Ab welchem Alter findet ihr Sex korrekt?

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18 Antworten

Dann, wenn beide Partner dazu bereit sind und die nötige geistige Reife dazu besitzen - worunter bspw. auch das Wissen über Verhütung und andere Sachen fallen. :)

Ob das jetzt mit 14 Jahren soweit ist oder mit 12 - das ist nicht unsere Entscheidung, sondern die Entscheidung der beteiligten Personen.

Wenn zwei Dreizehnjährige miteinander schlafen, finde ich das okay, wenn sie beide dazu bereit waren :)

Lg

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Ich weiß noch, dass ich es damals zu früh fand, als meine 14-jährigen klassenkameraden schon sex hatten.

Generell finde ich es sehr merkwürdig und lehne es ab, dass heutzutage schon kinder unter 14 jahren sex haben. Bei mir erntet man nur skeptische blicke wenn ich mitbekomme dass jemand mit 12,13 oder 14 schon sex hat.

Normal finde ich es ab 15/eher 16. Man kann sowas einfach nicht verallgemeinern, weil jeder geistig und körperlich unterschiedlich schnell reift.

Trotzdem gibt es für mich diese moralische grenze von 15/16. Alles darunter sind für mich kinder und die vorstellung widerlich. Ich denke es ist die ausnahme dass man mit 12-14 schon geistig reif genug ist. Mir kommt es dann eher so vor als hätten diese kinder geschlechtsverkehr, weil sie denken dass es cool ist oder sie damit irgendwen beeindrucken können. Und nicht, weil sie eine ernste partnerschaft führen.

Und wer hat in dem Alter bitte den Mut sich um vernünftige Verhütungsmethoden zu kümmern?

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Wenn sich beide bereit fühlen. Ich persönlich finde es unter 14 zu früh, da sie Chance schwanger zu werden immer besteht und man es früher noch nicht wirklich realisiert und die Verantwortung dafür nicht übernehmen kann.

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Ab 16 finde ich persönlich es angemessener, aber solange der Partner nicht deutlich älter ist, ist es auch früher in Ordnung.

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Gar kein Alter ist "korrekt". Es ist korrekt, dann Sex zu haben, wenn man sich bereit dazu fühlt. Das kann mit 14, 16, 18 oder 50 sein.

Aus gesetzlichen Gründen sollte man aber wenigstens bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres warten.

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Libertinaer 13.11.2015, 12:00

Gute Antwort, außer ...

... das es keinerlei "gesetzliche Gründe" gibt, warum man bis 14 warten sollte.

Ja, Ü14 machen sich (jedenfalls in D) strafbar beim Sex mit U14. Aber dieser Paragraph gilt eben auch nur für Ü14 (was aber nicht so leicht ersichtlich ist, weil das in der Gesetzesbegründung steht, nicth aber im Gesetzestest - der ist ja ohnehin per definitionem nicht auf U14 anwendbar).

Nur die Eltern dürfen das ihren bis 14 ja noch sexualunmündigen Kindern verbieten. Aber sie dürfen es auch fördern (s. § 180 StGB).

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BrightSunrise 17.11.2015, 21:22
@Libertinaer

Da hast du natürlich Recht, da habe ich mich leider etwas unglücklich ausgedrückt. :)

Da U14-jährige ja noch nicht strafmündig sind, können sie natürlich nicht belangt werden.

Vielen Dank für die Korrektur bzw. für das Hinzufügen, mit freundlichen Grüßen BrightSunrise

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Libertinaer 19.11.2015, 10:16
@BrightSunrise

Vielen Dank für die Korrektur bzw. für das Hinzufügen

Bitte sehr. Gerade in dem Bereich werden leider öfters Fehlinformationen weiter verbreitet ...

... apropos:

Da U14-jährige ja noch nicht strafmündig sind, können sie natürlich nicht belangt werden.

Das ist ebenfalls grundlegend falsch!

U14 sind zwar strafunmündig, aber rechtlich belangt werden können sie natürlich dennoch. Sie werden in diesem Fall (freiwilliger Sex) aber nicht belangt, weil es

  • ihnen rechtlich ausdrücklich erlaubt,
  • fachlich erwünscht,
  • menschlich verständlich, und
  • ohnehin üblich

ist (rund 80% hatten als Kind sexuelle Kontakte, rund 10% sogar GV).

Ein klassischer Fall aus der Rubrik "scheinbar nicht ausrottbare Rechtsirrtümer". =;-o Für die Aufklärung guckst Du hier: https://www.gutefrage.net/frage/ist-es-schlimm-wenn-cousenk-und-cousine-was-hatten-s#comment-103897715

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15 , einfach nur deshalb weil es viele Sachen in dem Alter zu erkunden gibt, und man alles ausprobieren sollte was dem Körper nicht schadet , und das schadet nicht , davor ist zu jung , und diese Pubertätszeit ist nunmal die Zeit wo man alles ausprobiert ,ich finde es auch gut so :)

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Dann wenn das Vwerlangen dafür da ist, also an kein spezielles Alter gebunden. Hauptsache dabei ist, dass Kinder keinen Sex mit Jugendl. haben und erst recht nicht mit Erwachsenen, ansonsten ist Freiraum zu gewähren.

