Ab wie vielen Jahren ist es in Ordnung, Kinder vegan zu ernähren?

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39 Antworten

Wenn du dich vorher ausführlich (!) informierst, ist das auf jeden Fall möglich. Du musst nur sicherstellen, dass die Kinder alle wichtigen Nährstoffe in ausreichender Menge bekommen.

Es ist aber definitiv möglich, die meisten Antworten hier sind falsch.

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Kommentar von Sepplsdelight
21.07.2010, 08:10

Natürlich kann man alles machen, wenn man sich richtig informiert und alles richtig macht. Nur wenn ich mir die Fragen des docbde2 anschaue, glaube ich, dass die meisten Antworten nicht falsch sind, sondern doch auch Meinungen rüberbringen, die bei dieser Art von Fragen eben zeigen, dass sich die "Community" tatsächlich auch Kümmert

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Kommentar von Drachentoeter
21.07.2010, 08:20

Möglich ist vieles, aber ob es Sinnvoll ist steht auf einem anderen Blatt. Wichtig bei so etwas ist es nicht dogmatisch vor zu gehen sondern sich richtig zu Informieren. Von Veganischer Ernährung bei Kindern raten fast alle Fachleute ab. Willst du wirklich schon Kinder mit Pillen Füttern um einer Mangelernährung vor zu beugen? Es gibt nun mal für die normale Entwicklung von Kindern notwendige Stoffe dir nur in tierische Produkte zu finde sind.

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Kommentar von Romjia
21.07.2010, 08:22

Die einzige falsche Antwort die ich finden kann ist deine. Lies dir mal den Link von mbmama durch. Damit auch sehen kannst wo es zu Magelerscheinungen gerade bei Kindern kommt und welche folgen das hat.

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Du kannst Kinder (ausgewogen) ab der Geburt (und während der Schwangerschaft problemlos vegan ernähren. - Ohne Spritzen - Ohne Mangelerscheinungen und Mangelernährung ;)

Deine Gründe sind löblich, jedoch geht es hier ja nur um den Gesundheitlichen Aspekt:

Gesunde vegane Ernährung schadet dem Ungeborenen nicht, da keine Nährstoffe fehlen (nicht mal B12, da dies ja allen möglichen veganen Lebensmitteln zugesetzt ist). Man kann sogar Antibiotikaresistenzen etc. vermeiden, da man das vollgepumte Fleisch nicht isst. Anfangs bekommt das Baby Muttermilch und wenn man dann später Breichen macht ist, wenn man bei den Gemüse und Getreidesorten auf Abwechslung achtet, genügend Eisen, Vitamin A,B,C,D,E Magnesium, Calcium, Kalium (oder an was für Mangelerscheinungen Veganer angeblich leiden) dabei --> folglich entsteht keine Mangelerscheinung. Das postitive (im Vergleich zu Vegetarischer oder "normaler" Ernährung) daran ist die Vermeidung von Giftstoffen und Hormonen, die Steigerung der Nährstoffdichte der Lebensmittel, die Erhaltung des Geschmackssinns des Kindes da es nicht jeden Geschmacksverstärkerglutamatschrott essen kann, und natürlich, dass das Kind nicht in den verlogenen Nutztier <--> Kuscheltier - Zwiespalt kommt. Da es zu keinen Mangelerscheinungen (bei gesunder veganer Ernährung) kommt kann leider niemand mit dem Verkauf von Tabletten an die armen Veganer Umsatz machen. Beispiel Eisen: Ich bin seit 1 1/2 Jahren Veganerin (erhöhter Eisenverbrauch), mache Sport (erhöhter Eisenverbrauch), gehe so oft wie es möglich ist Blutspenden (in 500ml (von ca. 5 Litern) Blut ist ordentlich Eisen drin welches ich nachbilden muss) und habe die besten Eisenwerte aus dem Vierergrüppchen, das ich immer mitschleppe (Eine Pescetarierin, 2 moderate Omnivoren und eine "Fleisch ist Hauptnahrungsmittel"-Omnivorin(sie hat immer mit dem Grenzwert zu kämpfen und nimmt regelmäßig vor dem Spenden Eisentabletten)). Ich empfehele eine Woche vor dem Blutspenden statt Reis, Nudeln, oder Kartoffeln Hirse zu verwenden, weil da richtig fett Eisen drin ist (http://www.zentrum-der-gesundheit.de/hirse.html) Ich plane noch dieses Jahr ein veganes Kind entstehen zu lassen. Ich kann dann gerne regelmäßig über unsern tollen Gesundheitszustand berichten, falls es wen interessiert ;) Ich freue mich schon auf die diffamierenden Körperverletzungsanzeigen und wünsche mir hier einen besseren Umgangston und nicht so viel Dummgeschwätz von Leuten, die ihren 0815-Lifestyle vertreten wollen.

