Abführmittel, bei Verdauungsproblemen?

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7 Antworten

Hallo,

Abführmittel sind auf die Dauer so schädlich, weil sich der Darm mit der Zeit daran gewöhnt und seine Eigentätigkeit immer weiter zurückfährt, wodurch sas eigentliche Problem noch verschlimmert wird!

Besser ist auf Flohsamen oder Leinsamen und eine ballaststoffreiche Ernährung zu setzen. Ballaststoffprodukte helfen auf natürliche Weise und haben keine negativen Nebenwirkungen wie Abführmittel.

Schau, dass Du jeden zweiten Tag (bei normalem Essen) dein Geschäft erledigen kannst. Der Dickdarm dickt ein und wenn es zu lange drin bleibt, verhärtet sich alles sehr. Zeit nehmen, eine Zeitung oder ein Buch mitnehmen, sitzen bleiben, bis Erfolg. Das geht wirklich, hatte immer Probleme und jetzt schon seit 20 Jahren nicht mehr. Habe seither keinerlei Probleme mehr. Und mehr trinken müssen fast alle Leute, das ist auch so eine Volkskrankheit. Viel Erfolg

Bei Verstopfung hilft super eine kleine Schüssel mit aufgeweichtem Leinsamen oder in der Apotheke Flohsamenhülsen besorgen. Wichtig ist viel trinken und viel Bewegung. Es gibt auch sehr viele homöopathische Mittel, dazu muß man aber mutig jede Kleinigkeit beschreiben können. Alles andere würde ich wirklich nicht einnehmen- das ist wirklich nicht gut für den Körper auf Dauer! Gute Besserung!

Die Probleme einer Langzeitbehandlung können sein: Erreichen nach einer Zeit das Gegenteil von dem, was sie erreichen sollten bis hin zu lebensgefährlichen Elektrolytentgleisungen, insbesondere Kalium. Lieber auf ausreichende Flüssigkeit achten.

gewöhnung an abführmittel ist übel. rein chemisch definierte abführmittel sind da die schlimmsten. aber auch pflanzliche abführmittel können auf dauer übel sein, zum beispiel alle mittel, die als wesentlichen wirksamen bestandteil sennesblätter enthalten. die sind zwar pflanzlich, führen aber sozusagen einen künstlichen entzündungszustand der darmschleimhaut herbei, was bei längerem gebrauch ganz übel ist, und auch zu übermäßigem mineralienverlust führt.

statt pillen einzuwerfen, sollte jeder mensch mit problemen der darmträgheit eine vernünftige ernährung erlernen, zb mit dem buch

Stuhlverstopfung in 3 Tagen heilbar, ohne Abführmittel (Gebundene Ausgabe) von Max O. Bruker (Autor), Ilse Gutjahr (Autor)

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Sämtliche direkt wirkenden Abführmittel einschließlich der salinischen Lösungen (Glaubersalz, Bittersalz) führen letztlich zu einer Abstumpfung und Gewöhnung des Darmes, wodurch es immer schwieriger wird, auf normale Weise zu Stuhlgang zu kommen. Darüber hinaus gilt es, gegenüber den pflanzlichen Abführmitteln wegen der Assozziation pflanzlich = natürlich = gut besonders vorsichtig zu sein.

Unter der Überschrift "Einschränkungen bei Abführmitteln" teilt die F.A.Z. Nr. 188 vom 14.08.1996 mit: "Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat angeordnet, daß Präparate, die Anthrachinon und mit diesem eng verwandte Substanzen enthalten, bei Verstopfungen nur noch vorübergehend angewandt werden dürfen. Die Packungsgrößen und Packungsbeilagen müssen bis Anfang Februar 1997 entsprechend geändert werden. Präparate, die diese Wirkstoffe enthalten, dürfen zudem nicht mehr zur Verdauungsförderung, zur Blutreinigung und zur Gewichtsabnahme angeboten werden. Betroffen sind Arzneimittel von Pflanzen der Gattungen Andira, Cassia (Sennes-Blätter und Sennes-Früchte), Rhamus (Faulbaumrinde), Rheum (Rhabarberwurzel) und Aloe. Das Arzneiinstitut begründet seine Entschließung damit, daß die Anthrachinone im Verdacht stehen, Krebs auszulösen und das Erbgut zu schädigen. Bei langfristiger Anwendung führen sie außerdem zu Störungen des Wasser- und Salzhaushalts, was mit schweren Beeinträchtigungen des Herz-Kreislauf-Systems einhergehen kann. Nach eingehender Analyse der zur Verfügung stehenden Erkenntnisse ist die Behörde zu der Überzeugung gelangt, daß das Risiko bei langfristiger Anwendung den möglichen Nutzen eindeutig übersteigt."

Dei Darm wird träge und arbeitet nur noch, wenn er diese Pillen bekommt: Abhängigkeit.

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