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Wenn beide Partner wissen, was sie da tun, es beide wollen und beide von der Biologie Ahnung haben - also auch, was Verhütung angeht.

Außerdem sollten beide (trotz Verhütung) grundsätzlich wissen, dass man von Sex schwanger werden kann und dann mit den Konsequenzen klarkommen. Und Abtreibung betrachte ich nicht als legitime Verhütungsmethode ;-)

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Ich persönlich finde man sollte Sex mit seinem Partner dann haben wenn man sich bereit fühlt, jedoch ist alles unter 16 find ich zu jung, weil ich persönlich finde das Menschen da noch "Kinder" sind... kann sein das es spießerisch klingt aber es ist halt find ich so. Man sollte in diesem Alter eher "altersgerechte" Sachen machen, einen schönen Tag noch =)

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Es ist meines Wissens ab 14 Jahren erlaubt (in einem Rahmen), was ich auch gut finde. Ab über 14 Jahre kann das jeder selbst für sich entscheiden, davor mag es meinetwegen sein, dass Einzelne reif genug dafür wären, aber aus verschiedensten Gründen ist es sicherer das Alter vorsichtshalber ab 14 anzusetzen. Ist ja auch früh genug.

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Libertinaer 13.11.2015, 12:05

Es ist meines Wissens ab 14 Jahren erlaubt (in einem Rahmen),

Der Rahmen ist, dass dann Ü14 (übrigens egal wie alt) dann straffrei mit einem Sex haben dürfen, wenn alle Beteiligten das möchten. Und die Eltern dürfen den Sex dann nicht mehr verbieten.

Vor 14 ist Sex (natürlich) auch erlaubt (hat hier jemand ein Problem mit Sex?). Nur die Eltern können das verbieten, aber sie dürfen es auch fördern.

Ist ja auch früh genug.

So persönliche Fragen kann man ruhig dem Einzelnen überlassen ...

... zumal dir da nicht nur die Fachleute widersprechen. Die Realität tut es ja ohnehin. :)

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OhneRelevanz 13.11.2015, 14:22
@Libertinaer

Der Rahmen ist, dass dann Ü14 (übrigens egal wie alt) dann straffrei mit einem Sex haben dürfen, wenn alle Beteiligten das möchten. Und die Eltern dürfen den Sex dann nicht mehr verbieten.

Nein, der Rahmen hat noch ein paar andere Einschränkungen, allerdings ist seine Anwendung natürlich selten.

Vor 14 ist Sex (natürlich) auch erlaubt (hat hier jemand ein Problem mit Sex?). Nur die Eltern können das verbieten, aber sie dürfen es auch fördern.

Warum diese Unterstellung? Habe ich dich mit irgendeiner Aussage angegriffen; es wirkt so, als würdest du mich provozieren wollen.

Wie dem auch sei: Ich habe kein Problem mit Sex, aber bei diesem Alter mache ich mir nun mal Gedanken. Deine Aussage ist im Übrigen falsch: https://de.wikipedia.org/wiki/Schutzalter

So persönliche Fragen kann man ruhig dem Einzelnen überlassen ...

Ich bin mir aber nicht sicher, inwiefern Kinder dazu in der Lage sind. Bei vierzehn oder meinetwegen auch dreizehn Jahren mag es sein, dass man da schon eine eigene Entscheidung treffen kann. Wahrscheinlicher ist aber, dass es besser wäre vorsichtig zu bleiben und eben ein paar Jahre zu warten. Ich wüsste allerdings nicht, aus welchem Grund ein Kind Geschlechtsverkehr haben sollte oder müsste.

... zumal dir da nicht nur die Fachleute widersprechen. Die Realität tut es ja ohnehin. :)

Warum bist du so provokant? Sollte ich dich verletzt haben, tut mir das Leid, aber bleib wenigstens sachlich.

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Libertinaer 13.11.2015, 18:22
@OhneRelevanz

Nein, der Rahmen hat noch ein paar andere Einschränkungen, allerdings ist seine Anwendung natürlich selten.

Sex ist erlaubt - in jeder Form. Punkt.

Zumindest für mich sind Dinge wie "Kein Sex gegen Bezahlung" oder "Keine Ausnutzung einer Zwangslage" jedenfalls keine "Einschränkungen", sondern schlicht Selbstverständlichkeiten! =:-)

Aber das sehen andere sicher anders - und da ist es ggf. schön, dass es da ein Gesetz gibt. Aber ich denke, dass die allermeisten Menschen das wohl ähnlich wie ich handhaben, und die, die das anders sehen, sollten sich IMHO von Minderjährigen fernhalten. ;->

Warum diese Unterstellung?

Zum einen war es keine Unterstellung, sondern eine Frage! Zum anderen finde ich die Frage nicht unberechtigt. Also für mich ist Sex etwas sehr angenehmes, schönes. Und wenn jemand mit "muss nicht sein" ankommt, dann stellt sich doch die Frage: Warum nicht? Hat der ein Problem mit dem Thema? Oder wie kommt er darauf?

Wenn Du das als "Unterstellung" siehst: Nun ja, so war es nicht gemeint.

Wie dem auch sei: Ich habe kein Problem mit Sex, aber bei diesem Alter mache ich mir nun mal Gedanken.

Sorry, aber "kein Problem, aber" das klingt nicht gerade überzeugend!

