Ab wie viel Tieren beginnt Massentierhaltung und seit wann gibt es die Massentierhaltung in Deutschland?

11 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das weiß kein Mensch! Das Wort Massentierhaltung ist ein definitionsloser Kampfbegriff!

Kein Mensch weiß ab wann das los geht. Vorallem erschließt sich nicht die Logik, warum man von der Anzahl der Tiere auf Tierhaltung, Tierwohl und Tiergesundheit schließen kann!

Solch Wörter wie "Massentierhaltung" benutzen ausschließlich NUR Laien, die von Landwirtschaft den geringsten Schimmer haben!

Gruß
Omni

28

Danke für den Stern!

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Unverdient

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28
@Valdes14

Wieso? Begründung?

Hab ich zu wenig Propaganda geschrieben, wie es bei Veganer so üblich ist?

Tut mir leid, dass ich sinnlose begriffe auch als sinnlos bezeichne!

3

Es gibt hierfür keine genau Eingrenzung. Für den Bauern heißt es Produktionserweiterung für einen Einkommensausgleich bei fallenden Preisen mit Überproduktion. Ein Teufelsstrudel durch ein stetiges Abhandeln der Wertigkeit des Produktes. In den 80er/90er waren es die Hähnchenhalter, die als erstes in die Industrielle Ldw getrieben wurden. Es mußten große durchmechanisierte Ställe sein mit wenig Arbeiteinsatz, aber viel Kapitaleinsatz. Dann vielen gesteuert die Preise, sodaß viele in finanziellen Nöten gerieten.Not macht Abhängig und so erklärte sich die Industrie (u.a. Wiesenhof) bereit, die Küken an einen bestimmten Termin zu liefern, die Medikamente terminlich zu liefern, das Futter zu liefern und den Schlachttermin festzusetzten, wann die Tiere abgeholt werden. D.h. der einstige stolze Bauer ist mittlerweile zum Lohnmäster degradiert. Das was ihm letztendlich gehört ist die Sch..ße und die toten Tiere (Abfall und das
Risiko). Ab den 90er war es der Schweinehalter der industiealisiert
werden mußten. 1995 gab es in Niedersachsen 62500 Schweinehaltende
Betriebe. Heute sind es noch 9000 bei ähnlichen Schweinepopulationen.
Auch hier wird sklavenähnlich für die Industrie produziert, die die
Preise letztendlich festlegen und die Bauern so entlohnen, sodaß die
Abhängigkeit nicht verloren geht. Heute sind die Milchbauern dran, die
100 Kühe und mehr im Nebenverdienst machen sollen. Wie ist hierbei egal,
solange die Milch der Industrie angeliefert wird. Das alles hat u.a.
zur Folge, das ein Verbraucher in D nur 10 % seines Einkommens für
Nahrungsmittel ausgeben braucht, damit er 35% für Urlaub/Unterhaltung
übrig behält.(Was ist es ein Rekord?, Luxus?, Wohlstand ??) oder auch
nur ein Klagen auf hohen Niveau ohne Feedback ?. Die deutsche bäuerliche
Landwirtschaft wird z.Z. von den Verbrauchern "aufgefressen". Die
Substanz schwindet und wird von Kapitalgesellschaften und Investoren
(Heuschrecken) übernommen. Z.Z. werden 70% der Landverkäufen im Osten
durch diese getätigt. Die Folge ist sowas wie Strodthhoff oder
KTG-Agrar, wo große autarke (Arbeitsplatzneutral) Einzelanlagen
entstehen. Die die Gemeinden viel Dreck, Lärm und kaputte Straßen
bereitet, seinen Wohn und Steuersitz Einkommensteuerpflichtig
wohlmöglich in Steueroasen verlagert hat und die Bevölkerung somit nur
die Belastungen und Kosten zu tragen hat. Die Wirtschaft macht die
Politik, und Politiker sind die Nutten der Wirtschaft und nicht der
Bürger.

4

und wenn die konventionelle Landwirtschaft aufgeteilt ist wird es mit den Biobetrieben weiter gehen, oder besser gesagt auf Bio umgestellt und die Preise werden auch da sinken - ist dann günstige Biomassenproduktion. 

Der kleine Bauer hat da kaum noch eine Möglichkeit.

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@Agrarbetriebe

Gut, aber letztendlich geht es auch um Angebot und Nachfrage. Wenn die Bauern selbstständig "Marktpflege" (was in anderen Wirtschaftsbereichen gängig ist) betreiben würden, würde man verkaufen und nicht nur abliefern. Dieses ist aber polit. nicht gewollt. "Brot und Spiele" wie man z.Z. gut sehen kann.

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Das ist die Frage - ab einer bestimmten Größe, Stück oder Anzahl von was auch immer - ist es immer eine Masse. Der eine findet das gut und der andere schlecht.

Wenn man Marketing machen möchte und das wird mit diesem Begriff gemacht, dann wird die Anzahl von  zB. Tieren getrennt betrachte von der Haltungsform.

500 Hühner die im Garten rumlaufen sind für den einen wenig und für den der  keinen Bezug dazu hat sehr viel.

1000 Biorinder auf der Weide sind für den einen keine Masse und 500 Kühe im neusten Stall Massentierhaltung.

Massentierhaltung hat es schon immer gegeben auch in der freien Natur. 

Wasserbüffel in Afrika, Rentiere in Norwegen egal wo auf der Erde, Massen gab es schon immer. Auch in einer großen Stadt wie Berlin leben Massen an Wildscheinen ist das jetzt gut oder schlecht, viel oder wenig?

Ab wie viel eine Masse anfängt muß jeder für sich entscheiden und ist immer abhängig wie man das gerade für seine persönliche oder berufliche Einstellung braucht.

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