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Ich wünschte, meine Eltern hätten mich von Anfang an vegan ernährt. Dann hätte ich nicht meine Allergien gehabt und auch nicht soviele andere Nebenerscheinungen von fleischhaltigen Krankmachern. Mein Heuschnupfen ist zwei Jahren nach Anfang der veganen Ernährung verschwunden. Meine Blutwerte sind sehr gut und vor allem mein Gewissen lässt mich in Ruhe, obwohl ich immer noch an mir arbeite, damit es den Mitgeschöpfen auf Erden besser geht und das Umdenken leichter geschieht. Es hat vegane Eltern gegeben, die Ihren Kindern Mandelmilch gegeben haben, was als einseitige Diät zu sehen ist. Muttermilch ist von Anfang an das beste, aber dann bitte von der eigenen Art (also nicht von der Mutterkuh, den ihre Milch ist für das schnelle Wachstum von Kälbchen gedacht). Auch Veganer sollten auf eine abwechslungsreiche Ernährung achten. Daher ist es auch so wichtig, dass es genug Information gibt und dass man bestimmte Lebensmittel besser bekommen sollte und die Preise auch tragbar sind. Das was vegane Kinder gefährdet, sind die Meinungen von den anderen, die nicht als böse Tiertöter dastehen wollen und Eltern und Kinder auch zum sündigen gegen die Natur verführen wollen. Und seien wir ehrlich, der Wirtschaft geht es doch nur um das Geld. Unsere Gesundheit ist denen doch Schnuppe. Ich nehme keine Medikamente und brauche den Arzt lediglich um einen gelben Schein zu bekommen, wenn ich einfach mal einen Tag zuhause brauche, weil ich 'Schnauzevollsyndrom' habe. Wäre ich eher zur Veganerin konvertiert, wären meine Kinder auch Veganer gewesen. Meine Meinung ist, dass bei ausbalancierten veganen Eltern Kinder von Anfang an als Veganern aufwachsen können.

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Erstmal finde ich es bewundernswert von dir, dass du dich trotz der Feindseligkeit die dir sicher nicht nur hier entgegenschlägt dazu entschieden hast!

Sicher kennst du schon die Ansicht der American Dietetic Association, dass ausreichend geplante vegane Ernährung für alle Lebensabschnitte geeignet ist.

Es gibt auch inzwischen eine Menge Literatur zu veganer Ernährung in der frühen Kindheit. So kannst du einen Ratgeber eines amerikanischen Arzts hier: http://www.vegan.de/bibliothek/allgemeines/vivavegan.shtml herunterladen.

Und zu allen Leuten die hier behaupten, den Kindern würde eine vegane Ernährung aufgezwungen und sie sollten sich später entscheiden: macht euch doch vielleicht mal klar, dass allen omnivoren Kindern eine Ernährung die Fleisch enthält ebenso aufgezwungen wird und alles andere wird als unnormal dargestellt.

Außerdem frage ich mich ernsthaft, ob sich alle Eltern so intensiv mit der Ernährung ihrer Kinder beschäftigen, wie es der Großteil der veganen Eltern tut.

Ich wünsche dir jedenfalls viel Glück und Kraft!