Zumal wenn die Menschen mit entsprechender Erfahrung (rund 80% der Erwachsenen berichten von Sex während der Kindheit, rund 10% sogar von GV) wie auch Fachleute das anders sehen.

Was sagen denn dir deine Gedanken? Und wie kommst Du darauf, dir welche machen zu müssen?

Deine Aussage ist im Übrigen falsch: 

LOL - nö, ganz bestimmt nicht!

Wie kommst Du auf die Idee, das "Schutzalter" solle vor Sex schützen? Und da haben wir wieder das "Problem"! Wie kommt man überhaupt auf so eine abstruse Idee? Bzw., warum findest Du die Idee so selbstverständlich okay und eben nicht abstrus? Darüber solltest Du dir mal Gedanken machen!

Nein, das "Schutzalter" soll die sexuelle Entwicklung der Kinder vor Älteren mit einer bereits entwickelten Sexualität schützen.

Die Kinder sollen ihre sexuellen Erfahrungen mit ihresgleichen machen, und nicht den Interessen ausgesetzt werden von Menschen, die ihre eigene Agenda ggf. auf dem Rücken der Kinder ausleben möchten!

Das wird zwar von der Fachwelt als Blödsinn eingestuft (Schutz ist natürlich gut, aber man kann auch übers Ziel hinausschießen), aber so ist die offizielle Begründung.

Aber die Rechtslage bei U14-Sex kannst Du gerne hier nachlesen. Ich habe das schon mal genauer ausgeführt: https://www.gutefrage.net/frage/sex-von-kindern-u14---gesetzesgrundlage#comment-94962249

Ich bin mir aber nicht sicher, inwiefern Kinder dazu in der Lage sind.

Nun, dem könnte man abhelfen! Ist ja nicht so, dass es keine sexualpädagogischen Ratgeber geben würde! Die gibt es, nicht ohne Grund, sogar kostenlos von der BZgA (also dem Bundesgesundheitsministerium). Da kann also jeder reinschauen und sich schlau machen - sogar bevor er seine ungefilterten Gedanken und/oder abstrusen Ideen öffentlich macht. ;-)

Ich wüsste allerdings nicht, aus welchem Grund ein Kind Geschlechtsverkehr haben sollte oder müsste.

Z.B. aus Neugier?

Also ich hatte als Kind durchaus sexuelle Gedanken, und war auch sexuell aktiv. Aber an GV habe ich auch nicht gedacht. Kindliche Sexualität ist aber auch anders als "erwachsene" Sexualität. Der Wunsch nach einer "erwachsenen" Sexualität entsteht erst so zw. 10 und 13.

Ansonsten: Ist GV für dich eine "Pflichtaufgabe"? Also mir macht der Freude. Und ich bin ein Mensch, der anderen Menschen auch jede Freude gönnt. Wenn es ihnen also Freude macht und niemandem schadet, dann bin ich der letzte, der da etwas gegen sagen würde. Selbst wenn mir das selbst nicht zusagen würde ...

... was ich in unserer freiheitlich pluralistischen Gesellschaft eigentlich für selbstverständlich halte. Aber es gibt wohl immer Menschen, die meinen, anderen Vorschriften machen zu müssen. Und wirkliche Argumente scheinen sie dafür auch nicht zu brauchen ... :-(

Warum bist du so provokant?

Vielleicht kann man unterschiedlicher Ansicht sein, wer hier von uns beiden provokanter ist?

Sollte ich dich verletzt haben, tut mir das Leid,

Hast Du nicht, aber gleiches gilt auch für mich!

aber bleib wenigstens sachlich.

So ziemlich alles, was ich zu dem Thema zu sagen habe, ist zumindest absolut fachlich fundiert. Und verzeih mir, aber ich gehe einfach davon aus, dass, zumindest im Ansatz, jeder fachlich gebildet sein sollte, der sich öffentlich äußert. Zumal, wenn er irgendwen einschränken möchte bzw. das als sinnvoll erachtet.

Wie gesagt: Jeder kann sich informieren ...

(Fortsetzung folgt)

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OhneRelevanz 13.11.2015, 18:30
@Libertinaer

Mir geht es nicht um die "Doktorspiele" unter kleinen Kindern. Die sind, meines Wissens nach, vollkommen normal, lassen sich ohnehin nicht vermeiden und tragen auch zur sexuellen Entwicklung bei. Ich bezog mich bisher auf den Geschlechtsverkehr zwischen Erwachsenen und Minderjährigen bzw. Kindern. Was diese Gruppen untereinander tun, ist mir egal, solange es nichts mit Gewalt zu tun hat.

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OhneRelevanz 13.11.2015, 18:49
@OhneRelevanz

Zum einen war es keine Unterstellung, sondern eine Frage! Zum anderen finde ich die Frage nicht unberechtigt. [...] Sorry, aber "kein Problem, aber" das klingt nicht gerade überzeugend!

Jetzt wird es wirklich lächerlich. Hältst du mich für einen überkeuschen christlichen Extremisten, der Geschlechtsverkehr nur zur Reproduktion angemessen hält? Selbstverständlich habe ich nichts gegen Sex, es geht mir nur darum, dass ein bestimmtes Alter - meiner Meinung nach - keinen richtigen Sex haben muss. Dabei ist gerade bei Kindern ganz ausdrücklich zwischen Sex und "Doktorspielen" zu unterscheiden. Zweiteres geschieht, soweit ich weiß, nicht besonders oft und wenn es passiert ist es nun einmal so. Was ich nicht in Ordnung finde ist Pädosexualität. Und glaube mir, du wirst mich nicht vom Gegenteil überzeugen können.

