Ab welchem Alter habt ihr euren Kindern erklärt, dass es das Christkind gar nicht gibt?

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16 Antworten

Hallo, unterschätzen Sie niemals Kinder, die wissen schon sehr früh darüber Bescheid, meine wissen schon seit 4 Jahren genau, wer die Geschenke besorgt und unter den Baum legt. Nichtsdestotrotz finden Sie den Gedanken an ein Christkind das Geschenke bringt so schön, das sie einfach so tun als wäre es so. Wir achten lieber darauf das die Kinder nicht so übermäsig beschenkt werden. Dieses Jahr bekommt jede ein Buch und für beide zusammen eine gebrauchte Polly Pocket Sammlung aus Ebay. Die haben sie selbst ausgesucht, und die Bücher haben Sie uns genannt. Und die Geschenke der Kinder an uns, bestehen meist aus Gutscheinen über z.B. einmal kuscheln, einmal aufräumen, Helfen im Haushalt etc. und etwas gemaltes oder gebasteltes. Ihr Taschengeld können Sie sinnvoller einsetzen als den Eltern etwas zu kaufen, und ist es lieber sie machen sich die Mühe etwas selbst herzustellen und die Sache kommt von Herzen. Egal wie chaotisch es geworden ist. Und auch dieses Jahr werden Sie auch wieder am Fenster stehen , das Christkind erwarten, und wenn das Glöckchen bimmelt zum Weihnachtsbaum rasen und ganz aufgeregt sein. Und werden erzählen das sie einen hellen Schatten vorm Fenster sahen, das muss das Christkind gewesen sein. Sie wissen also das es das Christkind im realen Sinne nicht gibt, die Eltern die Geschenke bringen. Aber im Herzen tragen Sie den Glauben an Wunder in der Welt. Ach ja, wir gehen nie in die Kirche, sind nicht gläubig im geläufigen Sinne. Wir glauben an die Regeln des christlichen Glaubens, die für uns in einem Wort gesagt einfach Menschlichkeit bedeutet. Und so erziehen wir unsere Kinder. Aber lasst und doch einfach träumen und Phantasie ist kein Makel und die grössten Träumer sind oft die die Welt verändern. Sie stellen sich Sachen vor, die es geben könnte und manchmal wenn sie erwachsen sind finden Sie oder andere Wege, diese Wirklichkeit werden zu lassen. Als meine Kinder klein waren, und der Himmel in der Vorweihnachtszeit abends rot aussah, erzählte ich das die Engel Plätzchen backen. Diese Geschichte hören Sie heute noch gerne und stellen sich vor wie das geht, aber wissen genau, es ist nicht so.

Das finden Kinder schon ganz alleine heraus. Ich war 4Jahre alt und war über die Weihnachtsfeiertage mal wieder bei meiner Oma. Die ließ nachts im Esszimmer, wo der Tannenbaum stand, immer das Fenster auf, damit das Christkind auch hineinkam, um die Geschenke zu bringen... das Ende vom Lied: Ich wollte sooo gern mal das Christkind kennenlernen, weil ich schon so tolle Sachen darüber gehört hatte, also stand ich nachts auf (als ich glaubte, alles schlief)unhd kauerte in meinem Nachthemd und Barfuß in einer Ecke des Esszimmers und es war sowas von saukalt! Das werd ich nie vergessen! Und wie bitter war doch die Erkenntnis, als lange Zeit später im Dunkeln ich die Silhouette meiner Oma erkannte, die reinkam und die Fenster schloß und die Geschenke unter den Baum legte. Sie hat mich damals nicht bemerkt, aber ich habe später im Bett noch lange geweint, weil ich dann wußte, dass mich meine Oma "angelogen"hatte. Von da an wußte ich, dass die Geschenke von meinen Eltern, von Oma und Opa und von sonstigen Verwandten gebracht werden ;o) Was nun aber nicht sehr weltbewegend war, weil als Kind denkt man da wohl eher....Hauptsache Geschenke! Aber einem Kind direkt zu sagen, dass Christkind gibt es gar nicht....schwere Aufgabe:o/

Natürlich ist es schwierig seinem Kind etwas glaubhaft zu machen, woran man selber nicht glaubt. Kinder sind hier meines Erachtens sehr intelligent. Sie kennen "noch" keine Kulturen oder Gewohnheiten. So hat alles für sie eine Geschichte. Wir Erwachsenen wissen es und ziehen die Erklärung mit dem Christkind heran, um wenigstens vor unseren Kindern nicht dumm da zu stehen. Aber tatsächlich wurde Weihnachten doch ins Leben gerufen, weil man die Geburt des "Chriskindes" gefeiert hat. Heute wissen viele Menschen nicht, warum man die Geburt dieses Kindes das Jesus genannt wird, feiern soll. Wenn ich feier, dann gibt es einen gravierenden Grund dazu! Ich selber glaube mit Überzeugung daran, dass Gott in Jesus Mensch geworden ist. Weihnachten ist eine Form der besonderen Erinnerung daran, dass Gott sich auf uns Menschen eingelassen hat. Wie sonst hätte Gott uns noch deutlicher sagen können, was er sich mit uns gedacht hat. Gott hat seinen Sohn der Menschheit geschenkt. Schlussendlich starb er für meine Sünde. Er hat die Strafe für mich bezahlt. Ich selbst hätte es niemals bezahlen können. Jetzt stehe ich in einer Beziehung zu Gott, weil ich daran glaube. Mein Leben ist völlig verändert. Ich will garnicht mehr ohne meinen Freund Jesus. Für mich ist das "Christkind" also das größte Geschenk was ich jemals hätte bekommen können. Und alle anderen Geschenke an meine Frau und Geschwister "nur" eine symbolische Geste. Es kommt darauf an, ob wir an das Christkind glauben oder nicht und - an das, was es für uns getan hat.

