Ab welcher Summe muss die Bank nachfragen woher das Geld kommt?

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4 Antworten

Bitte nicht zwei Dinge verwechseln:

1. Identitätsfeststellung bei Bargeldverkehr/-einzahlungen und

2. Herkunftsnachweis von hohen Geldeingängen auf dem Konto.

Das erste ist eine Vorschrift nach dem Gelodwäsche gesetz um einfach nur die Identität festzustellen. Keiner wird bei 15.000,- fragen, woher das Geld ist.

Wenn aber eine große Summe kommt, je nach Geldbewegungen des Kunden auf dem Konto könnten das 300.000,- sein, oder erst 30 Mio., insbesondere aus dem Ausland.

Da interessiert sich die Bank, aber schon die Aussage, ich habe eine geerbte Wohnung verkauft, würde es bei einem normalen Arbeitnehmer erklären, der 300.000,- bekam.

Bei Zahlungen aus dem Ausland von größeren Beträgen müssten ja auch Meldungen an die Bundesbank gemacht werden.

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In Deutschland muss ab einer Grenze von 15.000 die Identität des Kunden festgestellt werden. Zudem muss dieser Geldfluss auch immer protokolliert werden, wobei die Unterlagen über mehrere Jahre hinweg aufgehoben werden müssen

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Das kommt drauf an. Bei einem hartz4 Empfänger sind schon 5.000 Euro "verdächtig".
Wohin bei einem Firmenchef 20.000 ganz normal sind.

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Die Grenzen im Geldwäschegesetz sind nicht starr. Die Banken sind auch verpflichtet Vorgänge zu prüfen, wenn mehrere gleichartige Vorgänge erfolgen, die augenscheinlich vorgenommen werden, um der Geldwäschegrenze auszuweichen. Beispielsweise 3 Einzahlungen a jeweils 5000 Euro oder Vergleichbares. Daher sind Aussagen falsch, die hier eine Überprüfbarkeit erst ab einer bestimmten Summe erfordern. Die Eu 15000 sind eine Richtschnur und Summen deutlich darunter werden geprüft, sofern eine Kontinuität hierbei feststellbar ist.

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