Nein, das "Schutzalter" soll die sexuelle Entwicklung der Kinder vor Älteren mit einer bereits entwickelten Sexualität schützen. [...]

Genau so war das auch gemeint. Ich wusste nicht, dass du konkret auf Sex unter Kindern angespielt hast.

Da kann also jeder reinschauen und sich schlau machen - sogar bevor er seine ungefilterten Gedanken und/oder abstrusen Ideen öffentlich macht. ;-)

Was dir tatsächlich schadet, ist deine Arroganz. 

Kinder befinden sich nun einmal in einer ausgeprägten Entwicklungsphase und es gibt durchaus Unterschiede zwischen der Entscheidungsgewalt eines Kinder und der eines Erwachsenen. Darauf begründet im Prinzip unser ganzes Leben, aus diesen Gründen gibt es bspw. das eingeschränkte geschäftsfähig sein, das Recht auf religiöse Selbstbestimmung ab vierzehn usw. usw. 

Also ich hatte als Kind durchaus sexuelle Gedanken, und war auch sexuell aktiv. 

Und es gibt Menschen, die sich über so etwas keine Gedanken gemacht haben. Ich für meinen Teil weiß nicht warum, aber ich habe tatsächlich nie darüber nachgedacht. Und bevor du mir Vorwürfe machst, das ist nun mal, was bei mir lange Zeit normal war. Geändert hat sich das erst am Anfang der Pubertät.

Aber wie schon an anderer Stelle, ich nahm an, dass es hier um Geschlechtsverkehr etc. zwischen Erwachsenen und einem Kind geht. 

Ansonsten: Ist GV für dich eine "Pflichtaufgabe"? [...] Und wirkliche Argumente scheinen sie dafür auch nicht zu brauchen ... :-(

Wenn du glaubst mir argumentativ überlegen zu sein, warum unterstellst du mir dann Dinge und provozierst unterschwellig? Es tut mir Leid, aber vielleicht ist nur eine Eigenart von dir, aber wenn ich Dinge lese wie "... was ich in unserer freiheitlich pluralistischen Gesellschaft eigentlich für selbstverständlich halte." oder "... zumal dir da nicht nur die Fachleute widersprechen. Die Realität tut es ja ohnehin. :)", dann ist das eindeutig Provokation. Aber das ist hier nicht Thema und ich fühle mich nicht verletzt oder so etwas. Ich würde mir nur wünschen, dass du eventuell von deinem hohen Ross herunterkommst. Das wäre allgemein förderlich, argumentieren kannst du ja, aber so verlagerst du eine Diskussion nun mal auf eine destruktive Ebene.

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Libertinaer 19.11.2015, 10:23
@OhneRelevanz

Mir geht es nicht um die "Doktorspiele" unter kleinen Kindern.

Verniedlichung als Ablenkung. Rund 10% haben als Kind Geschlechtsverkehr. Läuft das auch unter "Doktorspiel"?

Ich bezog mich bisher auf den Geschlechtsverkehr zwischen Erwachsenen und Minderjährigen bzw. Kindern.

Und ich mich ausdrücklich auf Sex vor 14.

Und dass Du der Meinung warst, der sei verboten, war ja überhaupt erst der Anlass für den Kommentar. Nichts sonst-

Das Verbot von Sex Erwachsener mit Kinder hat ja niemand in Abrede gestellt.

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Libertinaer 19.11.2015, 11:15
@OhneRelevanz

Hältst du mich für einen überkeuschen christlichen Extremisten,

Nö. Es gibt viele Gründe für Vorurteile.

es geht mir nur darum, dass ein bestimmtes Alter - meiner Meinung nach - keinen richtigen Sex haben muss.

Das ist schon klar!

Auch klar ist, dass Du bisher a) nicht so einschränkend warst (Sex kann so einige sein, mit "richtigem Sex" ist wohl GV gemeint - oder noch sonst etwas? Oralsex? Petting?), und b) auch keinerlei Gründe für das Zustandekommen deiner Meinung genannt hast.

Dabei ist gerade bei Kindern ganz ausdrücklich zwischen Sex und "Doktorspielen" zu unterscheiden.

Sexualpädagogen sehen das begründetermaßen anders (über Unterschiede zw. "kindlicher" und "erwachsener" Sexualität hatte ich ja schon genannt: begrenzter ist da allerdings eher die erwachsene Sexualität). Kannst Du deine Meinung begründen?

Zweiteres geschieht, soweit ich weiß, nicht besonders oft 

Definiere "oft" (und eine Quelle). Laut Reportage Deutschlandfunk sagen rund 80% der Erwachsenen, sie hätten als Kind mit anderen Sex gehabt, rund 10% sogar GV. Davon abgesehen: Spielt das überhaupt eine Rolle?

Ich wusste nicht, dass du konkret auf Sex unter Kindern angespielt hast.