Meiner dazumal 6 jährigen Tochter habe ich gesagt, als sie immer wieder fragte ob es das Christkind nun gibt oder nicht, dass es das Christkind genau solange gibt, wie sie dran glaubt. Die frage ist echt schwierig zu beantworten, weil man die Kinder zum einen nicht ihren Illusionen berauben will und zum anderen will man sie auch nicht für dumm verkaufen. So kann sie selbst entscheiden, ab wann sie nicht mehr dran glauben will.

LG Sternchen

Bei uns in Bayern bringt das Christkind den kleinen Kindern schöne (materielle) Geschenke. Im Laufe der Grundschulzeit sollten die Kinder aber allmählich zu einer anderen Sichweise hingeführt werden: dass das Geschenk, das uns das Kind in der Krippe gebracht hat, ein viel größeres, bedeutenderes war = Glaube, Hoffnung und Liebe In der Erziehungspraxis sicher schwerer zu vermitteln und ein Kind schenkt demjenigen, der es materiell beschenkt auch erst mal sein Herz, aber wenn die Liebe in der Erziehung fehlt, merkt das Kind dies auf der einen Seite und weist evtl. auch das Geschenk zurück oder es nimmt das Geschenk an und will gleich wieder das nächste, weil es merkt es fehlt etwas.

ich glaube manche schreiber verkennen hier den inhalt der frage. die fragestellerin möchte wissen, wie sie ihrem kind beibringen kann, dass die geschenke "nur" von den eltern usw gebracht werden u nicht vom christkind. bezüglich dieser frage gibt es das christkind tatsächlich nicht. ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass es bei manchen leuten persönlich vorbeikommt u die geschenke überreicht. ERWACHSENE menschen sollten ruhig versuchen etwas realistisch zu denken u dieses denken ihren kindern ab einem gewissen alter (natürlich nicht zu früh) auch zu vermitteln. sie werden es brauchen.

Wir haben eine 8-jährige Tochter - die zweifelt auch daran, und das ist einfach niedlich, diesen Prozess miterleben zu dürfen. Ich denke auch, wir sollten es einfach so laufen lassen, wie es läuft. Die Offenbarung kommt noch früh genug; eigentlich ist es schade, dass diese Illusion irgendwann mal zerstört wird...

Ich würde sagen, dass man das Kind noch sagen sollte bevor es in die Schule kommt. Also so mit oder 6 oder 7. Denn es wird es in der Schule sowieso erfahren. Aber ich finde, dass das Kind es von den Eltern erfahren sollte. sonst wird es sowieso entäuscht sein, warum die Eltern ein nicht die Wahrheit gesagt haben.

Hallo, in Sachsen heist das Christkind Weihnachtsmann und er kommt bei uns jedes jahr.Unsere Kinder sind 16,23 und 26 Jahre und sie freuen sich jedes mal darauf.Natürlich wissen sie wer unter der maske und dem mantel steckt, aber es macht immer einen heidenspaß wenn alle ihre Geschenke bekommen.Selbst der Schwiegersohn aus Bayern 40 Jahre findet das total gut. man muss es also niemanden sagen ob es was gibt oder nicht.Sie kommen alle selbst drauf und wenn es schön ist behält man es auch bei. Schöne Weihnachten und viele Grüße an alle Christkinder und Weihnachtsmänner

Ich habe meinen Kindern gar nicht erst erzählt, dass es eins gibt. So muß man sich später nicht rechtfertigen.

ich denke man soll die kinder solange es geht in den glauben lassen das es den weihnachtsmann, gibt. es is doch eine gute zeit die man mit den kindern weihnachten zusammen feiert.

                     fiele grüsse marion

Überhaubt nicht, die sind von ganz alleine drauf gekommen.

Verehrte Leser, der Antwort des Gastes vom 1.Dezember kann ich nur zupfichten. Er versucht einer anscheinend vom Christentum entfernten Fragestellerin den tieferen Sinn der Weihnacht zu erschließen. Ich finde es sehr schade, wie die Frage formuliert wurde, verneint sie doch das Christkind. Keiner der an das Christkind glaubt, muß sich in die Ecke der Naiven verkriechen!

Vielleicht hilft unserer so aufgeklärten Generation ja die Einsicht, wie sie ein Wissenschaftler einst formulierte:

"Nimmt man den ersten Schluck aus dem Becher der Wissenschaft, möchte man ein Atheist werden. Doch am Boden des Bechers wartet Gott.

Eine gesegnete Weihnacht wünsche ich allen Leserinnen und Lesern. Andreas Jung

nein, das wird nie rauskommen, wenn alle zusammen halten. wenn die frage auftaucht, immer ablenken. etwa auf den weihnachtsmann, den osterhasen, den bi-ba-butzemann. aber bitte, lassen wir wenigstens das christkind am leben, daraus hat sich schliesslich der heiland entwickelt.

Als sie in die Schule kamen, haben sie es schnell rausgefunden..ggg.

Es ist erstaunlich, wie ERWACHSENE Menschen auf so eine Frage reagieren! Das "Christuskind" gibt es nicht? Hat also JESUS unser Herr, NIE gelebt? Was, um alles in der Welt, wird da den Kindern angetan!!! ? WARUM erzählt niemand mehr WARUM ALLE Welt "Weihnachten" feiert????!!! Ist eine Schande!

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