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Kommentar von energiemaus78
22.07.2010, 09:05

Also ganz ehrlich den Eltern vorzuwerfen sie würden sich keine gedanken um die Ernährung machen ist schon echt frech,

Jeder hat das recht alles zu essen was ihm schmeckt, und keiner hat das recht einem anderen sowas vorzuenthalten,

Wo sind wir denn hier,

Die kinder werden erwachsen und können dann immernoch selber entscheiden was sie essen und was nicht,

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http://www.enutrio.de/ernaehrung-im-kindesalter/

Folgen von falscher Ernährung bei Kindern

Die Auswirkungen einer Fehl- und Mangelernährung bei Kindern sind besonders schwerwiegend, da in diesem Alter die Weichen für das spätere Leben gestellt werden. Junge Patienten mit Übergewicht leiden wie die betroffenen Erwachsenen an Wirbelsäulen- und Gelenksbeschwerden. Sie sind körperlich kaum belastbar, kommen schnell aus der Puste und haben Konzentrationsschwierigkeiten.

Nicht zu verachten sind die sozialen Konsequenzen der Übergewichtigkeit. Die Kinder werden häufig verspottet und ausgegrenzt. Nicht selten ist Frustessen das Resultat dieser Umstände, ein Teufelskreis beginnt. Dauert die ungesunde Lebensweise zu lange, gesellen sich Krankheiten wie Gefäßverkalkung, Bluthochdruck, Hyperlipidämie, Glucoseintoleranz bis hin zu Diabetes mellitus dazu. Diese lebensgefährlichen Erkrenkungen können auch bei Kindern zu Herzinfarkt, Hirschlag und Tod führen. Richtige Ernährung der Kinder

Die American Heart Association (AHA) nahm sich des Problems an und verfasste praktische Richtlinien für die richtige Ernährung im Kindesalter [4]. Diese Empfehlungen sind sehr allgemeiner Natur und gelten nicht nur für Kinder, sondern können während des gesamten Lebens angewandt werden. Die wichtigsten Punkte dieser Richtlinien sind:* Energiebedarf und Energiezufuhr sollen sich die Waage halten.* Es soll mindestens 60 Minuten pro Tag mäßige bis starke körperliche Betätigung ausgeübt werden.* Obst und Gemüse sollen täglich auf dem Speiseplan stehen.* Der Konsum von Softdrinks (Fruchstsäfte, Limonaden, Energy Drinks) soll möglichst unterbunden bzw. eingeschränkt werden.* Die Ernährung soll reich an ungesättigten Fettsäuren sein. Gesättigte Fette wie in Butter und tierischen Produkten sind möglichst zu vermeiden.* Vollkornprodukte sollen anstatt Weißmehlprodukten verwendet werden.* Es sollen Milchprodukte mit reduziertem Fettgehalt konsumiert werden.* Mindestens zweimal pro Woche sollen Fischgerichte (gedünstet oder gebacken) verzehrt werden.* Die Salzaufnahme soll möglichst gering gehalten werden (siehe dazu auch Die Ernährung ist immer noch zu salzig).

Um diese Richtlinien einzuhalten empfiehlt die AHA den Eltern auf folgende Faktoren zu achten:* Keinen zusätzlichen Zucker verwenden.* Sparsame Verwendung von Saucen oder Ketchup.* Pflanzliche Öle auch für die Zubereitung der Lebensmittel verwenden.* Fisch als regelmäßige Vorspeise oder Hauptspeise anbieten.* Stets Gemüse oder Sojaprodukte als Beilage auftischen.* Obst zur freien Verfügung stellen bzw. als Nachtisch reichen.* Vorwiegend mageres Fleisch verwenden (Rindfleisch, Geflügel).* Haut vom Geflügel entfernen (enthält viel Fett).* Fertigprodukte enthalten oft sehr viel Salz und/oder Zucker. Suchen Sie aktiv nach Produkten mit niedrigen Konzentrationen.* Nicht nachwürzen! Speisen, die für Erwachsene langweilig schmecken, werden von Kindern deutlich intensiver wahrgenommen. Der Grund dafür liegt in der Anzahl der Geschmacksknospen auf der Zunge: Bei der Geburt sind es etwa 10.000, als Erwachsener besitzt man nur noch rund 2000 [3].

