Abgelaufene Trockenhefe verwenden bei Laugenbrötchen - wie rechne ich das um?

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4 Antworten

Ob die Hefe noch brauchbar ist, siehst du wenn du sie Vorgähren lässt. 

Hefe einfach in ein wenig Zucker mit einem Esslöffel warmer Milch einrühren und Abwarten, schlägt sie Bläschen, lebt sie noch und du kannst sie Verwenden. 

Das Bisschen Zucker und Milch tut dem Rest der Verarbeitung keinen Abbruch.

Sowie ich weis ist ein Würfel Hefe für ein kg Mehl also mußt du Pro Würfel 2 Tüten nehmen.

Wenn du 2kg Mehl verwendest, sind 4 Tüten richtig. 

Bei Hefe ist es mit der Haltbarkeit nicht so leicht wie bei anderen Lebensmitteln, da Hefe lebt. Teste ob sie noch lebt, wie von berlina beschrieben. 

Wenn du einfach eine Packung mehr nimmst, kann es schnell passieren, das das Gebäck stark nach Hefe schmecken wird, das mögen die wenigsten :/

Hooks 19.05.2017, 13:13

Danke, ich habe 4 Tüten genommen auf 1,8 kg Mehl. War seit Februar abgelaufen, aber ich habe das einfach genommen, und der Teig war aufgestiegen. Gleich sind die Brötchen fertig ;-)

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Deamonia 19.05.2017, 14:38
@Hooks

Ach, Februar geht ja noch ;) 

Dann lass es dir schmecken

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Hooks 19.05.2017, 14:50
@Deamonia

Februar 2016, fällt mir gerade ein ☺

Ich würde Dich ja gerne einladen, die sind wirklich lecker. Gab es heute als Mittagessen.

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Wenn 1 Tüte für 500g Mehl reicht: Willst´denn 2kg Mehl verarbeiten? Möchtest wohl ´ne ganze Kompanie satt kriegen, was?

Hooks 19.05.2017, 11:17

Ich backe immer drei Bleche Brötchen, von Laugenbrötchen eher 2x, das lohnt doch sonst die Arbeit nicht.

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Unentwegte 19.05.2017, 11:21
@Hooks

:)) Na dann viel Spaß! Was für Brötchen backst´denn?

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Hooks 19.05.2017, 13:19
@Unentwegte

Laugenbrötchen aus 1 kg Dinkelmehl 630 (Lidl) + 800 g frischgemahlenem Dinkel. Dann 30 sek abkochen in Lauge von 50 g Natron in etwa 1,3 Liter Wasser (= eine Tupperkanne voll).
Normalerweise nehme ich nur die Körner und mahle sie frisch, aber neuerdings werden die Laugenbrötchen von Lidl zur Konkurrenz. Mein Mann ist ein Norddeutscher, der mag sie nur so ohne Salz, also backe ich jetzt Brötchen, die schmecken "wie gekauft". Weißmehl geht ja besser auf.

Durch den Dinkel ist die Stimmung im Haus nicht so gereizt wie bei Weizen (echt, hab ich gelesen und ausprobiert, stimmt), und dann sind ja nun auch noch 4/9 Vollkorn dabei. ☺ die Mischung ist gut, dann verbrauche ich einfach eine Tüte, so stehen keine Reste herum.

Bei 8 Leuten im Haushalt gehen die eh schnell weg. Jetzt sind wir nur noch 6, da muß man ein bißchen gucken, ob Besuch da ist oder wir welche mitbringen können irgendwem, denn die lassen sich zwar gut einfrieren, aber dasnn wird das mit der Salzkruste wieder so wie "nicht wie gekauft".

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Unentwegte 19.05.2017, 13:22
@Hooks

Vielen Dank für das Rezept! Und wie machst´die "normalen " Brötchen ohne Lauge? Verrätst mir das auch noch?

