abgelehnte Umschulung

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Eine Umschulungsmaßnahme wird leider nur übernommen, wenn du aus gesundheitlichen Gründen deinen alten Beruf nicht mehr ausüben kannst. "Nur" weil du keinen Job mehr findest in diesem Beruf (ist nicht böse gemeint!), wird die Umschulung nicht finanziert! Leider ist das so, auf der anderen Seite ist das ja aber auch ok, denn sonst würde ja auch wieder jeder auf Staatskosten umschulen! Bleib hartnäckig, vielleicht bekommst du ja wenigsten einen Zuschuß zur ausbildung als Erzieherin! Viel Erfolg!

Wenn du glaubst am Telefon eine vernünftige Auskunft zu bekommen, solltest du tatsächlich lieber in einem CallCenter arbeiten.

Anträge stellt man schriftlich und besteht auch auf einen schriftlichen Bescheid. Dann kann man auch einen Widerspruch formulieren und evtl. auch vor dem Sozialgericht klagen.

5

Hallo DerHans,

hmmm...

ich könnte meinen, du denkst, ich bin nicht so "helle" und habe nicht alles schriftlich eingereicht (und sollte deshalb lieber im CallCenter arbeiten ...) :D

Selbstverständlich wurde alles damals schriftlich von mir eingereicht, anschließend gegen den Bescheid widersprochen usw. usw. Um keine Fehler zu machen habe ich mir rechtlichen Beistand geholt.

Inzwischen habe ich auch meine Ausbildung als "Quereinsteiger" mit vielen großen und noch größeren Stolpersteinen beendet. Nach 5 Jahren bin ich staatlich anerkannte Erzieherin und arbeite sogar in dem Beruf...

Und - ich habe gegen den Ablehnungsbescheid und dem Widerspruchbescheid geklagt. Das liegt zwar schon seit 5 Jahren dem Sozialgericht vor, aber was lange währt, wird ja bekanntlich gut ;-)

Liebe Grüße

0

Mehr kannst du nicht machen. Wenn sie dich sofort in ein Call-Ceneter vermitteln könnten, kannst du dagegen nichts tun. Wenn du ablehnst, bist du sehr schnell raus aus der Leistung

5

Klar kann sie mich schnell in ein Call-Center vermitteln. Arbeitsbedingungen: 3 Schicht-System, Bruttolohn ca. 1100 - 1200 Euro, Entfernung rd. 40 km einfache Fahrt. Die Schichten sind sogar geteilt. Das heißt, 3 Std. Arbeit, 1 Std. frei, 3 Std. Arbeit ... Die Frage ist nur, wo lasse ich mein Kind derweil? Für mich ist das nichts. Ich bin gerne Mama und möchte mich ordentlich um mein Kind kümmern. Das geht hier einfach nicht. Wären die Bedingungen anders, würde ich mich sicher nicht so sträuben.

0

Weitere berufliche Reha möglich?

