Ab welcher Höhe wird man radioaktiv deutlicher verstrahlt?

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4 Antworten

Gar nicht.

Weil es keine radioaktive Strahlung gibt.

Es gibt Strahlung, die beim Zerfall radioaktiver Isotope entsteht. Die kosmische Strahlung zählt nicht dazu.

Dass die kosmische Strahlung ebenso aus Photonen, Elektronen und Heliumkernen besteht, ist nur zufällig so. Dafür hat sie einen ganz erheblichen Anteil an Protonen, die zum Beispiel beim radioaktiven Zerfall gar nicht freigesetzt werden.

Die Strahlenbelastung ionisierender Strahlung misst man in Sievert. Ganz egal, wie sie entstanden ist.

Nein. Die Erde hat ein Magnetfeld das die Strahlung ablenkt... Im Grunde ist es komplett egal wie hoch du bist.... die Atmosphäre absorbiert eine Menge Strahlung die durch das Magnetfeld kommt (zB die von sonnenstürmen) Und in einem Flugzeug wird die Strahlenbelastung wohl niedriger sein als am Boden da Flugzeuge aus Aluminium sind.... also denk ich mal, korrigiert mich wenn ich falsch liege

Sobald du außerhalb des Magnetfeldes bist wirst du wohl andere Probleme als die Strahlung haben, Krebs wirst du aber in jedem Fall haben.

PaddyOfficialLP 11.10.2016, 15:33

Die ionisierende Strahlung im Flugzeug ist sehr wohl bedeutend stärker als auf der Erde. Nicht umsonst müssen Berufspiloten immer ein staatlich geprüftes Dosimeter mitführen, genauso wie Angestellte im KKW, wenn sie ins Containment gehen ;)

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Das ist so unbedenklich das sich niemand drum kümmert. Im Flugzeug bekommst du dann auch nicht schneller Krebs. Es geht dabei eher um die Kosmische Strahlung. Du bist trotz allem noch stärker belastet wenn du in einem AKW stehst.

Mal im Ernst, ich würde mir lieber Sorgen um meine Lunge machen in so einer Stadt.


AnonYmus19941 10.10.2016, 16:45

Nicht unbedingt. AKWs sind ziemlich gut gegen Strahlung abgesichert. Solange alles planmäßig läuft, ist die Strahlung nicht (viel) höher als draußen.

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Blautee77 10.10.2016, 16:54
@AnonYmus19941

du hast es erfasst, ich will darauf hinaus das die Strahlung minimale Unterschiede nur hat

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Lucky8Bastard 10.10.2016, 17:24
@Blautee77

Eine Person die 1 mal im Jahr einen Flug in den Urlaub (z.b. 5 Stunden Flugzeit hin und zurück) absolviert, wird in vielen Fällen einer höheren Strahlendosis ausgesetzt worden sein als ein Mitarbeiter in einem Kernkraftwerk in einem ganzen Jahr :-)

Die Durchschnittliche Strahlenbelastung von Flugbegleitpersonal liegt im Jahr bei 6,325 mSv. Die meisten Mitarbeiter in einem Kernkraftwerk erreichen nichtmal ein Drittel davon (oftmals sogar unter 1 mSv/Jahr).

Als Beispiel:

Ich arbeite als Strahlenschutzfachkraft in Deutschlands Kernkraftwerken und mache ca. 5-6 Revisionen (. jährliche Wartungsarbeiten an Großkomponenten wie Dampferzeuger, Brennelementwechsel usw.) im Jahr mit, welche zu den Strahlendosisintensivsten Tätigkeiten im Jahr gehören. In den letzten 6 Jahren habe ich ~ 4,5 mSv an Strahlendosis "abbekommen".

Es gibt natürlich auch Personal das 10 mSv oder mehr im Jahr abbekommt, das sind aber nur sehr wenige Personen (vielleicht 1% des Personals, wobei die 1% geschätzt sind von mir)

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