Der Energiebedarf der Kinder und Jugendlichen ändert sich im Laufe der Entwicklung. Untenstehende Tabelle soll helfen, die optimale Energiezufuhr für die jeweilige Altersgruppe zu finden.

Die AHA spricht auch exakte Angaben für Ballaststoffe, Natrium und Kalium aus. Diese Daten gehen jedoch sehr ins Detail und finden in einem normalen Ernährungsplan kaum Platz. Der Vollständigkeit halber werden sie kurz aufgeführt:

Kleinkinder sollen täglich ca. 19 g Ballaststoffe, Jugendliche bis 38 g zu sich nehmen. Weiters 3000 mg Kalium und bis zu 1500 mg Natrium bei Kleinkindern und 4700 mg Kalium sowie bis zu 2300 mg Natrium bei Jugendlichen.

weiteres unter o.g. link für mich steht fest - dass rein vegane Ernährung nicht gut ist für kinder, ebensowenig wie die Ernährung ausschließlich mit fastfood

> Blockquote

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ein kind mit 2 jahren vegan zu ernähren ist ein rießen fehler..... kinder brauchen viele Vitamine, calcium magnesium usw.... und das finden die kinder ahuptsächlich in milch und fleisch sowie in anderen sachen die für vegan nix sind.... wenn du dein kind vegan ernährst wird es nach spätestens 4 jahren bei der kleinsten kleinichkeit einen knochenbruch bekommen können weil die knochen nicht gestärkt werden.... und das wird dir auch ein jeder vernüftige arzt sagen..... also an deiner stelle würde ich das nicht tun ökologisch hin oder her da geht es um ein kind...... und kinder sollte wenn sie altgenug sind selber darüber entscheiden ob was sie essen und was nicht das kann mit 12 oder später erst sein aber davor musst dafür sorgen das es deinem kind gut geht und es alle wichtige vitamine für den körper bekommt..... also mach den fehler nicht und fang mit an nur vegan zu ernähren.... wenn du das hier nicht glaubstw as alle schreiben dann such doch einfach deinen kinderarzt auf und frag den der wird es dir dann bestätigen das für ein kind vegane ernährung nur schädlich ist :-( armes kind :-(

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Würde ich nicht machen - ich bin seit 20 Jahren Vegetarier und habe das für mich entschieden. Der Körper weiß selbst was er braucht und verlangt danach - man sollte die Kinder lehren auf die Stimme des Körpers zu hören. Und als Eltern muss man die Entscheidung der Kinder akzeptieren ! Mein 3 jähriger wollte keinen frisch gepressten Orangensaft - ich als dumme übervorsorgliche Mutter war aber der Meinung, das sei gesund und habe ihm das eingeflößt .- er bekam sofort Nesselfieber - das war die Strafe " Seitdem habe ich meinen Kinder jede Nahrung angeboten und verlangt, dass sie alles probieren. Oft wollen sie auch nur süßes - Zucker - allein würde ich für jedes Kind verbieten - weil der Körper bei der Verdauung aus Zucker Alkohol macht und Hefe. Eigentlich sind die zuckeressenden Kinder schon Alkoholiker, bevor sie erwachsen sind. Ganz und gar Veganer - das ist meines dafürhalten nicht angebracht - erstens führt es sehr schnell zu Mangelerscheinungen und zweitens führt der nichtfreiwillige Verzicht zur Gier und Sucht. Lieber von allem probieren und bereit stellen. Nicht alles auf einmal - Sie wissen schon -was ich meine. Bei Fleisch - allerdings denke ich - auf alle Fälle Schweinefleisch ist verboten, Rindfleisch zu zäh mögen Kinder sowieso nicht Geflügel und Fisch - natürlich 1 Ei die Woche - würde ich doch zulassen. Wir haben früher - obwohl Landwirtschaft - nicht mehr als 1 x pro Woche Fleisch gegessen - Alles andere halte ich auch für den ERwachsenen für schädlich. Verbote - verlocken - das ist ihnen doch klar - meistens schmeckt ihnen das Fleisch sowieso nicht. also vertrauen Sie dem Geschmack des Kindes. Sagen Sie nicht nein, wenn das Kind dies verlangt und probieren will.

