Ab welchem Alter hören Kinder auf,zu sagen,was sie wirklich denken?

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66 Antworten

Bisher sagen meine Kinder noch immer was sie denken! Und das auch mit 18 oder 17 Jahren noch! Manches möchte man so deutlich manchmal gar nicht hören. Aber sie bleiben ihrer Linie treu! Und das ist gut so!

frageloch 16.12.2009, 13:27

Naja, vllt auch ein wenig naiv, Dein Glauben an die Wahrheitsaussagen Deiner Kinder. Auch sie werden, erst Recht in dem Alter, sicher genau wissen, wann es für sie und alle Beteiligten besser ist, mal von der Wahrheit abzuweichen. So, wie es wohl Alle tun!

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RBMannheim 16.12.2009, 19:24
@frageloch

Was hat denn jetzt eine Wahrheit sagen damit zu tun, dass man sagt, was man denkt? Das sind vollkommen verschiedene Dinge!

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Ich würde sagen Kinder hören so im Alter zwischen 11 und 13 Jahren auf zu sagen was sie denken, denn dann wird ihnen immer eingetrichtert sie müssten sich ein- und unterordnen und es sei nicht immer vorteilhaft seine Meinung zu sagen...das stimmt ja auch aber es ist trotzdem nicht falsch zu sagen was man denkt man kann es ja freundlich sagen aber ich halte schweigen oder sogar lügen für viel schlimmer als seine meinung zu sagen auch wenn es nicht das ist was jemand gerade hören möchte. Gerade die Meinungen von Kindern sind wichtig immerhin lernen sie die Welt gerade erst kennen und deshalb sollten sie ihre Meinungen dazu auch äußern dürfen.

Hi, ich weiss nicht ob die antwort hier irgendwo schon mal erwähnt wurde aber jedenfalls kann ich dir sagen woran es liegt, dass kleine kinder immer die wahrheit sagen. es ist so, dass kinder bis etwa zwei, drei nicht wissen, dass das was sie denken oder wissen für andere nicht auch sichtbar ist. also ganz nach dem prinzip, wenn ich die augen schliesse und niemanden sehe, dann kann mich auch niemand sehen. kleinkinder wissen nicht, dass sie lügen könnten, weil sie nicht wissen, dass du nicht automatisch weisst was sie wissen. so viel dazu:) genauso wie sie zum beispiel am telefon als antwort nicken ohne zu kapieren, dass der am anderen ende der leitung das nicht sieht. sehr süss oder?

knusperfrau 08.04.2010, 03:24

ja,absolut :-)

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Ich finde, es hängt ganz stark von den Eltern ab. Als ich ein Kind war, war es zu Hause ein höchst gefährliches Unterfangen, ehrlich zu sein. Jede Wahrheit, jede hrliche Meinung wurde als Beleidigung aufgefasst, vor allem seitens meiner Mutter. Und warum? Weil es ihr an Selbstsicherheit mangelte und sie die Wahrheit nicht ertragen konnte. Dabei hat jeder Mensch Fehler. Doch wenn Kinder so erzogen werden, dass sich ihre Eltern nicht mehr auf den Schlips getreten fühlen, ist es kein Wunder, dass sie verlernen ehrlich zu sein. Ich habe in solchen Fällen lieber geschwiegen als gelogen und das tue ich auch heute noch. Wer meine Meinung nicht verträgt, dem will ich sie nicht aufzwingen.

Hallo ...

also ich kann sagen da ich ja auch noch Jung bin das ich meinen Eltern zumindest meinen Vater mit ca. 19 oder 20 Jahren nichts mehr gesagt habe. Mit meiner Mutter rede ich immer noch über alles und sie merkt auch wenn etwas nicht stimmt. Aber diese Spaltung beginnt ab den Teil wo die Kinder sich leicht abkapseln! Es gibt allerdings auch schon Kinder die mit 13 oder 14 Jahren nicht mehr mit ihren Eltern reden. Doch ich denke mal das liegt immer noch an der sogenannten "Vertrauensbasis" kann ein Kind den Eltern nicht mehr vertrauen zB. wenn die Eltern es rumprahlen oder derartiges.

