Abfindung annehmen trotz Kinderwunsch?

13 Antworten

Nie im Leben würde ich einen Aufhebungsvertrag unterschreiben und damit eine Sperre beim ALG in Kauf nehmen.

Abmahnungen zu haben bedeutet per se, noch nicht viel. Fraglich ist, wurdest du wegen der Selben "Vergehen" abgemahnt? Und in welchem zeitlichen Abstand?

Also, Ruhe bewahren und die Sache quasi aussitzen.

Wenn dein Arbeitgeber dich wirklich los werden will, und du "im Prinzip" nichts dagegen hättest... Dann kannst du das Ganze vllt. beschleunigen indem du dir eine AU beim Doc besorgst. Zum Hausarzt gehen und eventuell eine Überweisung zur Psychologin holen. Eine Gesprächsterapie kann sinnvoll sein und dich wieder stark und selbstsicher machen, für neue Herausforderungen, wie z.B. die Mutterschaft  ; ))

Du bist jetzt unter immensem Druck. Allein auf Arbeit zu gehen und zu wissen: die wollen mich hier nicht mehr... Das ist doch ganz furchtbar!

Und auch das ist Mobbing. Die wollen dich klein machen, vergraulen und dir mit der Abfindung auch noch so richtig einen mitgeben...

Also ich würde mich krankschreiben lassen. Burn out bzw. Mobbingpatienten sind nicht nur 14 Tage in der AU... Mal sehen wie lange sich dein Chef das anschaut...

Ich wünsche dir viel Glück.

Hallo Jenny,ich bin in exakt derselben Situation - nur mit einem Unterschied - ich bin schon ein wenig älter als du, somit stehen mir die Möglichkeiten nicht mehr ganz "sooo offen". Kurzum, Gehalt spitze, Job totlangweilig bzw. absolut nichts zu tun, Abfertigung alt (also doch realtiv gut nach 15 Jahren durchgehendem Dienstverhältnis), ich wollte bereits kündigen, wir haben uns dann aber - ab 33 (also in deinem Alter) - entschieden, ein Baby zu bekommen, seit 3 einhalb Jahren basteln wir daran. Jetzt sitze ich bald 4 Jahre in dem Büro, in dem ich eigentlich nicht mehr sein möchte und psychisch auch bald nicht mehr kann und werde einfach nicht schwanger.Und die Situation wird immer schlimmer und unterträglicher.Mach nicht den gleichen Fehler, nimm die Kohle, such dir etwas anderes und gründet in aller Ruhe eine Familie. Bedenke auch, welche psychische Belastung dazukommt, in einer Firma zu sein, die dich als Arbeitskraft im Grunde eigentlich nicht benötigt.

Hallo, auf jeden Fall solltest du in die Gewerkschaft eintreten. Das war früher mal vollkommen Normal wenn ein junger Mensch in das Berufsleben eingetreten ist.

Dir kann gar nicht gekündigt werden wenn du einen Fehler machst. 

Wenn du einen Aufhebungsvertrag unterschreibst droht dir eine Sperre vom Jobcenter. 

Wenn sie dich loswerden wollen dann sollen sie dich Kündigen! Dann wirst du sie Verklagen und den Prozess gewinnen.

Nicht immer alles gefallen lassen! 

Aufhebungsvertrag wegen Krankheit

Ich habe mal eine Frage, ein Bekannter kann aus gesundheitlichen Gründen seinen Job nicht mehr aussüben, macht jetzt eine Umschulungsmaßnahme. Da er ja nicht mehr in seinen alten Job zurück kann, läuft wohl alles auf einen Aufhebungvertrag raus. Kennt sich da jemand aus. Mein Bekannter hat 10 Jahre dort gearbeitet, kann er da nach einer Abfindung fragen, und wie macht man das am besten?

Schonmal viele Dank.

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Soll ich den Aufhebungsvertrag unterschreiben?

Ich bin total unzufrieden bei meinem aktuellen Arbeitgeber und das hat einfach mehrere Gründe. Da es nicht nur mir so geht und viele weitere Mitarbeiter nicht mehr zufrieden sind, konnten einige bereits nach kurzer Zeit einen neuen Job finden. Ich habe mich eher zur Arbeit zwingen müssen. Nachdem mir vor kurzem ein Aufhebungsvertrag (Freitstellung und Lohntfortzahlung für 3 Monate und eine schöne Abfindung) angeboten wurde, habe ich um mehr Zeit zum nachdenken gebeten. Diese Zeit habe ich intensiv genutzt um mir einen neuen Job zu suchen. Tatsächlich ist es nun so, das ich einen neuen Job gefunden habe und eigentlich demnächst bei meinem alten Arbeitgeber kündigen müsste. Da aber noch das Angebot offen steht, würde ich gerne wissen ob ich die Abfindung und Freistellung annehmen soll oder kann. Ich muss am 1.8.16 beim neuen Arbeitgeber anfangen. Ich habe jedoch eine Kündigungsfrist von 4 Wochen. Entfällt die Kündigungsfrist bei einem Aufhebungsvertrag? Kann mein jetziger Arbeitgeber nach der Auszahlung der Abfindung im nachhinein erfahren, das ich einen neuen Job gefunden habe und somit die Abfindung zurück verlangen?

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Arbeitsrecht/ Aufhebungsvertrag/ Abfindung?

Hallo.

Ich habe eine Frage zu folgendem Sachverhalt:

Zur Zeit mache ich eine Umschulung, die über die Berufsgenossenschaft finanziert wird, bei meinem Arbeitgeber ruht mein Arbeitsverhältnis.

In wenigen Wochen endet die Umschulung und ich muss mein noch bestehendes Arbeitsverhältnis beenden.

Mein seit dem 01.04.2002 bestehendes Arbeitsverhältnis ruht seit Ende Juli 2014 und muss nun durch einen Aufhebungsvertrag gekündigt werden, da meine Chefin mich nicht kündigen will, ich aber auch nicht kündigen möchte. 

Der Aufhebungsvertrag wurde von meiner Chefin vorgeschlagen.

Aufgrund meiner operierten Bandscheibenvorfälle und einer posttraumatischen Belastungsstörung kann ich in meinem Job nachgewiesenermaßen nicht mehr arbeiten, die Firma möchte mir aber auch keinen leidensgerechten Arbeitsplatz anbieten bzw. ist dort keiner vorhanden.

Im Juli 2014 war ich über 12 Jahre bei meinem Arbeitgeber beschäftigt, mittlerweile sind es nun schon fast 16 Jahre.

Bevor ich nun einfach so einen Aufhebungsvertrag unterschreibe, möchte ich jetzt gerne wissen, ob es in irgendeiner Form möglich ist hier noch eine Abfindung zu erhalten?

Ich möchte mir keine eventuell vorhandene Rechtsansprüche verbauen.

Vielen Dank!

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