Hallo zusammen...es ist etwas kompliziert... Ich habe eiige Jahre als Call Center Agentin gearbeitet. Dann wurde 2012 eine schwere Depression bei mir diagnostiziert..ich bin heute in Therapie. Ich war von November 2012 bis Februar 2014 krank geschrieben und habe Krankengeld bezogen. In dieser Zeit habe ich auch eine medizinische Reha in einer psychosomatischen Klinik gemacht. Aus dieser wurde ich als arbeitsunfähig entlassen...mit dem Befund das ich im Call Center nur unter 3 Stunden arbeitsfähig bin. Außerdem steht in dem Befund, das eine Ausbildung bzw. Umschulung anzuraten ist, damit ich nicht wieder in Existenzängste und somit in eine tiefe Depression rutsche. Was ich bekam , war die Aussage der Rentenversicherung, das man kein Geld mehr in meine Ausbildung etc. investieren würde, da ich damals bereits 46 Jahre alt war. Stattdessen steckte man mich in eine 12 monatig TWA....in der ich wieder fit für den Arbeitsmarkt gemacht werden soll. Diese TWA ging von Februar 2014- Februar 2015. Ich denke mal aufgrund meiner Erkrankung und auch meines Alters bekam ich nach 90 Bewerbungen weder einen Arbeitsplatz noch einen Praktikumsplatz in dieser Zeit. ich saß also, wie die meisten Teilnehmer dieser TWA , nach der 2 monatigen Eingewöhnungszeit, in der wir PC Schulung, Mathe und Deutsch hatten sinnlos herum.. Die RV zahlte mir damals Übergangsgeld. Da ich aber meine Tochter und mich irgendwie durchbringen muss, bin ich gegen Ende der Maßnahme meinen Plan B gefahren...und habe wieder in einem Call Center angefangen..was ich ja eigetdlich gar nicht mehr darf. Aber ich wollte irgendwie überleben. Das war im März diesen Jahres. das ging gründlich in die Hose...ich bekam eine Grippe von der ich mich 6 Wochen nicht erholte...und dieses Druckgefühl...wieder mit 100 Leuten in einem Raum arbeiten zu müssen, ständig unter Zeitdruck zu stehen und kontrolliert zu werden..schnürten mir jeden Morgen die Kehle zu. Alles war wieder da!!! Zu der Grippe kamen wieder meine psychosomatischen Beschwerden...ständiger Durchfall..Magenschmerzen..Übelkeit. Meine Ärztin schrieb mich krank..was folgte war logischerweise die Kündigung durch das Call Center in der Probezeit. Einerseits bin ich erleichter und ich weiß das es einen Grund hat warum ich in diesem Job nicht mehr arbeiten darf. Nun stehe ich da..habe meinen Antrag auf ALG1 gestellt, denn beim Krankengeld bin ich bereits ausgesteuert. Ich bin aber doch laut Arbeitsamt immer noch ein Rehafall. Im Augenblick weiß ich gar nicht was ich machen soll, ich weiß nur das ich nie nie nie wieder ins Call Center gehen kann. Leider habe ich nie einen Beruf gelernt außer eben den der Call Center Agentin mit Zertifikat bei der IHK. Jetzt meine Frage, da ich völlig orientierungslos bin und das Arbeitsamt mich immer an die RV verweist....habe ich eine Chance auf eine erneute berufliche Reha um mich eventuell erstmal wieder zu stabilisieren und herauszufinden was denn eigendlich für mich geeignet ist????

...zur Frage

Kompliziert! Erzieherin/ Call-Center-Agent / Umschulung?

Hallo :-) Ich habe eine große Sorge! Ich habe ursprünglich mal Erzieherin gelernt. Habe damals durch politische Umstellungen in den Kindergärten (eine Erzieherin pro Gruppe + Kinderpflegerin) als Anfänger, keine Stelle gefunden und musste mich neu orientieren. Hab dann auf Call-Center-Agent umgestellt und hab da sehr lange drin gearbeitet. Immer mal wieder bewarb ich mich als Erzieherin, woraus aber nichts wurde :-( Nun versagte mir die Stimme Ihren Dienst. Nach vielen Behandlungen und Reha wurde mir dann bescheinigt, dass ich täglich nicht mehr als 2 Stunden "professionell" Sprechen könne. Dann der Schock beim Gespräch mit der Rentenkasse: Sie sagten mir, dass Erzieherin ein anerkannter Sprechberuf sei (Ich müsse ja ständig schreien) und der deswegen auch hinfällig sei. Nun bin ich in einer Umschulung und könnte jeden Tag heulen! Nun die Frage: Was würde passieren, wenn ich nun doch einen Job als Erzieherin finden würde?? Dürfte mir den jemand verbieten ? Oder hätte das andere Konsequenzen? Bitte, kann mir jemand helfen??? Liebe Grüße

...zur Frage

Hallo, hat jemand Erfahrung mit der Weiterbildungsprämie vom Jobcenter?