Ah, okay! Man kann sich ja immer verbessern: Aufgrund welcher Formulierung dachtest Du, ich meinte Sex von Erwachsenen mit Kindern? =:-o

Ich schrieb in meinem ersten Kommentar, dass ab 14 "Ü14 (übrigens egal wie alt) dann straffrei mit einem Sex haben dürfen" sowie: "Vor 14 ist Sex (natürlich) auch erlaubt".

Also ich lese daraus, dass Sex in jedem Alter erlaubt ist (und nicht erst ab 14), und dass sich Ü14 strafbar machen beim Sex mit U14.

Wie also kommst Du jetzt darauf, ich würde Sex von Erwachsenen mit Kindern meinen? Zumal davon in der Frage überhaupt nicht die Rede war!

Was dir tatsächlich schadet, ist deine Arroganz.

Also die Kinder und Jugendlichen lieben mich dafür, dass ich gewissen Erwachsenen so richtig einen einschenke! 8-) Kommt wohl drauf an, auf welcher Seite eines Disputs man selber steht. ;-)

warum unterstellst du mir dann Dinge und provozierst unterschwellig?

Weil Du meinst, Du würdest dir darüber Gedanken machen, aber die Gedanken irgendwie arg einseitig zu sein scheinen (genaueres hast Du ja noch nicht mitgeteilt), bzw. auch keinerlei rechtliche oder fachliche Grundlage haben.

Für mich las sich das wie: Kinder vergewaltigen ist okay! Da gibt es auch ein Gesetz, dass das erlaubt. Nur eben andersherum. Also schön, dass das geklärt ist!

dann ist das eindeutig Provokation.

Echt? Oh, habe ich nicht so gesehen. Ich sehe es einfach als Fakt (denn die Realität sieht eben so aus, dass Kinder nun mal miteinander Sex haben - und die Fachleute sagen, dass das auch gut so sei). Wenn da jemand kommt, und das nicht abstreitbare abstreitet, bzw. sich da "Gedanken" macht, ob das sein "muss", bzw. einfach behauptet, dass Sex erst ab 14 erlaubt sei, dann kratze ich mir halt virtuell heftigst am Kopf und fühle mich mehr als provoziert ...

... zu einer Korrektur.

Ich würde mir nur wünschen, dass du eventuell von deinem hohen Ross herunterkommst.

Okay. Und ich würde mir wünschen, dass jemand, der sich so viele Gedanken macht, auch mehr mitteilt, als nur das Ergebnis - zumal wenn man den Eindruck gewinnen muss, dass die Wissenbasis für das Machen der Gedanken optimierbar zu sein scheint. ;-)

Das wäre allgemein förderlich, argumentieren kannst du ja, aber so verlagerst du eine Diskussion nun mal auf eine destruktive Ebene.

Ja, sorry. Liegt halt an meiner Erfahrung, die besagt, dass ca. 99% der Menschen, die sich solche "Gedanken" machen, dies nicht aufgrund von Fakten, Fachwissen oder dem Interesse von Kindern tun, sondern eher in einem bestimmten Weltbild gefangen sind, gegen das Argumente ohnehin sinnlos sind.

Da geht es mir deswegen eher darum, den Fehler nicht unwidersprochen stehen zu lassen, und aus der Absurdität der Gedankengänge noch ein wenig Unterhaltung zu generieren. ;-) Eher noch ein kleines bisschen mit der Hoffnung, dass die falsche Aussage (hier: "ab 14 Jahren erlaubt") wenigstens nicht wiederholt wird.

Halten wir also fest: Du hast wenig bis keine Probleme mit sexuell aktiven Kinder, aber sehr wohl mit "richtig" sexuell aktiven Kindern. Weil das "nicht sein muss".

Um also wirklich eine Diskussion zu haben: Warum "muss das nicht sein"? Bzw. Es muss und sollte natürlich nicht sein im Sinne von "Du musst das jetzt tun, basta!" sein. Aber wenn zwei das möchten (aus welchem Grund auch immer): Was spricht denn dagegen? Und: beziehst Du dich da nur auf GV, oder auch auf sonstigen "richtigen" Sex (wobei nicht nur Fachleute da eher keinen Unterschied machen). Also GV = problematisch (warum?), aber alles andere okay - egal ob hetero oder homo)?

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OhneRelevanz 19.11.2015, 16:40
@Libertinaer

Du hast dich offensichtlich wesentlich mehr mit dem Thema beschäftigt als ich. Allerdings hast du auch, zumindest glaube ich das, ein sehr, sehr falsches Bild von mir. Ich bin gerade 19 Jahre alt geworden und würde zumindest nicht behaupten, dass ich ein Teil der "Kein Sex vor der Ehe"-Fraktion sein könnte. Weder bin ich jemand, der Konservativ eingestellt ist, noch bin ich jemand, der von seiner Position in dieser Debatte ein Interesse daran hat, dir vehemente Gegenrede zu leisten. Insofern bin ich selbst einer dieser Jugendlichen, die sich potentiell darüber freuen könnten, wenn du einem Erwachsenen "so richtig einen einschenkst". Allerdings ging es mir im davon ausgehenden Kommentar eher darum, dass du in Zukunft selbst bessere Erfolge bei deinen Diskutanten erreichst, indem du nicht darauf aus zu seien scheinst, irgendeine Überlegenheit zu demonstrieren, sondern tatsächlich zeigst, dass es dir um die Sache, um den Inhalt geht. So viel zu meiner Rechtfertigung.

