Ab welchem Alter sollte man keine Katzen- oder Hundewelpen mehr aufnehmen?

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das ist definitiv nicht zu alt! Wenn deine Großeltern Gesund und Rüstig sind spricht doch nichts dagegen.

Lieber ein paar schöne und erfüllte Jahre für Herrchen und Hund / Katze, als darauf ganz zu verzichten.
Die beiden haben jetzt Zeit, um sich um ihr Tier zu kümmern, sie sind mit Sicherheit nicht zu alt!
Sie sollen sich allerdings nicht für einen Temperamentsbolzen entscheiden.

Die heutige Lebenserwartung liegt doch bei ca. 80 Jahren. Da ist 60 doch wirlich noch kein Alter!!! Dann wäre deine Mutter mit ihren ca. 40 ja acuh schon steinalt. Sage mal zu ihr: Also, das ist aber jetzt das letzte Auto, was du dir gekauft hast. Danach bist du einfach zu alt um dich nochmal auf ein neues umzustellen. Evtl. kommt sie dann ja mal ins Nachdenken.
Was anderes ist es natürlich, wenn deine Großeltern gesundheitlich nicht auf der Höhe sind.

Hallo, erst mal, grins

Ich bin Hundetrainerin und sehe jeden Tag, wie sich die Menschen doch überschätzen, wenn es um den täglichen Bewegungsbedarf, die Erziehung und den Zeitaufwand, den ein Hund fordert!

Würden diese älteren Menschen auch die Verantwortung für ein Kleinkind übernehmen?

Ein Hund hat "nur" eine Lebenserwartung von ca. 10 bis 15 Jahren.

Er muß geistig und körperlich gefordert werden!

Ich will es sicher nicht pauschalieren, aber in meinen Augen sollte man doch realistisch bleiben und einen welpen zu denjenigen geben, die auch physisch, wie psychisch in der lage sind ihm bis an sein lebensende ein gutes zuhause zu bieten!

lg, gabi

Hallo, ich denke das viele Leute in dem Alter auch die Verantwortung für ein Kleinkind übernehmen würden :-). So viel dazu. Dann bin auch ich viel mit Hunden zusammen. Eine sehr gute Freundin ist ebenfalls Hundtrainerin und macht jeden tag die Erfahrung das auch menschen ab 60 super mit ihrem Hund umgehen. Das seh auch ich täglich. Wir haben jemand in der Agilitygruppe der ist über 60. Und was man bedenken sollte ist das ich auch mit 30 nen Unfall haben kann( passiert tagtäglich) und mein Hund steht allein da. das wird wohl vergessen. Deswegen ist 60 völlig in Ordnung wenn beide fit sind. Alles andere kann in jedem Alter passieren.

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@kathimaus

wieviele 60jährige versorgen in Vollzeit ihre Enkel weil Mutti arbeiten muß??? Das ist ne Menge. Man kann es auch Grauzone nennen...

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@gabisandy: Das liegt dann aber wohl eher an den Rassen, die die Leute wählen, als an der Unfähigkeit im Alter noch mit einem Welpen klarzukommen...

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Ein Mensch, der vielleicht schon in Rente ist, hat mit Sicherheit mehr Zeit für einen Hund als jemand, der noch im Berufsleben steht. Ich finde den Vergleich zwischen Hund und Kleinkind ziemlich überspitzt, das ist schon eine andere Verantwortung bei einem Kind. Außerdem hüten wirklich viele Omas ihre Enkelkinder. So ein Jungrentner muss sich ja nicht unbedingt einen Bordercollie zulegen. Andere Hunde mögen auch zwischendurch mal ein Päuschen einlegen, und dann ist das hier ein Paar, da geht der Opa vielleicht vormittags spazieren mit dem Hund, wenn Oma kocht und nachmittags gibts einen gemeinsamen Radlausflug. Bestimmt ist auch die Zeit für die Hundeschule eher drin als bei Berufstätigen. Die Aktivität von Leuten in diesem Alter sollte man nicht unterschätzen.

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Wenn die Kinder/Enkel bereit wären, das Tier für den Rest seines Lebens zu übernehmen, falls die Großeltern nicht mehr in der Lage sind (körperlich Gebrechen kommen immer zum falschen Zeitpunkt), würde ich zustimmen. Wenn nicht: Lieber ein Tier nehmen, das schon ein paar Jahre alt ist. Die haben es eh viel schwerer, vermittelt zu werden!

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