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Wenn Du dem geneigten Leser jetzt noch den Zusammenhang zwischen Deiner Frage nach veganer Ernährung für Kinder und Deiner 30 Minuten vorher gestellten Frage, ob Kinderschokolade sich als Milchersatz für die Schulpause eignet, erklären könntest !? Oder sind die "Kinder"-Produkte mittlerweile unverzichtbarer Bestandteil veganer Lebens- und Ernährungsphilosophie? Kopfschüttel über solche Fragen!

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Ich empfinde diese Art der Ernährung, wenn von Eltern aufgezwungen fast schon Körperverletzung, da sie ausgesprochen unnatürlich ist. Deine armen Kinder. Lass sie doch in den Kinderjahren wenigstens Erfahrungen machen, und lass sie selbst entscheiden, ob sie sich so ernähren wollen oder nicht. Deshalb kann man seine Ideologie den Kindern auch anders nahebringen ohne sie zu quälen. Aber dann vor ein paar Minuten noch nachfragen,. ob Kinderschokolade in der Schule als Milchersatz gut ist. Entweder du willst uns veräppeln, oder du solltest dir um deine Lebenseinstellung Gedanken machen

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Kommentar von dogit
21.07.2010, 08:05

Nicht fast Körperverletzung, das ist Körperbverletzung!

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Es ist überhaupt nicht in Ordnung, Kinder vegan zu ernähren, wenn sie nicht durch ihre eigene Entscheidung dazu kommen, dass sie vegan leben wollen. Und bild dir bloss nicht ein, dass es die Entscheidung deiner Kinder ist, wenn du ihnen sagst, es sei gesünder, ethischer oder sonst wie besser, wenn man vegan lebt. Wenn du deinem Kind sagst, das ist so und so, dann glaubt dir dein Kind wahrscheinlich, aber nicht weil du dein Kind mit Argumenten überzeugst, sondern weil du der Vater oder die Mutter des Kindes bist!

Es ist für Kinder auch so schon schwer genug, aufzuwachsen, auch ohne dass sie von Anfang an ANDERS sind. Willst du wirklich, dass deine Kinder auch noch gehänselt werden, weil sie nicht "normal" sind?

Und wenn deine Kinder später mal gar keine Veganer sein wollen, glauben sie deswegen, dass sie dich enttäuschen und das ist für ein Kind sehr schlimm, das kannst du mir glauben. Das kann das Verhältnis zwischen dir und deinen Kindern nachhaltig ruinieren!

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Kommentar von sheinde
23.12.2010, 12:52

DH, sehr gute Antwort

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ob jemand vegan leben möchte sollte er im Erwachsenenalter entscheiden. Der mensch ist nun mal ein Allesfresser und kinder brauchen viele Nährstoffe die durch eine vegane Ernährung nicht bereitgestellt werden können. Und als Erziehungsmethode würde ich sowas komplett ablehnen. Sei ein gutes vorbild, zeige deinen kindern wie man gerecht mit menschen umgeht, hilfsbereit und solidarisch ist, der rest kommt dann von selbst...

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Ich kann dir wirklich nur abraten sie vegan zu ernähren, denn vegane Ernährung hat keine gesunheitliche Notwendigkeit (eventuelle Allergien mal abgesehen). Es ist eine Ideologie, die natürlich ihre Berechtigung hat. Du lebst die Ideologie vor und vielleicht möchten sie sich nach der Pupertät auch anschließen. Aber schon alleine für Knochen- und Zahnentwicklung ist ausgewogene Mischkost wichtig. Alles was du zusätzlich zuführst entspricht nicht einer natürlichen Ernährung und hat noch ungeahnte Auswirkungen auf Stoffwechsel und den gesamten Organismus, das gilt nicht nur für Farbstoffe, Konservierungs- und Süßstoffe, sondern auch für alle Vitaminpräparate.