Entsprechend beende ich das hier auch an dieser Stelle, mit der Bitte an dich, mir die genannten Quellen zu verlinken oder ihren Ursprung zu präzisieren. Vielleicht kann ich ja auch noch etwas lernen.

Wie also kommst Du jetzt darauf, ich würde Sex von Erwachsenen mit Kindern meinen? Zumal davon in der Frage überhaupt nicht die Rede war!

Tut mir Leid, aber so hatte ich eben deine Worte interpretiert. Ich habe das ein oder andere Mal ähnliche Diskussionsansätze bei Menschen gehört, die (latent) versucht haben eine gewisse Toleranz für Pädosexualität zu erreichen. Es war also insofern vermutlich meiner bisherigen Erfahrung geschuldet, dass ich dich schlicht falsch ausgelegt hatte. Nur um das gleich anzufügen: Ich will dich damit nicht diffamieren, sondern habe vermutlich selbst falsche Schlüsse gezogen.

Halten wir also fest: Du hast wenig bis keine Probleme mit sexuell aktiven Kinder, aber sehr wohl mit "richtig" sexuell aktiven Kindern. Weil das "nicht sein muss".

Nein, "nicht sein muss" sollte nicht mehr bedeuten, als das was es im engsten Sinne bedeutet. Es muss nicht sein, da es meines Wissens, nicht ausschlaggebend für die sexuelle Entwicklung ist. Da es nicht zu Fehlentwicklungen kommt, wenn man diese Erfahrung eben nicht macht. "Es muss nicht sein", ist nicht einfach nur eine Phrase, die ich dazu verwende, um einer Diskussion auszuweichen. Dann hätte ich nämlich einfach nicht mehr geantwortet.

Um also wirklich eine Diskussion zu haben: Warum "muss das nicht sein"? Bzw. Es muss und sollte natürlich nicht sein im Sinne von "Du musst das jetzt tun, basta!" sein. Aber wenn zwei das möchten (aus welchem Grund auch immer): Was spricht denn dagegen? 

Ganz genau das wollte ich im Prinzip ausdrücken. Statistiken kenne ich diesbezüglich nicht, weswegen ich dich ja auch um das Verlinken dieser geboten habe.

Und: beziehst Du dich da nur auf GV, oder auch auf sonstigen "richtigen" Sex (wobei nicht nur Fachleute da eher keinen Unterschied machen). 

Also GV = problematisch (warum?), [...]

Ich habe mich auf beides bezogen, da ich wohl auch keinen wirklich großartigen Unterschied sehe.

[...], aber alles andere okay - egal ob hetero oder homo)?

Selbstverständlich. Sollte dies so wirken: Ich will mit Homo"phoben" absolut nichts zu tun haben. Ich bin für die komplette Gleichstellung aller Sexualitäten (abgesehen natürlich von so etwas wie Pädosexualität u.ä., aber das ist denke ich inzwischen klar geworden.)

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Libertinaer 19.11.2015, 18:19
@OhneRelevanz

Du hast dich offensichtlich wesentlich mehr mit dem Thema beschäftigt als ich. 

Sagen wir mal: Ich war ein ziemlich neugieriges, aufgewecktes Kind, das vom Schmusen einfach nicht genug bekommen konnte, und dann auch sehr schnell ein Interesse für Mädchen entdeckt hat.

Meine Eltern haben mir nie bewusst oder unbewusst den Eindruck vermittelt, das Sex irgendetwas negatives wäre, und sie haben ihren Kindern alle Freiheiten gelassen (und sicherlich über das damals übliche Maß hinaus - sei es aus Lebensklugheit/eigener Erfahrung, sei es durch anlesen).

Insofern habe ich dann auch sehr vielfältige und sehr positive Erfahrungen sammeln dürfen (und als Pubertierender während der sexuellen Revolution auch Erfahrungen machen können, wie sie heutzutage wohl teilweise leider kaum mehr möglich scheinen), die mir und auch meinen späteren PartnerInnen seeehr zugute gekommen sind. ;-)

Mit 12 habe ich dann den Playboy meines Vaters gefunden (und auch immer wirklich, wenn auch heimlich, gelesen(!)) - später hat er sich dann immer mein Heft ausgeliehen :)).

Also ja: Ich interessiere mich für das Thema, ich interessiere mich schon seeehr lange dafür, verfüge über eine extrem reichhaltige Erfahrung und mein Beruf als Buchhändler im Handel und wissenschaftlichen Verlag hat mir auch reichlich Material zum Lesen verschafft. ;)

Und seit ich hier bei GF rein gestolpert bin, und über die hier typischen Vorurteile vollkommen entsetzt war, hat sich das noch einmal intensiviert (hätte ja auch sein können, dass ich die absolute Ausnahme bin und mich ansonsten irre).

Also schön zu hören, das wir - beide vorbelastet - uns da wohl beide ein wenig falsch verstanden haben.

Bitte an dich, mir die genannten Quellen zu verlinken oder ihren Ursprung zu präzisieren.

Puh, das sind einige. Gibt es einen konkreten Wunsch?

