Ab welchem alter darf ein kind überweisungen tätigen?

5 Antworten

du kannst überweisungen betätigen, wie du willst, solang du ein konto hast

du kannst überweisungen betätigen

Überweisungen werden nicht "betätigt", sondern "getätigt".

wie du willst, solang du ein konto hast

Oha, dann führt also jede Bank jede Überweisung aus, solange nur ein Konto existiert? Das darf ja wohl nicht dein Ernst sein!

Jede Überweisung setzt zwingend voraus:

  • Der Überweisungsbetrag muss durch das Kontoguthaben oder den vereinbarten Verfügungsrahmen gedeckt sein. Anderenfalls erfolgt eine sog. Rücklastschrift.

  • Der Auftraggeber (Kontoinhaber) muss voll geschäftsfähig sein, oder es muss eine ausdrückliche Einwilligung des gesetzlichen Vertreters vorliegen (§§ 107, 108 BGB in Verbindung mit §§ 676 a bis 676 c BGB).

Voll geschäftsfähig ist in der Regel nur, wer zugleich volljährig (also mindestens 18 Jahre alt) ist.

Ein minderjähriges Kind kann also nicht - selbst wenn es ein eigenes Konto hat - eigenmächtig Verfügungen in Form von Banküberweisungen vornehmen. Eine Ausnahme gilt nur dann, wenn die sorgeberechtigten Eltern bei Einrichtung des Kontos ausdrücklich ihre generelle Zustimmung dafür erteilt haben, dass ihr minderjähriges Kind Überweisungen vornimmt. Das sind dann in der Regel spezielle "Taschengeldkonten", die unter verschiedenen Namen bei den Geldinstituten (Banken, Sparkassen) angeboten werden.

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@Nettelbeck

Quatsch jeder hat dass recht mit seinem Geld anzufangen was er will

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Ja, mit 10. Mit 10 kannst du deine erste bankomartkarte haben(bei der Volksbank, bei den anderen weis ich nicht) und auch überweisungen tätigen. das kannst du im Internet oder bei der Bank machen. Und das alleine.

Ich hoffe ich konnte dir weiter helfen!

Dein bernddasbrot00

Ein minderjähriges Kind - selbst wenn es ein eigenes Konto hat - kann nicht eigenmächtig Verfügungen in Form von Banküberweisungen vornehmen.

Eine Ausnahme gilt nur dann, wenn die sorgeberechtigten Eltern bei Einrichtung des Kontos ausdrücklich ihre generelle Zustimmung dafür erteilt haben, dass ihr minderjähriges Kind Überweisungen im Rahmen des verfügbaren Guthabens vornimmt.

Das sind dann in der Regel spezielle "Taschengeldkonten", die unter verschiedenen Namen bei den Geldinstituten (Banken, Sparkassen) angeboten werden. Hier greift der Taschengeldparagraph: § 110 BGB.

Zu diesen speziellen Taschengeldkonten gehört vermutlich auch das von dir geführte Volksbank-Konto, für das dir die"Bankomatkarte" ausgestellt wurde.

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Wie bekommt man Geld auf diese Karte und von wo und wie bekommt man sie?

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Die Frage ist doch eher, wie die Bank es wirksam verhindern will. Früher musste man seine Überweisung am Schalter abgeben, heute wirft man sie bei der Bank völlig anonym in einen Kasten. Und ab dann ist die weitere Bearbeitung bei Voll- und Minderjährigen nur Routine...

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