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Hooks 19.05.2017, 15:04
@Unentwegte

Genauso, nur ohne Lauge.☺

  • 1800 g Mehl (am liebsten Dinkel, gibts günstig bei hiela.de)
  • gut 1 Liter Wasser (1050 ml nach Rezept)
  • 6-7 EL Öl (billiges Rapsöl, ich gieße und zähle bis 7)
  • 2 EL Salz (habe im Versicherungsschadenladen günstig Meersalz bekommen, das würzt eher als daß es salzt, muß man probieren, wie man das mag)
  • 2,5 Würfel Hefe (oder 4 Tüten Trockenhefe ;-)

Wichtig ist das feste lange Kneten, macht Bosch für mich. Es muß ein glatter homogener Teig entstehen. Notfalls etwas Mehl dazugeben. Wasser kann man schlechter einarbeiten, da muß man dann gut mit nassen HÄnden arbeiten.

Ich teile das nach Gehenlassen in 3 Klumpen, jeden Klumpen teile ich mit einer nassen Teigkarte in 16 Klümpchen und drehe sie zu Brötchen.

Laugenbrötchen mit beiden Händen, normale mit einer Hand. Mit der anderen nehme ich den Teigling (während die andere Hand das nächste Brötchen dreht) und tauche ihn in einen Pott Wasser, dann in ein Schälchen mit Sesam, Sonnenblumenkernen oder Mohn und lege sie auf ein Blech mit Backfolie (4 in je 4 Reihen).

Für Brötchenräder machen sich auch gut Kürbiskerne, Haferflocken oder Leinsamen, evtl. auch Buchweizen. Schmeckt mir nicht so lecker, aber macht was her in Rädern oder Sonnen, sieht schön bunt aus. Dann aber kleinere Brötchen Hälfte oder Drittel davon. Denk Dir was aus zum Teilen, so daß sie in etwa gleichgroß werden.

Ofen vorheizen (ich habe gelernt, Hitze bei Hefeteig zum Aufgehen, mein Mann sagt nein, in kalten Ofen), dann 15 min bei 220 °C O/U oder 180 °C Umluft), dann nochmal 15 min bei 180 °C bzw. 150 °C.

In letzter Zeit beschwert sich meine Familie, das sei zu krustig, also experimentiere ich mit nur 20 min 200 °C oder 10 min 200 °C + 10/15 min 150 °C. Und manchmal wird es ganz anders, weil ich die Uhr vergesse... auf Rost auskühlen lassen, falls Du nicht zu denen gehörst, die die warm essen wollen. Lassen sich gut einfrieren.

Dinkel trocknet leider schneller aus als Weizen. Habe auch schonmal andere Getreidesorten dazu probiert. aber höchstens 300 g zu 1500g Dinkel.
Roggen hält feucht, klebt aber beim Verarbeiten. Matschkram. Und geht langsamer. Aber Buchweizen und Gerste kann man so hineintun.

Wenn es schmecken soll wie gekauft, dann nehme ich auch mal Weißmehl dazu. Aber da sind sie meist zufrieden mit 100% Vollkorn. Und frisch. Oder frisch aus der Truhe. Ich taue sie eine halbe Stunde auf der Heizung auf oder 10 min bei 150 °C im Backofen.

Ist auch gut als TEil zu einer Party.

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Unentwegte 19.05.2017, 18:47
@Hooks

Dafür erstmal ein dickes Bussi! Den Rest morgen! Schönen Abend noch und LG!

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Kauf doch einfach stattdessen ein frisches, nicht abgelaufenes Paket Hefe.

Kostet nicht mal 10 cent und das Problem ist gelöst

Hooks 19.05.2017, 11:16

Es kostet über einen Euro und etliches an Zeit, in die Stadt zu fahren. Außerdem bin ich noch im Schlafzeug. ☺

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Ilyana 19.05.2017, 11:32
@Hooks

mh ok das ist ein Argument XD bei uns ist Lidl 10 Minuten weg, kann man mal schnell hinlaufen...aber Schlafanzug sieht doof aus bwahahaha

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Hooks 19.05.2017, 13:14
@Ilyana

Obwohl das vielleicht gar nicht so unbedingt auffallen würde ☺... nein, wir wohnen 4-5 km außerhalb. Bin auch mal gelaufen die Strecke, aber mit Einkäufen ist das schwierig.

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