Abbau Wasserboiler bei Wohnungsauszug durch Vermieter?

6 Antworten

Die Sache ist doch ganz klar: Es war Dein Wunsch und eigentlich auch logisch, eine Küche einbauen zu können, bevor der neue Boiler bzw. Durchlauferhitzer montiert wird.

Angenommen, der Wassererwärmer wäre schon montiert gewesen und zur Montage der Küche hätte man entweder drum herum bauen müssen oder jemand hätte das Gerät abmontiert und wieder hingebaut, dann wäre es Deine Sache gewesen, den dadurch entstehenden Mehraufwand zu bezahlen.

So hat das der Vermieter für Dich geschickt organisiert, sodass Dir keine Mehrkosten entstanden sind. Es versteht sich doch von selbst, dass Du nun den Aus- und Wiedereinbau zahlen musst, wenn Du nun Deine Küche raus haben willst.

Da kommt es gar nicht auf das momentane Verhältnis zum Vermieter an, sondern einfach darauf, dass Du Deine Küche ausbauen willst. Also musst Du das auch bezahlen.

Er war doch eine nette Geste vom Vermieter den Boiler erst nach deinem Einzug installieren zu lassen. Hätte er auch vorher machen können. Du hättest die Küche entsprechend aussparen müssen. Du ziehst aus, also obliegen auch dir die Rückbaukosten. Das Teil muss auch wieder installiert werden. 

Vor dem Einzug wurde vom Vermieter ein Handwerksunternehmen damit
beauftragt einen kleinen Wasserboiler in der Küche anzubringen.

Dann ist ja so, dass Du die Küche nachträglich um diesen Boiler herum eingebaut hast.

Also ist es dann auch Deine Sache den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen.

Nein, ich habe erst die Küche installiert und anschließend hat der Vermieter den Boiler installiert (als ich dort noch nicht gewohnt habe). Der Boiler gehört zur Wohnung. Das hat der Vermieter mir bei der Wohnungsbesichtigung unter Zeugen ausdrücklich gesagt.

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@dissonanz666

und anschließend hat der Vermieter den Boiler installiert

Sorry, aber das ging aus der Frage nicht hervor.

Da wird Dir nur ein Gespräch mit dem Vermieter helfen, aber für diesen "unkommoden" bist ja trotzdem Du verantwortlich, da der Einbau des Boilers der Küche entsprechend angepasst werden musste.

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Wann darf man endlich einen Handwerker rufen?

Hallo Allerseits,

in der WG meiner Freundin ist so Einiges marode und kaputt. Die Kühlschranktür fällt auseinander und ist nur noch zur Hälfte nutzbar, die Dunstabzugshaube geht nicht, der Wasserboiler geht an und aus, wie es ihm passt (deshalb wacht die WG morgens gelegentlich fröstelnd auf) und die Klospülung (in Wand eingelassen) hat keine Abdeckung und das Wasser läuft durch.

Ihr Vermietr reagiert auf solche Defekte eher nachlässig. Antworten dauern ewig, seine eigenen Luxus-Reparaturen sind wichtiger (Kamin aufbereiten, wegen Feinstaub) und wenn es dann mal zu einer "Reparatur" kommt, dann macht er sie selber oder schickt seinen Haus- und Hofhandwerker (wohl keine Fachkraft in für Sanitär/Küche/Kamin). Der arbeitet dann auch noch schwarz (warum wohl???). Das Ende vom Lied ist, dass nach zwei "Reparaturen" die Klospülung immer noch kaputt ist (der VM übernimmt das zusätzliche Wassergeld aus Kulanz - ist bei den Wasserpreisen sicher billiger, als eine ordentliche neue Klospülung und ein Handwerker). Selbst sein privater Handwerker empfiehlt den Austausch der Spülung und des Boilers, aber bitte nicht mit billigem Schrott...und natürlich wird das billigste genommen und unprofessionell hingeschustert.

Hat meine Freundin langsam mal das Recht auf einen Handwerker? Vor allem beim Boiler, der mit Gas arbeitet, wäre es allen lieber, wenn das FAchpersonal macht! Es existiert keine Kleinreparatur-Klausel im Mietvertrag, nach meinem Verständnis hat also der Vermieter für alle Reparaturen, die nicht auf Fehlbenutzung oder mutwilige Zerstörung zurückzuführen sind, zu zahlen/sorgen. Vor allem Heizung/Sanitär und Küche sind doch wichtig für die Lebensqualität und den Wohnungswert.

Meine Freundin will ihrem Vermieter jetzt eine Frist setzen, in der alle Reparaturen abgeschlossen sein sollen. Auf die Info, dass sie einen Handwerker bestellen will, hat ihr VM nicht reagiert, doch ich glaube, dass diese "Absprache" bei einem Rechtsstreit nicht bindend genug wäre (sie hat auch nicht darauf hingewiesen, dass die Kosten an den VM gehen bzw. von der Miete abgezogen werden).

Außerdem wird sie sich noch an den Mieterschutzbund wenden, hat aber Angst, dass sie böses Blut hervorbringt, wenn sie da die Situation erläutert und sich Rechtsbeistand holt. Ihr VM ist übrigens ANwalt für Erb- und Mietrecht.

Wir sind dankbar für Infos oder Erfahrungen. Hatte schon jemand damit zu tun? Jede Information ist willkommen! :)

Danke fürs lesen und viele Grüße

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