Statistiken, wer wann etc.: s. die Erhebungen des Forschungsinstituts Iconkids & Youth (AKA "Bravo-Studie"). Allerdings ohne Durchschnittsalter (14,5). Das habe ich aus einer separaten Veröffentlichung des Geschäftsführers Axel Dammler im Rahmen eines EU-Projekts. Ersteres dürfte leicht zu finden sein, letzteres könnte ich raussuchen, falls Du es nicht finden kannst, aber Gewissheit möchtest.

Die Reportage des Deutschlandfunks (mit den 80% Sex und 10% GV) könnte ich auf Wunsch raussuchen. In der Reportage ging es um sexuellen Missbrauch von Kindern an Kindern, und das wir eigentlich gar nicht wissen, was unsere Kinder sexuell so alles freiwillig miteinander treiben. Als Beispiel wurden diese Zahlen für einvernehmlichen Sex genannt, allerdings ohne die Quelle weiter zu konkretisieren.

Ist halt ein generelles Problem, dass Sex zw. Kindern das letzte Tabuthema zu sein scheint - und halt auch nicht gerade Drittmittel-trächtig. Dazu kommt, dass die forschende Sexualwissenschaft in Deutschland mittlerweile zu Tode gespart wurde - mithin auf Jahrzehnte nicht mehr möglich ist, weil auch kein, oder zumindest kaum forschender Nachwuchs angelernt wird :-(( - die Lehrstühle/Fachabtelungen wurden einfach geschlossen.

Sonstige Quellen sind insbesondere die jeweiligen Fachbücher in den Bereichen Sexualpädagogik ("Sexualität im Beratungsgespräch mit Jugendlichen", Weidinger et al, Springer Verlag) und Sexualstrafrecht ("Handbuch Sexualstrafrecht", Laubenthal, Springer Verlag), sowie viele weitere im Netz oder wissenschaftlichen Zeitschriften gesammelte Einzelstimmen.

Auch die Erziehungsratgeber des Bundesgesundheitsministeriums (sowie ihre österreichischen Pendants AFAIR vom Verein Selbstbild o.s.ä - könnte ich raussuchen) sind da seeehr aufschlußreich. Wie die Ratgeber sind im Netz zu finden, kannst Du meiner Antwort hier entnehmen (hier auf der Seite habe ich auch den einen oder anderen Beitrag von mir verlinkt, der mehr Infos enthält).

Auch sehr empfehlenswert: Das Buch "Americas War on Sex" des Sexualtherapeuten Dr. Marty Klein (er hat auch ein sehr interessantes Blog namens "Sexual Intelligence").

So, das wäre zwar bei weitem nicht alles, aber wohl das Wichtigste. ;-) Für Nachfragen oder Bitten im weitere Tipps bin ich immer offen.

Viel Spaß erstmal, und mögen es deine zukünftigen Kinder gut mit dir haben! ;-)

Es muss nicht sein, da es meines Wissens, nicht ausschlaggebend für die sexuelle Entwicklung ist.

Da stimme ich dir zu!

Aber wenn es passiert (und bei einer positiven Sexualerziehung plus Gelegenheit, ist das alles andere als unwahrscheinlich), ist es nicht schädlich/problematisch/was auch immer, sondern einfach etwas schönes, wo man sich als Vater mitfreuen darf (und sollte)! ;-) Und das nicht nur, wenn es den Sohn betrifft, sondern auch bei der Tochter.

da ich wohl auch keinen wirklich großartigen Unterschied sehe.

Auch da würde die Fachwelt zustimmen. :)

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Ich glaube jeder sollte es für sich selbst entscheiden, solange man weiß was Sex ist und was für eine Bedeutung Sex hat, und man 100% es mit dieser Person haben will, dann ist doch gut

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Sex ist in jedem Alter okay.

Die ersten fangen so mit 2 mit der Selbstbefriedigung an, und teilen das dann ggf. auch mit ihren Freundinnen bzw. Freunden.

Auch die "Doktorspiele" dienen nicht der Einübung des Arztberufes. ;-) Erwachsene nennen sie nur so, weil vielen das Thema Sexualität bei Kindern unheimlich ist. Aber das ist ein persönliches Problem dieser Erwachsenen.

Allerdings haben Kinder eine anderen, eher ganzheitlichen, auf jeden Fall sehr neugierigen, spielerischen Umgang mit Sexualität. Erwachsene hingegen haben eine eher genital fixierte Sexualität.

Die Sexualpädagogen sagen, dass der Wunsch nach Beziehung und einer "erwachsenen" Sexualität so zw. 10 und 13 entsteht. Kinder sind dann in diesem Teilbereich ihres Lebens durchaus wie Erwachsene zu sehen.

Nicht ohne Grund ist Kindern Sex gesetzlich erlaubt. Zwar können die Eltern es ihnen auch verbieten (was sie, so die Sexualpädagogen, allerdings nicht tun sollten), aber die Eltern dürfen es auch fördern. Und mit 14 wird man hierzulande sexualmündig, und entscheidet selber - ggf. auch gegen den Willen der Eltern (mit 14 wird man übrigens auch religionsmündig).

Warum ist Sexualität in jungen Jahren sinnvoll?

