Haben Atheisten einfach keine Lust an einem Gott zuglauben?

72 Antworten

oder haben sie einfach keinen Bock an einem Gott zuglauben ?

Nein. Atheisten haben keinen guten Grund an Gott zu glauben.

Glauben vs. Wissenschaft

Viele Dinge, die Menschen früher mit religiösen Legenden notdürftig zu "erklären" versuchten, sind mittlerweile durch die Wissenschaft nachvollziehbar.

Für wissenschaftliche Erkenntnisse gibt es nachprüfbare, logische Fakten und objektive Beweise, die nicht eine Frage der Interpretation sind.

Religiöse Erzählungen sind dagegen voller unbewiesener Behauptungen, unwissenschaftlicher Aussagen und beliebig interpretierbarer Prophezeiungen.

Selbst wenn einige Erzählungen historische Ereignisse schildern mögen - die Existenz Gottes beweisen selbst historisch korrekte Fakten nicht.

Die Wissenschaften sind darüber hinaus bereit, neue Erkenntnisse zu übernehmen und alte Ansichten zu verwerfen, ohne dadurch inhaltliche Mängel zu erleiden.

Dagegen erheben die meisten Religionen absolute Ansprüche im Bezug auf ihre Wahrheit - Irrtümer darf es nicht geben, weil sonst die Ideologie wackelt.

Deshalb wurden und werden Forscher als "Ketzer" und "Irrgläubige" bzw. sogar als "Ungläubige" verfolgt und getötet - ihr rationales Wissen gefährdet irrationale Lehren.

Es gibt hier also nicht um "Faulheit", "keine Lust", oder "keinen Bock", sondern um logisches Denken, Fakten und Beweisbarkeit.

Man könnte umgekehrt behaupten, manche Gläubige seien zu faul zum kritischen Denken, weil sie lieber blind glauben, anstatt zu hinterfragen.

Deine Kenntnisse von wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Themen wie Urknall und Evolution sind offenbar unzureichend, da sie naiv und laienhaft klingen.

Abfall vom Glauben

Übrigens gibt es auch Atheisten, die zuvor gläubig waren, aber durch Faktoren wie mangelnde Logik, moralische Fragwürdigkeit und Unzeitgemäßheit vom Glauben "abgefallen" sind.

Ein "liebender Vater" der die gesamte Nachkommenschaft von Adam und Eva bis heute büßen lässt, hat durchaus ein Image-Problem.

Frauen müssen bis heute unter Schmerzen gebären und sollen sich vom Mann dominieren lassen (1. Buch Mose 3,16).

Außerdem müssen wir für unsere Ernährung hart arbeiten (1. Buch Mose 3:17) und alles nur weil Adam und Eva gesündigt haben? Das ist weder gerecht noch gütig.

Dass er später seinen Sohn schickte, macht die Sache auch nicht besser - wäre er nicht so eine rachsüchtiger alter Mann gewesen, hätte er Adam und Eva vergeben

Dass er dann später auch noch alle Lebewesen ersäuft, darunter auch Tiere, die nicht gesündigt haben (1. Buch Mose 7:21) zeigt eine gewisse Zerstörungswut.

Das dann Jesus im Neuen Testament als Friedensbringer stilisiert wird, ändert die Situation letztlich nicht - es gibt nur das Versprechen einer besseren Welt.

Salopp gesagt könnte das eine reine "Hinhaltetaktik" sein.

Ist es da nicht sehr nachvollziehbar, dass viele Menschen sich lieber an Fakten halten, statt Geschichten von Belohnung und Bestrafung glauben zu schenken?

Man muss ja die Ansicht dieser "abgefallenen Glaubensbrüder" nicht teilen - verständlich finde ich die Entscheidung zum Atheismus aber durchaus.

Mit Lust hat das wenig zu tun;

Die Gründe selbst können natürlich unterschiedlich sein, genauso wie die Gründe das Gegenteil zu tun - nämlich zu glauben.

Die meisten Gläubigen lehnen z.b. aber den Kreationismus ab, weil dieser aus naturwissenschaftlicher Sicht unplausibel ist:  Warum sind gewisse Strukturen unnötig kompliziert (Sehnerv z.b.), warum gewisse so verletzungsanfällig (z.b. Knie)

Wenn wir als Menschen diese Fehler sehen können und nicht tun würden - warum macht es dann ein allwissender und allmächtiger Schöpfer?

"Männer sind extra stärker als die Frauen um sie zu beschützen"

Das könnte man aus einem evolutionären Ansatz auch anders belegen und hätte als Argument andere Primatenarten mit ähnlicher und anderer Entwicklung

"was einfach zu den Frauen passt."

Ist das nicht einfach Gewohnheitssache?  Wenn du das anders kennengelernt hättest würdest du es anders sehen

"Glauben Atheisten wirklich das alles Zufall ist"

Manche tun das vielleicht;

Naturwissenschaftlich ist es aber natürlich kein Zufall, sondern das Resultat von Entwicklungen.

 

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Zumal selbst im relligiösen Kontext inzwischen bei den "sieben Tagen" nicht mehr wortwörtlich von sieben Tagen ausgegangenwird sondern viel eher von "sieben Phasen" (der Evolution).

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askfm1

Ich denke, u solltest Dich zunächst mit "Atheismus" beschäftigen, bevor Du hier Nonsens erzählst!

 Atheisten glauben an einem Knall und da war das Universum . 

Falsch und verlogen!

Aber ich finde die Erde wurde erschaffen von einem Schöpfer .

Daran kann man glauben und das kann man annehmen, aber beweisen kannst Du das nicht (konnte bisher keiner!).

Wir haben Gefühle , Gott hat Frauen erschaffen und Männer , die Familien Gründen können .

Na und? Ich brauche für meine Gefühle keinen Gott, wenn ich meine Frau, meine Kinder und Enkel betrachte! Auch für die Gründung meiner Familie brauchte ich den damals nicht - und sie läuft seit einigen Jahrzehnten (!) hervorragend! Was ich von einigen in der Nachbarschaft lebenden, "aufrichtigen" und "echten" Christen nicht behaupten kann!

Frauen haben meistens längere Haare als Männer was einfach zu den Frauen passt

Dann schau Dir mal ein Bildnis von Deinem Jesus an! Der trug dazu auch noch "Frauenkleider"! :-)

Glauben Atheisten wirklich das alles Zufall ist oder haben sie einfach keinen Bock an einem Gott zuglauben ?

Einen solchen "Zufall" kann man inzwischen wie jeden anderen "Zufall" hinreichend begründen und rational erklären!

Das kannst Du mit "Gott" nicht!

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