Abführmittel, aber kein Erbrechen = Bulimie?

3 Antworten

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Bulimie zeichnet sich durch Essanfälle und das anschließende ergreifen von Gegenmaßnahmen aus. Welche Gegenmaßnahmen und wie "wirksam" sie sind, ist unerheblich. Manche erbrechen, manche nehmen Abführmittel, manche treiben übermäßig Sport oder greifen eben zu einer Kombination aus mehreren Maßnahmen.

Vereinfacht lässt sich sagen: Essanfälle mit Gegenmaßnahmen = Bulimie, Essanfälle ohne Gegenmaßnahmen = BED, Hungern ohne Essanfälle = Anorexie. Oft kommen Mischformen vor.

Aber, wie franzi111 schon schrieb: Welchen Namen das Kind nun auch tragen mag, es ist und bleibt eine Essstörung, die behandelt werden muss.

Bei Bulemie gibt es keine Essanfälle sondern Fressanfälle. Der Unterschied ist gravierend.

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@dawala

Bulimiker nehmen große Mengen Nahrungsmittel zu sich, teilweise ganze Wochenrationen, das ist mir klar. Dennoch weigere ich mich, über einen Menschen zu sagen, er würde FRESSEN.

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Doch es ist bulimie denn ob du jetzt dich mit übergeben von dem Essen befreist oder eben durch abführmittel,es ist in der Hinsicht das selbe und du machst deinen Körper kaputt ! Desweiteren ist das alles eine persönlichkeitsstörung genau wie ritzen,also du verletzt dich selber ob mit erbrechen oder ritzen oder durch abmagern!!!

Auf jeden Fall eine behandlungsbedürftige Essstörung.

Ein häufiges Anzeichen für Bulimie ist die so genannte Körperschema-Störung: Die Betroffenen nehmen sich selbst als dicker wahr, als sie wirklich sind. Menschen mit Bulimie beschäftigen sich andauernd und übertrieben mit ihrem Gewicht. Ihre Figur ist ganz entscheidend für ihr Selbstwertgefühl. Deshalb erleben bulimische Menschen die nach der Essattacke befürchtete Gewichtszunahme als äußerst bedrohlich – die meisten greifen zu Maßnahmen der Gewichtskontrolle. Dazu führen sie meist Erbrechen herbei oder nehmen große Mengen Abführmittel ein.

http://news.doccheck.com/de/1651/bulimie-das-kotz-duell/

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