Ab welchem Betrag rechnet das Amt an?

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4 Antworten

Ab dem 15 Lebensjahr gelten für dich,wie für deinen Vater bzw.Eltern,die Freibeträge auf Erwerbseinkommen nach § 11 b SGB - ll,du hast also min.diese ersten 100 € Grundfreibetrag ohne jegliche Anrechnung auf deinen Bedarf !

Alles was über diesen 100 € Grundfreibetrag liegt und 1000 € Brutto nicht übersteigt,werden dir zu 80 % auf deinen Bedarf angerechnet,20 % ist die zweite Stufe der Freibeträge.

Ab 1000 € Brutto - 1200 € Brutto,sind es dann in der dritten und letzten Stufe,noch einmal 10 % Freibetrag und 90 % werden dir angerechnet,aber dann würdest du wahrscheinlich schon aus der BG - ( Bedarfsgemeinschaft ) raus sein,weil du deinen Bedarf aus eigenem Einkommen decken könntest.

Dann gibt es in der dritten Stufe der Freibeträge noch einmal eine Ausnahme,wenn man min.1.minderjähriges Kind hat,dann geht die Einkommensgrenze von 1000 € - 1500 € Brutto und davon dann diese 10 % Freibetrag und 90 % Anrechnung.

Würdest du noch zur Schule gehen,könntest du dir pro Jahr in bis zu 4 Wochen,in den Schulferien,bis zu 1200 € dazu verdienen,musst aber nach den Ferien wieder die Schule besuchen,also keine Ausbildung beginnen.

Du könntest dann theoretisch pro Jahr 11 Monate x 100 € Grundfreibetrag verdienen + diese max.1200 € in bis zu 4 Wochen ( Ferien ),dann läge dein Freibetrag bei 2300 € pro Jahr.

Angeben musst du JEDE Einnahme. Allerdings bei Arbeitseinkommen hast du dann 100 € Freibetrag plus 20 % vom Mehrverdienst.

Wenn Du 50€ dazuverdienst, dürfte es meiner Meinung nach nicht angerechnet werden. Da Du ja in der Bedarfsgemeinshaft einen gewissen Betrag zum Lebensunterhalt bekommst dürftest Du dazu verdienen. Im Normalfall sind 100€ anrechnungsfrei und auf jeden weiteren €/Cent sind dann 20% anrechnungsfrei. Es ist nicht ersichtlich wie alt Du bist(ich gehe davon aus; jugendlich und noch im Elternhaus), daher frage einfach beim Amt nach oder lass dies Deine Eltern machen

Du kannst und solltest die 50 Euro dazu verdienen.

Allerdings muss das Amt VOR der ersten Arbeitsstunde informiert werden.

Bis 100 Euro monatlich bleiben anrechnungsfrei.

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