Abfindung wie versteuert bei Steuerklassenwechsel?

3 Antworten

Mit Eurem persönlichen Steuersatz, der sich aus dem Steuerbescheid ergibt. Mit dem ALG I Bezug muß eine Steuererklärung abgegeben werden, in die die Abfindung einbezogen wird. Wenn eine Abfindung gezahlt wurde, sollte man sich schlau machen oder Hilfe in Anspruch nehmen.

Ich glaube du hast den Sachverhalt nicht richtig verstanden. Es geht doch nicht um die "Jahressteuer" aus der Einkommensteuererklärung. Hier wird doch die Frage gestellt, nach welcher Steuerklasse der "laufende" Arbeitslohn (also die Abfindung) versteuert wird!

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@Hefti15

Du hast recht, der Fragesteller fragt dezidiert nach der Steuerklasse. Ich bin darüber hinweggegangen, weil die Zahlung im Dezember erfolgt und man daher durch frühzeitige Steuererklärung eine Korrektur vornehmen kann.

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Speziell im DEzember ist es doch fast sch....egal, denn für die Besteuerung ist ja nur beim Steuerabzug im Jahr die Steuerklasse entscheidend, aber für die tatsächliche Besteuerung ist nur die Einkommensteuererklärung entscheidend.

Also in Deinem Fall ist das, was ggf. zuviel abgezogen wurde, doch nur für die 3 Monate, bis Du den Steuerbescheid hast entscheidend.

Aber Deine Befürchtung ist richtig, die wird im Dezember nach 5 abgerechnet, aber wie schon gesagt, die zuviel abgezogene Steuer hast Du nach der Einkommensteuererklärung zurück.

Ich möchte den "sachlichen Kern" deiner Aussage gar nicht in Frage stellen. Vielmehr rate ich dir, ein wenig über den Tellerrand hinaus zuschauen. Für jemanden der arbeitslos ist, kann jeder Cent wichtig sein. Weiterhin Weiterhin sind deine 3 Monate wohl sehr optimistisch. Da das Finanzamt die ersten Steuerbescheide erst Mitte Februar versendet, müsste er ja zu den ersten gehören, damit deine drei Monate stimmen. Wenn man dann noch bedenkt, dass man ev. noch nicht alle Belege zusammen hat....

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@Hefti15
  1. Das Ding war sowieso gelaufen, als der Frager die steuerklasse gewechselt hat.

  2. vermutlich war er sowieso nciht gut beraten, weil er durch den Steuerklassenwechsel evtl. auf ALG I verzichtet hat.

  3. Weil ALG I dem Progressionsvorbehalt unterliegt, besteht die Gefahr einer Steuernachzahlung.

  4. Das es für ihn ggf. um viel Geld geht habe ich nicht in Abrede gestellt, ich wollte nur beruhigen, dass der ggf. zu hohe Steuerabzug nur eine temporäre Sache ist, denn er verliert insgesamt gesehen kein Geld.

  5. Ich kann die Steuererklärung mit Elster gleich Anfang des Jahres machen selbst wenn mir einzelne Belege fehlen sollten und die ggf. nachreichen, wenn ich eine hohe Steuererstattung zu erwarten habe.

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@wfwbinder

Ich verstehe deine Antwort in Teilen nicht.

Punkt 1: Was hat das mit dem Thema zu tun, wer hat was behauptet, dass du das nochmals darstellst.

Punkt 2: Kann ich nicht viel zu sagen. Es gibt verschiedene Gründe die Steuerklasse zu wechseln. Hat aber auch nichts mit dem Thema zu tun...

Punkt 3: Auch so eine Aussage, der mehr falsch als wahr ist. Richtig ist die generelle Feststellung mit dem Progressionsvorbehalt. Nur ist es doch so, dass i.d.R. eine Arbeitslosigkeit zu einer Steuererstattung führt. Im konkreten Fall: Er hat ja bis "Ende Juni" gearbeitet. Der Arbeitgeber hat von seinem Gehalt, entsprechend der Lohnsteuertabellen die Lohnsteuer einbehalten. Dazu muss man aber wissen, dass diese Tabellen aus der Jahressteuer errechnet werden.

