Abfindung und Kirchensteuer, weil Ehegatte in der Kirche ist?

3 Antworten

Bei gemeinsamer Veranlagung ist es ja so, dass alle Einkommen der Ehepartner zusammen gefasst werden und dann quasi halbiert und da deine Frau ja Kirchensteuer zahlen muss, muss auf ihren nun deutlichen erhöhten Teil Kirchensteuern zahlen.

Abhilfe schafft eine getrennte Veranlagung für das entsprechende Jahr, aber wenn deine Frau nichts oder wenig verdient, verliert man wiederum den Splittingvorteil. Ich würde mich auf jeden Fall an einen Steuerberater wenden, um die beste Variante zu finden. 

Es gibt Bundesländer, die das sogenannte "Besondere Kirchengeld" bei gemeinsam steuerlicher Veranlagung erheben, wenn das Kirchenmitglied selbst kein oder geringes Einkommen hat.

Ob das auch auf Dich zutrifft, kann Dir das zuständige Finanzamt oder ein Steuerberater sagen.

M.E. eher nicht, aber um sicher zu gehen, würde ich meinen zuständigen Sachbearbeiter beim FA kontaktieren, der weiss das.

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