Ab welchem Einkommen beginnt die Mittelschicht?

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8 Antworten

Die meisten Leute liegen hier leider völlig falsch. Aber das verwundert auch nicht.

Unter Mittelschicht stellt man sich "gefühlt", eine Schicht vor, die nach dem heutigen Lebensstandard, sich viele der gängigen Statussymbole leisten kann. Dazu gehören ein schönes Auto der Mittelklasse eine Eigentumswohnung oder gar ein eigenes Haus, 2 mal Urlaub im Jahr, die neuste Unterhaltungselektronik usw usw.

Daher kommen einige zu diesen unrealistischen Behauptungen, Mittelschicht beginne ab 2600 Euro netto im Monat. Die Realität sieht aber völlig anders aus.

Laut den offiziellen Zahlen der Statistikämter haben wir ein Durchschnittseinkommen (mittleres Einkommen) in D von 16000,-/Jahr(1300,-Euro/Monat).

Zur Mittelschicht zählt nun, wer zwischen 70% und 150% des Mittleren Einkommens Netto zur Verfügung hat. Das sind also zwischen etwa 900,- Euro und 2000,- Euro netto im Monat.

Diese Zahlen sollten uns über die Einkommensverteilung in D wirklich zu denken geben. Man beachte, dass über 200% des Durchschnittseinkommens (also mehr als 2600,- Euro) nur ca. 10% der Einkommensbezieher erreichen. Damit ist schon alles gesagt.

Das was viele Menschen gefühlt als Mittelschicht betrachten, nämlich mehr als 2600,- Euro netto im Monat zu verdienen, ist in Wirklichkeit also schon die Oberschicht. Und das sind eben nur 10%. Darunter gehören natürlich auch alle Millionäre und Milliardäre. Diese werden dann einen ganz geringen Anteil davon ausmachen.

Aus meiner Sicht ist die Mittelschicht in D in Wirklichkeit, die Schicht der Arbeitssklaven, die mehr schlecht als recht von ihrem Einkommen leben kann und ein grosser Teil davon mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit im Alter in Armut leben wird.

Der Begriff Mittelschicht ist eine Irreführung. Statistisch mag es sich zwar um mittlere Einkommen handeln, der Begriff suggeriert aber eine Höhe, die zu einem sorgenfreien und selbstbestimmten leben reicht. Daher diese unrealistischen Zahlen, die mit Mittelschicht in Verbindung gebracht werden.

Genauer betrachtet, zählen sich viele Menschen, die über ein Einkommen von z.b. 1300,-/Monat netto zur Verfügung haben(was nach den Zahlen zur Mittelschicht gehört), als untere Einkommensbezieher oder gar als arm. Ich selbst kenne nicht wenige Leute mit diesem Einkommensniveau.

Man stelle sich vor: Wenn 80% der Bevölkerung in D 500,- Euro verdienen würde, dann würden sie alle zur Mittelschicht zählen, ungeachtet davon ob sie sich überhaupt eine warme Mahlzeit am Tag, Miete usw davon leisten könnten. Daher verschleiern solche Statistiken und Begriffe die wirkliche Situation.

Das sind die Zahlen von 2008. Aus heutiger Sicht wird sich die Schere sicherlich wieder zu Ungunsten der mittleren Einkommen verschoben haben. Hier die amtliche und offizielle Statistik dazu. http://www.diw.de/documents/publikationen/73/79586/08-10-1.pdf

Ich habe es neulich erst in dem Buch gelesen (Hurra, wir dürfen zahlen!). Da steht es einzeln drin. http://www.amazon.de/Hurra-wir-d%C3%BCrfen-zahlen-Mittelschicht/dp/393806045X

Leider hatte ich das Buch nur ausgeliehen und kann es jetzt nicht nachschlagen, aber so wie ich das in Erinnerung habe, beginnt die Mittelschicht ab einem Bruttoeinkommen ab 50000 EUR jährlich. Die Obergrenze weiß ich jetzt nicht mehr.

