Ab welchem Warenwert lohnt sich ein versicherter Versand?

12 Antworten

Ich verkaufe nur per versichertem Versand. Die Käufer zahlen die Kosten.

Eventuelle Reklamationen der besonderen Käuferschicht werden im Vorfeld abgeschreckt und wer anfragt, ob unversicherter Versand möglich ist, kommt auf die Sperrliste.

Ich akzeptiere keine Paypal-Zahlungen und bin darum nicht von Paypl zu versichertem Versand verpflichtet. Aber ich werde den Teufel tun und mich auf die nervtötende Korrespondenz mit Möchtegern-Betrügern einlassen.

Nur Überweisungen anzunehmen ist einfach veraltet. Ich warte nicht 2 Tage bis das Geld da ist dies leitet nur zur Verzögerung der Ware. Wenn es dir um den Käuferschutz geht, der ausgenutzt werden kann nutze doch Services, die einem das Geld sofort bereitstellen lassen, ohne Rückgang.

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@werdydirdy

Aber was ist wenn der versicherte Versand den Produktpreis so stark anhebt dass kein Käufer mehr bereit ist den Gesamtpreis zu zahlen?

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@HermannHering

Ja das ist das Problem ich habe schon ein paar Mal Ware für ungefähr 20€ unversichert verschickt. Alles gut gegangen. Wenn du aber mal einen Betrüger erwischt bist du das Geld los was ich aber bei 20€ und tiefer wohl kaum erwarte

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@HermannHering

Das habe ich noch nicht erlebt. Aber die Frage nach unversichertem Versand schon mehrfach. Alles andere ist mehr als ungewiss.

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@werdydirdy

Ich habe keinen Service nötig. Meine Ware wird korrekt beschrieben und dokumentiert, sie ist jedoch manchmal für die "ich-möchte-gern-betrügen"-Kundschaft interessant.

Da ich weiss, was Kaufverträge und wie sie zu erfüllen sind, habe ich kein Problem.

Und mein sehr großer Vorteil: ich muss nicht verkaufen und bin auf den schnellen Zahlungseingang nicht angewiesen. Meinen Käufern kann ich vernünftige Zahlungsziele geben.

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bei DHL kostet Päckchen M 2 kg ohne Sendungverfolgung und Versicherung 4.39

Paket mit gleichen Daten, Sendungsverfolgung und 500 Euro versichert 4.99

wer da spart, ist selber schuld !

Was anderes sind Kleinstartikel die man z.B. im Brief für 1.45 / 500g verschicken kann. Da muss aber der Käufer zustimmen, unversichert auf sein Risiko. Bei 10 Euro Warenwert kann man das ja machen.

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

Was meinst du bei einem Artikel für 25€ inkl. Versand den ich entweder versichert oder in der Versandtasche als Briefpost verschicken kann.

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@HermannHering

wie gesagt, das sollte man mit dem Käufer absprechen.

Als Gewerblicher Anbieter haftet ein Verkäufer immer für das Versandrisiko. da von 1000 Sendungen vielleicht 5 verlorengehen, wäre die Rechnung: besser 1000 x 3 Euro sparen und dafür das Risiko 5 x 20 Euro Warenwert zu verlieren.

Als Privater kannst du das Risiko auf den Käufer abwälzen, dass sollte aber im Angebot stehen oder ausdrücklich vereinbart werden.

Ein Problem sind unehrliche Käufer: wenn der Käufer behauptet, es nicht bekommen zu haben, hat man ohne Tracking keinen Nachweis.

Kompromiss ist das Einschreiben, da dürfte die Verlustwahrscheinlichkeit unter 1 promille liegen, kostet 2,50 Extra, dann sind wir aber schon nahe am DHL Paket.

Für den Gewerblichen Anbieter gibts bei Paketen auch noch Sonderkonditionen, bei Einschreiben (Monopoldienstleistung) zahlt man aber immer den offiziellen Preis, auch wenn man 1000 Sendungen am Tag einliefert. Also geht im gewerblichen Versand alles per Paketdienst.

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@juergen63225

Also schätzt du das Verlustrisiko bei normalen Versand auf ca. 0,5%?

Das Problem mit unehrlichen Käufern hatte ich bisher zum Glück noch nicht, vielleicht auch weil ich fast ausschließlich nur sehr spezielles Kamerazubehör verkaufe auf das man so nicht stößt wenn man nicht genau danach sucht.

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Prinzipiell haftet der Käufer bei Verlust auf dem Versandweg. Aus eigener Tasche zahl ich da bestimmt nix Extra. Ich lass den Käufer auswählen, ob er versichert oder unversichert will und nenn ihm die jeweiligen Preise. Wofür er sich dann entscheidet ist seine Sache, er muss im schlimmsten Fall mit den Konsequenzen leben. Quittungen vom Briefmarkenkauf bewahre ich auf. Beweist zwar nicht wirklich was, aber besser als nix.

Anders würde es sich verhalten, wenn der Käufer mit PayPal zahlen würde. Da würde ich grundsätzlich nur versicherten Versand anbieten - aus eigener Tasche würde ich aber auch hier nix drauf zahlen. Ich persönlich biete allerdings kein PayPal an, da damit der Verkäufer problemlos um Geld und Artikel gebracht werden kann. Und das nutzen leider viele aus.

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