Ab wie vielen Jahren darf man mit einem fast 60 kg Hund spazieren gehen?

10 Antworten

In der Straßenverkehrsordnung steht, dass Kinder unter 14 Jahren in der Regel nicht geeignet sind, um einen großen Hund zu führen.

Über 14 Jahren greift dann die allgemeine Aufsichtspflicht bzw. die Haftpflicht. Daraus ergibt sich, dass Kinder und Jugendliche, denen man seinen Hund übergibt,  körperlich und geistig dazu in der Lage sein müssen, ihn gefahrlos zu führen.

Damit das möglich ist, und um die Risiken zu minimieren, sollte der Halter auf eine gute Ausbildung von Kind und Hund achten.

Desweitern muss sich der Halter fragen:
- ist das Kind in der Lage, den Hund davon abzuhalten, über die Straße zu rennen oder auf einen anderen Hund loszugehen?
- ist das Kind reif genug, um kritische Situationen korrekt einzuschätzen und verantwortungsvoll zu reagieren?

Wenn das sozusagen intern abgeklärt ist und bejaht werden kann, hat der Halter seiner Sorgfaltspflicht genüge getan insofern, dass nach menschlichem Ermessen nichts schief gehen sollte.

Eine Restgefahr kann man naturgemäß nie ausschließen, aber wenn obiges geklärt ist, kann nicht mehr von einer groben Fahrlässigkeit gesprochen werden. Die wäre juristisch und versicherungsmäßig gefährlich.

Naja...Ich sehe das irgendwie komplett anders wie die anderen..Ich finde deine Eltern sollen es entscheiden

Wenn es darum geht, dass deine Eltern es dir nicht erlauben(wie bei mir es war). Dann geh so oft wie möglich mit wenn deine Eltern gehen...aber DU nimmst den Hund.Damit können deine Eltern sehen , dass du es ernst meinst, Verantwortung übernehmen kannst und in gefährlichen Situationen richtigst handelst...

Außerdem kannst du zuhause noch Vertrauensarbeit und Tricks mit deinem Hund machen. Auch da sehen deine Eltern, dass du es ernst meinst...Und ganz nebenbei vertraut dir dein Hund dann mehr und handelt in Situation anders (als bei deinen Eltern), weil er sich bei sicher fühlt

Hallo,

Das kommt auf die Erziehung des Hundes und wie weit sich der Jugendliche mit dem Hund auskennt drauf an. Er oder sie muss wissen wie man sich in gewissen Situationen (Hundebegegnungen z.B.) verhalten muss.

Pauschal würde ich sagen, dass das ab 14 der Fall sein kann. Man muss auch beachten, dass manche Hundehaftpflichtversicherungen Bedingungen aufstellen ob und ab welchem Alter ein Kind den Hund führen darf. Sonst kann man im Schadensfall Probleme mit der Kostenübernahme bekommen.

LG

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