Das Mediannettoeinkommen liegt in Deutschland monatlich zwischen 2.600 Euro und 5.000 Euro. Viele seriöse Studien bezeichnen dies als Mittelschicht. Über die Hälfte der Haushalte hat ein monatliches Nettoeinkommen von unter 2.600 Euro.(sagt das Finanzministerium)

Ob das viel Geld ist, hängt natürlich auch davon ab, in welcher Region man lebt. Die Lebenshaltungskosten sind doch sehr unterschiedlich. Und dann kommt es ja auch noch drauf an, ob man davon Kinder zu versorgen hat oder allein davon lebt.

gut, dann gehören alle menschen die ich kenne und mich einbezogen zur unterschicht. danke^^ ich frage mich wer heutzutage 2500 € netto bekommt. wie ungerecht es wohl in deutschland noch werden kann? naja irgendwann gibt es einen großen knall

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@Wanze0815

Ja, was meinst du, warum man die Krankenkassenbeiträge während der WM erhöht hat? Weil das gemeine Volk da mit Fußball beschäftigt ist und nicht merkt, wie man vom eigenen Staat abgezogen wird. Statt dass man sich einfach mal fragt, wo das Geld, was wir vorher schon abgedrückt haben, hingegangen ist. Irgendwer muss sich doch damit eine goldene Nase verdient haben. Mein Mann arbeitet bei einer privaten Krankenversicherung und der hat jeden Tag Leute aus Mittelschicht und Oberschicht im Kundenzentrum sitzen. Ich persönlich kenne auch einige Leute, die deutlich mehr als 3000 EUR netto verdienen, und zwar als Alleinverdiener, nicht als Haushaltseinkommen. Mein Mann ist wie er sagt "einfacher Sachbearbeiter" und wir gehören damit zum unteren Rand der Mittelschicht. Wir können uns gar keinen Luxus mehr leisten, seitdem wir zwei Kinder haben. Aber wir sind froh und dankbar, dass wir es uns leisten können, dass ich bei den Kindern bleiben kann und nicht arbeiten muss, um zu überleben. Das ist ja auch eine Art Luxus heutzutage. Irgendwie pervers.

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Die Beitragsbemessungegrenze ist das Doppelte des Durchschnittseinkommens aller NICHT-Selbständig eabeitenden, also inclusive Lehrlingen, Halbtagsbeschäftigten etc. Aber OHNE niedergelassene Ärzte, Rechtsanwälte, selbständige Handwerker und Geschäftsleute (Marktstand) und liegt bei ungefähr 5300,- Euronen, das Brutto-Durchschnitteinkommen ist also 2650 Euronen.

Einkommen:

Mittelschicht alleinstehende: 918 - 1966 Euro Mittelschicht verheiratet, 2 Kinder: 1927 - 4130 Euro

Zu beachten und Wissenswert: Das Durchschnittliche pro Kopf Einkommen in D beträgt ca. 1000 Euro

Ganz ehrlich....aktuell ein Nettoeinkommen von mehr als 2500 Euro zu bekommen ist mehr als utopisch. Da bewegt man sich auf der Stufe von Abteilungsleitern, Projektleitern (als Akademiker) oder wirklich langjähriger Mitarbeiter. Selbst bei Siemens und dergleichen (siehe ERA Tarifvertrag von Siemens mit IG Metall). Und bei Siemens sind die Gehälter eher noch gehoben auch wenn man vereinzelt mehr verdienen kann.

gute Frage kommt auf die Region drauf an sag mal ab 14oo meiner meinung aber aufgrund der Infaltionsratenentwicklung wird das eher nach oben gehen also 1800-2500

netto oder brutto???

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http://www.meudalismus.dr-wo.de/html/mittelschicht.htm

Unterschicht = Einkommensschwach (grad so viel Geld wie man zum Leben braucht bzw. weniger) Einkommen bis 800 Euro (Netto)

Mittelschicht = Geregeltes Einkommen, man hat so viel zum Leben wie man braucht, kann sich aber auch ab und an besseres Leisten (Luxus) Einkommen bis 2600 Euro (Netto)

Oberschicht = Sehr gutes Einkommen, man kann sich viel Luxus leisten 7200 (Netto)

Vielleicht ist das so deine Empfindung, aber zahlenmäßig liegst du total falsch. Die Mittelschicht geht nicht bis 2600 EUR netto, sie fängt dort erst an.

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Denke, so ab 1250€ Mittelschicht, und ab 3000€ Oberschicht

Auch hier muss man sagen, dass du wahrscheinlich 3000 EUR netto als wohlhabend empfindest, aber es ist gerade mal am unteren Rand der Mittelschicht. 1250 EUR netto ist definitiv Unterschicht und wenn ich nicht irre, ziemlich nahe am Existenzminimum einer vierköpfigen Familie.

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Die Mittelschicht beginnt bei monatlich 1458 € und endet bei monatlich 3125 €

netto????

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Wo haste dat denn her?

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völliger schwachsinn

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