Eines Nachmittages nach Schulschluss hat ein 5 Jahre altes Mädchen vor unsere Haustür eine Bekannte dazu gebracht sich ordentlich zu schähmen, indem sie vor versammelter Nachbarschaft nur: "Boah, ist die Fett!" sagte. Ich weiß auch, dass die Bekannte zu der Zeit auf Dieät war und bereits erfolgreich 5Kg abgenommen hatte.

Vor 2 Tagen habe ich die damalige 5 jährige wieder getroffen (sie ist jetzt 14) und sie darauf nochmal angesprochen. Sie konnte sich sehrwohl noch daran erinnern und war ebenfalls peinlich berührt, dass sich jemand noch daran erinnern kann. Vor 9 Jahren sah das noch anders aus. ;)

Das kann ich beantworten. Wenn es einen diktatorischen Elternteil hat, das Angst und Schrecken zerstreut.Wenn es frühreif erwachsen werden musste. Dann ist es längst zu einer überzogenen oder verdrehten Bindungsstörung gekommen. Er übernimmt die Verantwortung für den Elternteil, weil es ein Selbstschutz für das Kind ist, eher dieFehler der Erwachsenen auf sich zu nehmen als sich damit auseinandersetzen und unter dem Druck zu zerbrechen.

Sobald sie merken, dass die Wahrheit nicht immer gute Folgen für sie und andere hat, sondern auch sehr negative u. schlechte Reaktionen hervorrufen kann. Spätestens dann werden sie ihre Antworten überlegen und die ihrer Meinung nach, für sie ohne Folgen habende Antwort geben. Dann ist es sache der Eltern diese Entwicklung in den halbwegs richtigen Bahnen zu halten.

Das ist ein sehr Interessante Frage.

Meine Lehrerin sagte, dass Kinder (also 1 - 6/7 Klässler) immer das sagen, was sie denken. Bei mir war es so: Ich habe in der neunten Klasse also (14 bzw. 15 Jahren) "aufgehört" zu denken, obwohl das ein großer Fehler war. Wir leben im Zeitalter der Aufklärung - erst das denken macht dich zu dem was du bist - (Ich denke, also bin ich) . Ein gaaaaaanz wichtiger Faktor ist bei mir die Schule - ehrlich: Ich bin grad in der 12. Klasse. und ich bin eigentlich einer, der immer seine Meinung sagt. Doch dann kommen die Lehrer und sagen: " Ja ich fand das nicht gut von Ihnen usw." . Die Lehrer fühlen sich dann persönlich angegriffen, was den Schüler das Gefühl gibt, dass der Lehrer dann wahrscheinlich dem Schüler ne fünf reindrückt. Und dann bekommt man angst und deswegen sagt man dann lieber nichts mehr.

Also so ist es ehrlich bei mir zumindest.

hallo, ich denke mal nicht, das es eine sache des alters wäre. es kommt auch auf die erzeihung an, wie frei ein kind in dieser richtung erzogen wurde. die wahrheit passt den meisten menschen so wie so nicht, auch egal wie alt man ist. ich finde es super , wenn kinder sagen was sie denken und wir erwachsene sollten uns die kinder zu vorbild nehmen, es wäre dann vieles einfacher auf der welt

Natürlich werden die Kinder im Jungen Alter von Eltern darauf hingewiesen so mit 6- 10 Jahren . Doch nach einer gewissen Zeit erleben sie selbst einige verletzliche Dinge und müssen sie verarbeiten sie somit und bringen sich teils alleine bei sich nicht in genannter Form zu äußern ... Ich würde sagen ab 10-12 Jahren kommt je auf Typ und Geschlecht drauf an . Hoffe konnte helfen ... Tuuuuuuuuuuuus

ca mit dem 4-6 Lebensjahr. Dann entwickelt sich das Rechtsbewusstsein, Verständnis für Moral und Verantwortung.Kinder in diesem Alter lernen, dass ihr Handeln Konsequenzen für sich und andere nach sich zieht.Man kann sehr oft beobachten, dass kinder in diesem Alter anfangen zu lügen.Beispielhaft dafür sind unterschiedliche Erziehungsstile der Eltern.Da können Kinder sehr Manipulierend sein, frei nach dem Motto"Mama sagt nein also frag ich gleich Papa"

es kommt drauf an wie weit das kind entwickelt ist denk icH....manchE sIcher früher andere KOmmen sicher erst sehr viel später dazu

Ich persönlich bin 17 und sage meistens die wahrheit, beachte jedoch auch das es ungünstig ist den lehrer vor der notenvergabe daruf hinzuweisen das er stinkt^^ . Im großen und ganzen ist das aber nicht mein fehler ich weis halt nur nicht ob er es verkraftet^^ hehe.

vannnnniii 06.12.2009, 12:17

so kann man es auch sehn! xD

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"Erfolgreiche" Normsozialisation. Herrlicher Punkt für die Interaktionismusdebatte.

