Ab welchem Alter kann man seine Sexualität richtig einschätzen?

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22 Antworten

Lieber nurichbinallein,

es kommt ganz darauf an, was du unter "seine Sexualität" richtig einschätzen meinst. Kann man denn seine eigene Sexualität falsch einschätzen? Wie willst du die denn einschätzen? Möchtest du gerne festlegen, dass du hetero, homo oder was auch immer bist?

Du wirst schnell erkennen, dass Sexualität stets offen und wandelbar ist. Es ist selten so, dass du dich einmal in eine Schubladen stecken kannst und dann ist gut. Denn im Laufe deines Lebens ändern sich auch deine Bedürfnisse und deine Vorlieben. 

Nimm dir den Druck ein wenig aus den Segeln und versuche einfach folgendes zu denken: "Wo das Herz hinfällt..." Wenn du jemanden auf der Straße siehst, egal ob männlein oder weiblein, und in deinem Herzen macht es "klick", dann ist das so. Gegen deine Gefühle kannst du nichts tun- die sind einfach da.

Sicher kann es sein, dass du irgendwann feststellen kannst, dass du "in letzter Zeit" oder "aktuelle" eher nach Männern ausschau hältst, oder eben nach Frauen. Das kann sich allerdings alles ändern, und das darf es auch! Aber nimm dir dadurch bitte nicht die Möglichkeit, dich frei von Vorurteilen und ungeachtet deiner Religion zu verlieben. Das wäre wirklich schade.

Ich hoffe, dass ich dir ein wenig helfen konnte und ich dich nicht noch mehr verwirrt habe.

Dir alles Gute und LG,
Mario

Hallo :)

Das ist eigentlich genauso individuell wie die Lebenswege der Menschen ----------> das kann man nämlich nicht verallgemeinern! Manche sind auch mit 30-40 JAhren noch nicht dazu in der Lage, andere hingegen haben schon mit 15-18 dieses Gefühl!

Meistens tritt es aber nach dem Ende der Pubertät ein, spätestens mit um die 20.. bei mir war es so mit 14-15 wenn ich mich recht erinnere..

Viele Grüße :)

Das ist ganz unterschiedlich. Ich bin inzwischen 28 Jahre alt und bin mir noch immer nicht "sicher". Es gibt auch Menschen, die sich noch im hohen Alter "umentscheiden". Ich denke, dass es diese "Schubladen" (homosexuell, heterosexuell, bisexuell, asexuell, pansexuell, ...) in der Form ohnehin nicht gibt, sondern dass Menschen versuchen, Dinge zu kategorisieren, die eigentlich nicht kategorisierbar sind.

Ich weiß, dass das nicht wirklich hilft, denn nach irgendwelchen Kriterien muss man sich bei der Partnersuche ja schließlich richten. Wenn das schon bei grundlegenden Dingen, wie dem Geschlecht des Partners, nicht funktioniert, wie soll das dann jemals etwas werden? Man kann ja schließlich schlecht nach etwas suchen, von dem man noch überhaupt nicht weiß, was es überhaupt ist. ;-)

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