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hm, gute frage, schwere frage. ;)

es ist durchaus möglich, sich schon während der schwangerschaft, stillzeit und auch das kind nach dem abstillen vegan zu ernähren, ABER es muß darauf geachtet werden, daß alle wichtigen vitamine, spurenelemente, mineralstoffe, aminosäuren,.... in der narung enthalten sind.

leider ist das heutzutage nur sehr schwer machbar.

grund dafür sind die heutzutage hauptsächlich angebauten hybrid obst- und gemüsesorten. die sowohl in der konventionellen, als auch der bio landwirtschaft verwendet werden.

der vitamingehalt von zB brokkoli hat sich in den letzten 20 jahren auf ca 1/3 des ursprungs reduziert. bei karotten ist es in etwa die hälfte,.....

einziger ausweg aus dieser misere ist, wenn man zusätzlich zu diesen konventionellen gemüse und obstsorten auch noch mit wildgemüse, wildbeeren und wildkräutern aufstockt. oder, wenn man nen eigenen garten hat, urformen selbst anbaut.

bei obst, wie etwa äpfeln, birnen, pflaumen, ..... ist es in manchen städten auch machbar, daß man einen baum, für einen kleinen obulus für ein jahr ersteigert und dann auch abernten darf. wenn man darauf achtet, welchen baum man ersteigert, dieser sollte minimum 20-30 jahre alt sein, müßte man die hybridfalle auch umgehen können.

konventionelle salate kann man beispielsweise mit der zugabe von wildkräutern und blüten extrem aufwerten.

.....

eine vegane ernährung von mutter und kind, rein über konventionelle hybridsorten, egal ob nun bio oder üblicher landbau, ist kaum heutzutage leider kaum mehr möglich.

wenn du allerdings darauf achtetst hybridsorten durch wildsorten aufzupeppen, dann ist es durchaus machbar.

je wilder die wildform wächst, desto höher der anteil an allen inhaltsstoffen. das gilt sowohl in der pflanzenheilkunde, als auch in der ernährung. ;)

also nicht en löwenzahn zu hause im blumentopf ziehen, sondern auf einer ungedüngten wildwiese sammeln.

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Meine Kinder leben vegan und sind beide kerngesund. Ihnen mangelt es an gar nichts, ich lasse auf raten des Arztes regelmäßig das Blut checken und alle Werte sind top! Die ganzen Vorurteile die die Menschen dagegen haben sind nachgeplappert von der Industrie. Denn beschäftigt man sich mit dem Thema Ernährung erst einmal richtig, dann bekommen viele doch ein schlechtes Gewissen wenn sie lesen, was alles im Fleisch außer "den guten Stoffen" noch enthalten ist. Oder sie erfahren, dass Kuhmilch unheimliche Blähungen, Fettleibigkeit, Diabetis usw. verursacht. Meine Kinder bekommen genügend Eisen, Eiweiß, Calcium aus pflanzlichen Soffen und Vitamin B12 bekommen sie durch einen Saft den ich kaufe, der damit angereichert ist (so wie fast jedes Lebensmittel heutzutage angereichert ist). Meine Kinder waren noch nie krank, andere haben in der Zeit schon ihre 20 Mittelohrentzündung, eine Neurodermitis, Allergie, Darmerkrankung usw. hinter sich. Meine Kinder können auch entscheiden ob sie Fleisch essen wollen.

http://veganekinder.de/

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Kommentar von Bayernheidi
21.07.2010, 10:45

Ergänzung: meine Kinder leben seit Geburt vegan. In der Schwangerschaft lebte ich auch vegan: beide Kinder kamen mit einem Gewicht von 3800gr und ohne Mangelerscheinungen auf die Welt. Ich habe mich wirklich ausführlich belesen und informiert und lasse ärztlich überwachen. Wobei der KiArzt erst skeptisch war - heute ist er begeistert wie gesund, energiereich und intelligent die Kinder sind.

