Ab welche Umsatz lohn sich ein GmbH zu eröffnen?

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3 Antworten

Interessant bei der Entscheidung zur GmbH ist einzig und allein der Gewinn udn die Haftung.

Wer Verpflichtungen aus der Produkthaftung hat, sollte sich das schon überlegen. Schließlich kann eine Sache mit Folgeschäden (Unfall eines Tanklasters, oder eben Produkthaftung, wenn man etwas herstellt, was dann zu schäden führt (zuletzt die Akkus bei Samsung) ein Unternehmen ruinieren.

Dann die Sache mit dem Gewinn. Ein Einzelunternehmer zahlt ab einem Gewinn von 24.500,- Gewerbesteuer. Die Anrechnung entdet bei einem Hebesatz von 380 %.

Hat man nun 100.000,- Gewinn bei einem Hebesatz von 450 %, kann man das schon merken.

So könnte man kalkulieren, was man am besten machen sollte. So könnte eine GmbH mit einem passend berechneten Geschäftsführergehalt zu einer Steuerermäßigung führen.

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Die Rechtsform (Kapitalgesellschaft oder Personengesellschaft) ist zunächst einzig wegen der Haftung.

Das hat mit dem Umsatz wenig zu tun.

Wenn du die 500 tse mit Toilettenpapier machst ist dein Risiko in Haftung genommen zu werden ein anderes als wenn du für 500 tse Bauteile für Steuersysteme von Fahrzeugen handelst.

An eine Kapitalgesellschaft werden andere Anforderungen in Sachen Buchhaltung gestellt.

Nimm mal ein paar Euro in die Hand und lass dich bei einem Steuerberater beraten.

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Umsatz != Marge.

Bei wieviel EUR lag dein Rohgewinn?

Generell: Natürlich lohnt es sich. Es lohnt sich auch bei 10.000 oder 5.000 EUR im Monat. Und gerade wegen der Haftung sollte man eine Firmierung wie eine GmbH wählen.

Immerhin haftest du derzeit mit deinem kompletten privaten Kapital und deiner Person für alles.

Ein weiteres Konstrukt wäre eine GmbH & Co. KG. um die Muttergesellschaft zu schützen und auch um Steuervorteile zu genießen.

Allerdings gibt es allerlei Dinge zu beachten.

Du hast ein festes Gehalt, du brauchst einen Steuerberater, du musst die Finanzen im Blick behalten, Insolvenzverschleppung, Bankrott, Buchführungspflicht, Jahresabschlüsse usw. usw.

Darüber solltest du dich zuerst - am besten mit deinem Steuerberater informieren.

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