Nun, zum einen bereitet sie natürlich Freude. ;-) Um die Dipl. Soz. Päd. Dorothea Hüsson, Kinder- und Jugendlichentherapeutin bei Wildwasser, zu zitieren: "Sexuelle Handlungen von Kindern werden in der Regel unter dem Blickwinkel, der Erfahrung und der Lebensweise des Erwachsenen betrachtet, verstanden und interpretiert. Sexualität wird dabei oft reduziert auf Fortpflanzung und den Genitalbereich. Die kindliche Sexualität ist dagegen weniger zielgerichtet und stärker durch Spontaneität und Ausprobieren gekennzeichnet.

Grundsätzlich hat Sexualität in allen Altersgruppen mit dem Suchen und Erleben körperlichen Genusses zu tun. Sie kann als Lebensenergie verstanden werden, die den Menschen ein Leben lang begleitet. Im Laufe der individuellen Entwicklung äußert sich Sexualität unterschiedlich stark und auf unterschiedliche Weise.

(...)

Wenn Kinder ihrer Neugierde, ihrem Lustprinzip und ihrem Bedürfnis nach körperlicher Nähe folgen, gehört das zu den normalen kindlichen Betätigungen."

Ein weiterer Punkt ist, dass sich Schmerz und Lust im Gehirn einen Bereich teilen. Welche Rezeption dominiert, wird bereits in der Kindheit festgelegt.

Warum sehen das so viele Menschen aber anders? Nun, um den Arzt, Psychologen, Wissenschaftler und Schriftsteller Dr. Alex Comfort zu zitieren: "Die bedeutendste negative Leistung des Christentums war die 'Problematisierung' der Sexualität (...) Wir brauchen eine Geisteshaltung, die in der Sexualität kein 'Problem', sondern ein 'Vergnügen' sieht. Den meisten Leuten fehlt dazu die Sicherheit - und oft auch die Liebe."

Deswegen fragt der Sexual- und Paartherapeut Dr. Marty Klein auch rhetorisch: "Ist Kinder- und Jugendsexualität ein zu kontrollierendes und unterdrückendes Problem, oder ein gesunder Teil des Lebens, der gefeiert, erforscht und zu dem angeleitet werden sollte?"

Für Details kannst Du mal nach den kostenlosen Erziehungsratgebern der BZgA (Bundesgesundheitsministerium) googeln:

"Körper, Liebe, Doktorspiele" 1-3 filetype:pdf

"Körper, Liebe, Doktorspiele" 4-6 filetype:pdf

"Über Sexualität reden" "Von der Einschulung bis zur Pubertät" filetype:pdf

"Über Sexualität reden" "Die Zeit der Pubertät" filetype:pdf

Damit ist die Kindheit dann abgedeckt, was diese Thema angeht ... ;-)

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keine altersangabe... sobald man psychisch und physisch mit den konsequenzen leben kann, die sex mit sich bringt... bei manchen ist das mit 13- manche sind mit 23 noch nicht bereit dazu ;)

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sobald man sexualkundeunterricht in der schule hatte und über verhütung bescheid weiß. also so ab 13/14

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Ich hatte mit 14 mein erstes mal und bereue dieses nicht . Ich war einfach bereit dazu

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Wenn man reif dazu ist. Alter spielt keine Rolle. Rechtlich ist es ab 14 erlaubt.

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YeloU 05.11.2015, 18:19

Wenn man ein Frühentwickler ist und bereits mit zwölf Sex mit einer dreizehnjährigen hat? Geht es dann von dir aus in Ordnung?

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MrWolf633 05.11.2015, 18:20
@YeloU

Das müssen die, die es gemacht haben selber wissen.

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Libertinaer 13.11.2015, 11:56

Rechtlich ist es ab 14 erlaubt.

Einer der scheinbar nicht ausrottbaren Rechtirrtümer. :-/

Es gibt keine gesetzliche Altersbegrenzung für Sex (jedenfalls in keinem deutschsprachigen Land). Es gibt nur Gesetze, wer mit wem darf. Und da gilt in D: Ü14 machen sich strafbar beim Sex mit U14 (in A & Ch ist es weniger strikt).

U14-Sex hingegen ist erlaubt. Nur die Eltern können es verbieten (da man erst mit 14 sexualmündig wird), aber sie dürfen das auch fördern (s. § 180 StGB).

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Jedenfalls nicht unter 14 Jahren ;)

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YeloU 05.11.2015, 18:18

Wieso denn?

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Mandy1502 05.11.2015, 18:19
@YeloU

Ist natürlich jedem selbst überlassen. Ist aber glaub erst ab 14 erlaubt ;)

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Libertinaer 13.11.2015, 11:47
@Mandy1502

Ist aber glaub erst ab 14 erlaubt

Das glauben viele, ist aber (natürlich) falsch.

Was nicht erlaubt ist: Sex mit U14 - falls man selber 14 oder älter ist. Unter 14 ist Sex nur dann nicht erlaubt, wenn es nicht freiwillig ist. Aber das gilt für Ü14-Sex ja auch. 

Und: Man wird erst mit 14 sexualmündig. D.h., vorher dürfen die Eltern es noch verbieten, ab 14 dann nicht mehr. Die Eltern dürfen es vor 14 aber auch fördern. Ist halt ihre Entscheidung.

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Ab dann, wenn man sich selber reif genug dafür fühlt. Das kann man nicht auf ein Alter reduzieren, weil jeder sich anders (schnell) entwickelt.

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