Hi, ich habe am 14.12.2015 eine Umschulung begonnen. Ein halbes Jahr später kam dann das Gesetz raus, dass alle die eine Umschulung machen, als Motivation eine Prämie bei bestandener Zwischenprüfung von 1000,00€ erhalten. Bei bestandener Abschlussprüfung dann nochmal 1500,00€. Nun habe ich schon einen Antrag auf die Prämie gestellt und eine telefonische Absage bekommen von meiner Vermittlerin, da ja mein Umschulungsbeginn ein halbes vor der neuen Regelung war. Ich fand es recht merkwürdig die Absage telefonisch und nicht schriftlich zu bekommen? Ich finde es ungerecht das mir nicht die selben Chancen zur Verfügung stehen, wie denen die ein halbes Jahr nach mir begonnen haben. Was ist denn mit meiner Motivation? Ich überlege mich an die Geschäftsleitung zu wenden, ob es da nicht doch einen Weg gibt. Ich weiß das alles Ermessens Sache ist, dennoch sollte es in einem so kurzen Zeitraum gleiches Recht geben? Oder? Könnt ihr mir behilflich sein? Oder ist es aussichtslos?  Grüße:-)

...zur Frage

Ist die Forderung der Arbeitsagentur nach sechs Bewerbungen pro Woche rechtmäßig, obwohl nur zwei in der Eingliederungsverinbarung festgehalten sind?

Ich habe mich gestern arbeitssuchend gemeldet und Antrag auf ALG1 gestellt. Laut Eingliederungsvereinbarung muß ich mindestens zwei Bewerbungen pro Woche versenden. Nun erhalte ich bereits am ersten Tag vier Jobangebote (Vermittlungsvorschläge), welche mit einer Rechtsfolgebelehrung versehen und somit verpflichtend sind.

Auf Rückfrage beim Berater erklärt er mir schriftlich, daß ich neben zwei eigeninitiativen Bewerbungen aus der Eingliederungsvereinbarung, auch diese vier weiteren Angebote wahrnehmen muß, um meiner Mitwirkungspflicht nachzukommen. Ich soll nun also sechs Bewerbungen in einer Woche versenden, vier davon innerhalb von drei Tagen. Online lese ich dagegen, daß nur zwei Bewerbungen pro Woche (entspr. der Eingliederungsvereinbarung) verpflichtend seien.

Versucht der Berater nun, unrechtmäßig Druck auf mich auszuüben, oder ist das zumutbar?

Ich möchte klar stellen, daß ich deutlich mehr als zwei Bewerbungen pro Woche versenden will, dies jedoch auf Angebote, die ich selber am Markt raussuche und für geeignet halte. Die Agentur versucht stattdessen, mich auf die Schnelle beim nächstbesten Dienstleister / Zeitarbeitsfirma unterzubringen. Dem möchte ich eigeninitiativ zuvorkommen, nur lassen mir sechs Bewerbungen pro Woche nicht viel Gelegenheit dazu.

Kann mir jemand sagen, wie die Rechtslage tatsächlich aussieht?

Vielen Dank für Eure Unterstützung!

...zur Frage

Sanktionen bei Verstoß gegen Eingliederungsvereinbarung trotz Nichtleistungsbezug?

Hallo,

ich erhalte aus diversen Gründen keinerlei Leistungen vom Arbeitsamt, bin aber als arbeitslos angemeldet. Demnächst soll ich mich auch bundesweit bewerben, wozu ich jedoch nicht bereit bin. Mit welchen Folgen habe ich beim Verstoß gegen die Eingliederungsvereinbarung zu rechnen? Leistungen können mir ja schlecht gekürzt werden.

...zur Frage

Ortsabwesenheit beim Arbeitsamt...

Hallo, ich möchte morgen nach Hamburg fahren, vielleicht ist jemand dabei der gestern auch meinen anderen Beitrag gelesen hat. Auf jedenfall bin ich arbeitslos und bekomme ARBEITSLOSENGELD ( kein Harz 4 ) ich muss mich also somit beim Amt abmelden. Da heute Samstag ist und morgen Sonntag ( logischer Weise ) könnte ich das nur telefonisch machen ( lande ja dann im Call Center ) Wie ist das bei der Lage? Meine Oma hatte am Freitag einen Herzstillstand, es sieht schlecht für sie aus und ich möchte in der letzten Zeit wo sie noch da ist bei ihr sein, es ist aber nur möglich wenn ich die Zeit über da bleibe, da ich über 400 km weit weg wohne. Ich wollte da morgen anrufen, den Schrieb hab ich auch schon fertig, falls die es auch noch schriftlich wollen. Ist es also möglich sich telefonisch abzumelden um eine Sperrzeit zu vermeiden? LG

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?