Abeitnehmerüberlassung?

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1 Antwort

Ich sehe keinen Grund, warum der Arbeitgeber die Zeit bis zum Ablauf der Kündigungsfrist nicht zahlen soll. Immerhin hätte er dich nach Ablauf der Arbeitsunfähigkeit ja auch wieder beschäftigen können (soweit ein Job verfügbar ist).

Eine Kündigungserklärung wirkt grundsätzlich nur dann, wenn sie dem Adressaten tatsächlich zugeht (bzw. in seinen Machtbereich gelangt, sprich im Briefkasten liegt). Wenn der Arbeitgeber trotz erfolgter Mitteilung einer neuen Anschrift die Kündigung zunächst an die alte Adresse schickt und sie deshalb nicht ankommt, ist das sein Problem.

Wenn der geschilderte Sachverhalt rechtlich vollständig ist, muss die gesamte Zeit bis zum 27.10. gezahlt werden. Wenn der Arbeitgeber das nicht freiwillig macht, sollte das Entgelt eingeklagt werden. Aber bitte wegen der in der Arbeitnehmerüberlassung gültigen Verfallsfristen zeitnah reagieren und schnell den Rückstand geltend machen bzw. einklagen (lassen)!

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