Zur Verdeutlichung: Bei 2.000 brutto, wird bei der monatlichen Lohnsteuer "davon ausgegangen", dass der Arbeitnehmer 24.000 Euro im Jahr verdient. Die entsprechende Steuer wird dann wieder auf einen Monat "runtergerechnet". Wer also nur ein halbes Jahr arbeitet hat zu viel Steuern gezahlt. Weil bei der monatlichen Abrechnung geht man ja von einem Jahresverdienst von 24.000 Euro aus, tatsächlich ist der aber nur bei 12.000.

Dieses Umstand wirkt sich doch i.d.R. viel stärker aus, als der Progressionsvorbehalt von z.B. dem Arbeitslosengeld.

Zu Punkt 4. Richtig, hat auch niemand was anderes behauptet. Ich habe nur gesagt, dieses "temporäre" Problem kann für manche relevant sein, für manche irrelevant.

Zu Punkt 5. Kleines Zitat für dich zum Thema Februar:

Die Steuerverwaltung weist deshalb darauf hin, dass die Finanzämter grundsätzlich nicht vor Mitte März 2014 mit den Veranlagungen für 2013 beginnen können. Grund dafür ist, dass Arbeitgeber, Versicherungen und andere Institutionen bis zum 28. Februar Zeit haben, die in den Finanzämtern aufgrund gesetzlicher Vorschriften benötigten Steuerdaten, wie beispielsweise die Lohnsteuerbescheinigungen, Rentenbezugsmitteilungen oder die Beitragsdaten zur Altersvorsorge (Riester/Rürup) und zur Kranken- und Pflegeversicherung, elektronisch an die Steuerverwaltung zu übermitteln. Diese zentral übermittelten Daten müssen anschließend aufbereitet und den Finanzämtern zur Verfügung gestellt werden, damit sie für die Veranlagung berücksichtigt werden können.

Und super Trick mit einer Steuererklärung bei der Belege fehlen. Die werden ja nicht bearbeitet. Und darauf zu hoffen, dass eine Steuererklärung die vollständig ist, später bearbeitet wird, wie eine Steuererklärung die vorher eingeht, deren Belege aber später nachgereicht werden, ist zwar legitim, aber ob es was bringt...

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@Hefti15
  1. Das hat etwas mit dem Thema zu tun, weil er jetzt nichts mehr ändern kann, denn als er nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses auf 3/5 gewechselt ist, wurde eine Entscheidung getroffen. Der Wechsel ist nur einmal im Jahr möglich, also muss man sich nun leider abfinden.

  2. Hat sehr wohl mit dem Thema zu tun. Ein Gespräch mit dem Steuerprofi und die erwähnung der kompletten Verhältnisse (ALG I, Verhandlungen über Abfindung) hätten evtl. dazu geführt, dass der gesagt hätte, auch wnn die Gattin evtl. mit 3 etwas mehr ausgezahlt bekommt, bleibt bei den Steuerklassen wie im Moment.

  3. Dazu haben wir zuwenige Informationen. Wir kennen nciht das Einkommen des Ehegatten nicht. i. d. R. ist gut, nachrechnen ist besser. Ich habe in den Jahren meiner Berufspraxis einfach viele Fälle erlebt bei denen i.d.R. eben gerade nciht zutraf udn habe mich einfach umgestellt und geprüft. lieber einmal mehr rechnen, als eine ungünstige Überraschung erleben.

  4. ist OK, genau das wollt eich auch nur bestätigen.

  5. Ebenso Theorie und Praxis. Wenn ich noch eine Sache habe die mir 100,- mehr Rückzahlung bringt, ich aber schon 2.000,- zu erwarten hätte, mache ich das in der Hauptsache gleich und reiche die andere Sache entweder nach, oder im Einspruchsverfahren, werde aber die Erklärung so schnell wie möglich abgeben.

Entschuldige bitte, aber wer Dich zum Steuerberater hat, braucht keine Steuerfahndung mehr.

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