Ich denke auch, dass das ungefähr mit 6 Jahren einsetzt. Zumindest ist das bei meinem Sohn so. Eine gute Balance zwischen Taktgefühl und Ehrlichkeit hat da was. Mit allem rausplatzen ist nicht immer charmant, es jemandem in einem ruhigen Moment vernünftig sagen, gefällt da schon besser. Das radikale "Sagt allen immer die Wahrheit." kann ich nicht unterstützen. Da halte ich es lieber mit Dieter Nuhr... wenn man keine Ahnung hat und so.

Das liegt daran wie weit sie schon mit (Liebe) sind,denn dan haben sie liebeskummer,stress und mehr so haben sie kein Vertrauen zu den Eltern...(11)

Ab dem Alter, in dem sie von ihrer Familie als vorkommen zurechnungsfähig anerkannt wurden, das heißt sobald das gesagte nicht mehr auf die Unreifheit oder Kindlichkeit zurückgeführt werden kann, da sie merken, dass der leichtere Weg von dort an jener ist, der auf "Klappe halten" beruht.

Bei mir hat das nicht aufgehört - im Gegenteil, mit einzelnen Ausnahmen und einer Einschränkung, s.u.. Ich habe jahrzehntelange Erfahrung mit der Erleichterung der Mitmenschen beim Aussprechen dessen, was alle denken. Die Menschen verkraften wesentlich mehr richtige Information, als ihnen gemeinhin zugetraut wird. Alles andere ist vertane Zeit.

2 Ausnahmen:

Wenn die Wahrheit ausschließlich der Beruhigung des eigenen Gewissens gilt. Also mach ich möglichst nur das, was mit gutem Gewissen geht.

Wenn ein Mensch mich dazu bringen will, etwas auszusprechen, das er sich selbst nicht traut. Leider bin ich früher oft als Sprachrohr missbraucht worden. Das ist mir erst letztes Jahr klar geworden. Ich arbeite daran.

Einschränkung :

Ich gebe mir sehr viel mehr Mühe als früher, den Dingen auf den Grund zu kommen, die richtigen Worte zu finden und frage öfters auch nach.

Die Kinder werden nicht zur Unwahrheit erzogen, wie geschrieben wurde sondern unsere Umwelt lehrt sich sehr schnell, womit sie besser weiterkommen und ihren Vorteil haben

Dies ist natürlich von Kind zu Kind verschieden, fängt aber sehr früh an, die merken sehr bald wie man sich bei Mama oder Papa einschmeicheln kann oder die Großeltern spendabel sind.

wim50 18.11.2009, 05:36

>>> Die Kinder werden nicht zur Unwahrheit erzogen, wie geschrieben wurde sondern unsere Umwelt lehrt sich sehr schnell...

Also lernen sie es von Bäumen und Sträuchern, vom Gras, von Vögeln, Hund und Katze?

Wer sind denn die Vertreter dieser "Umwelt"? Das sind erwachsene Bezugspersonen, die, wenn in diesem Fall auch negativ, erziehend auf sie Einfluss nehmen. Damit, es auf "unsere Umwelt" zu schieben, ist man natürlich fein raus.

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gottlos 15.12.2009, 21:35
@wim50

Tauschen wir einfach das Wort "Umwelt" mit "sozialem System" aus, wenn manche Menschen die verschiedenen Bedeutungsarten eines Wortes nicht verstehen...

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wenn kinder keine kinder mehr sind- also ich denke mal mit 18. den kinder sind kinder - wollen alles wissen - und wissen auch alles besser,ich denke das legt sich,wenn man erwachsen ist,denn dann hat man eine art würde zu vertreten.

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