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Dränge deinen Kind bloß nicht irgendeine Meinung auf. Klar sind Hunger und Armut schlimme Sachen, aber darüber sollte dein Kind sich selber Gedanken machen, wenn es alt genug ist. Ernähre dein Kind am besten ganz normal und denke an das wohl deines Kindes. Es könnte von anderen deshalb ausgeschlossen etc. werden. Kinder können manchmal echt grausam sein. Also überlege dir bitte ob dein Kind eine schöne Kindheit ohne viel Ärger haben soll oder nicht und lasse es selber entscheiden wie es sich ernähren möchte, wenn es alt genug ist.

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Vegane Ernährung ist für Kinder in der Wachstumsphase ausgesprochen ungesund, was du selber mit deinem auf Allesfresserei ausgerichteten Körper anstellst, ist ja deine Sache. Also wird dein Herz wohl bei den durch Tiermord entstandenen Mahlzeiten leiden müssen (soll ja manchmal angeblich gut für die Seele sein)

Aber mal ganz ehrlich: Wo wären die ach so tierliebenden gutmenschlichen Veganer eigentlich, wenn sie nicht auf 3.Welt-Produkte wie Soja oder aber durch Kinderarbeit produzierte Baumwollhemden zurückgreifen könnten??

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Kommentar von aniko90
21.07.2010, 08:18

90% der soja produkte werden zur tiernahrung verarbeitet, und soja und mais das als tiernahrung verarbeitet wird ist zum größtenteil genmanipuliert

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Wenn du deinen Kindern die vegane Ernährung aufzwingst, nimmst du ihnen übrigens mit grosser Wahrscheinlichkeit auch später im Leben die Wahl, ob sie vegan leben wollen, oder nicht, denn wenn deine Kinder vegan aufwachsen, ist die Chance gross, dass ihr Körper später normale Ernährung gar nicht mehr verträgt.

Wenn du deinen Kindern die vegane Ernährung aufzwingst, ist das also eigentlich Körperverletzung!

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Kommentar von sheinde
23.12.2010, 12:51

Kann dem nur zustimmen.

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Deine Gründe erscheinen mir recht abgehoben. Aber da eine Diskussion über den Sinn oder Unsinn des veganen Lebens sowieso nie etwas bringt, einfach mein Ratschlag: Mach es nicht schon in dem jungen Alter. Wenn Du es aber machen solltest, dann bitte unter ärztlicher Aufsicht, so dass das Kind wirklich alle für seine Entwicklung wichtigen Nährstoffe erhält!

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Kommentar von dogit
21.07.2010, 08:19

Durch Chemie!! Klasse alternative.....

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Ich finde, ein Kind sollte selbst entscheiden können, ob es sich vegan ernährt oder nicht. Man kann sie zwar dazu zwingen, indem man eben nur vegan einkauft und kocht und sonst absolut nichts anderes im Haus hat, aber das halte ich für falsch.
Eine Bekannte von mir ist Vegetarier, seit sie 7 Jahre alt ist und ihre ganze Familie isst Fleisch. Sie hat es selbst für sich so entschieden, weil ihr die Tiere so leid tun. Also du siehst... auch Kinder sind in der Lage, selbst zu entscheiden, was sie wollen.

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Kommentar von Drachentoeter
21.07.2010, 08:12

Das Risiko das bei Kinder massive Gesundheitliche Probleme auftauchen ist sehr hoch, bei Veganer Ernährung kann es ganz schnell zu Mangelerscheinungen kommen die zu Spätschäden führen. Man sollte da also schon ganz genau Wissen was man tut.

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Kommentar von superkekz
21.07.2010, 13:00

Finde auch, sollte jeder Mensch für sich selbst entscheiden.

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Kommentar von BlackRainbow666
24.07.2010, 00:08

Wenn Du ihm Fleisch gibst, kann es auch nicht für sich selbst entscheiden. Es wird außerdem an den Geschmack gewöhnt und wird demnach später eher Fleisch essen.

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Niemand sollte sich Vegan ernähren und Kinder schon gar nicht. Verantwortungsvolle Eltern ernähren ihre Kindergesund und nicht nach zweifelhaften Ideologischen Vorstellungen!

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