst versucht durch bestimmte Medikamente die Migräne Attacken erstmal zu senken...

Dann gibt es auch Medikamente welche man während dem Entzug nehmen kann, welche die Schmerzen lindern...

Bei einem Schmerzmittelentzug gehen die meisten die ersten tage durch die Hölle, aber es ist der einzige Weg aus diesem Kreislauf raus zu kommen...

Ich wünsche dir, dass du einen kompetenten Arzt findest und das ganze erfolgreich schaffst!

GayNaUnd1993,

ich empfehle Dir gegen die Migräne Kephalodoron 5 %, enthält Eisen und Quarz.

Außerdem empfehle ich Dir, Deine Blutwerte kontrollieren zu lassen.

Vor allem; Folsäure, Vitamin B12, Vitamin D

Außerdem: Ruhe, Ruhe Ruhe

Meist ist es ja so, das unser Körper uns warnt, das etwas nicht in Ordnung ist. Wenn wir denn auf ihn hören, können wir schlimmeres vermeiden.

Hast Du viel Stress oder andere Probleme?

Gruß Inkonvertibel

Sehr wahrscheinlich hast du mittlerweile schmerzmittelinduzierte Kopfschmerzen. Geh zu einem Facharzt der sich auf Schmerzbehandlung spezialisiert hat. In Eigenregie wirst du es kaum schaffen, da herauszukommen. Alles Gute

Hey GayNaUnd1993,

was nimmst Du für Schmerzmittel?

Dolormin - Migräne, nehme ich

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