Abfindung in Kleinbetieb

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Bei einem Kleinbetrieb kann der Chef innerhalb der regulären Kündigungsfrist ohne Angabe von Gründen kündigen.Der Hintergrund ist der, dass gerade Kleinbetriebe, wenn sie in wirtschaftlichen Schwierigkeiten stecken, Personal realtiv unkompliziert reduzieren können. Daher entfällt auch ein Abfindungsanspruch wegen betriebsbedingter Kündigung.

Grundsätzlich besteht kein gesetzlicher Anspruch auf eine Abfindung, auch nicht in einem Großbetrieb. Das ist Verhandlungssache!

§ 1a Abfindungsanspruch bei betriebsbedingter Kündigung

(1) Kündigt der Arbeitgeber wegen dringender betrieblicher Erfordernisse nach § 1 Abs. 2 Satz 1 und erhebt der Arbeitnehmer bis zum Ablauf der Frist des § 4 Satz 1 keine Klage auf Feststellung, dass das Arbeitsverhältnis durch die Kündigung nicht aufgelöst ist, hat der Arbeitnehmer mit dem Ablauf der Kündigungsfrist Anspruch auf eine Abfindung. Der Anspruch setzt den Hinweis des Arbeitgebers in der Kündigungserklärung voraus, dass die Kündigung auf dringende betriebliche Erfordernisse gestützt ist und der Arbeitnehmer bei Verstreichenlassen der Klagefrist die Abfindung beanspruchen kann.

(2) Die Höhe der Abfindung beträgt 0,5 Monatsverdienste für jedes Jahr des Bestehens des Arbeitsverhältnisses. § 10 Abs. 3 gilt entsprechend. Bei der Ermittlung der Dauer des Arbeitsverhältnisses ist ein Zeitraum von mehr als sechs Monaten auf ein volles Jahr aufzurunden.

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