Ab wann zahlt das Job-Center wirklich?

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6 Antworten

Sie geht ihrer Beschäftigung doch schon nach,demnach geht es also auch ohne Führerschein und Fahrzeug !

Es kommt nicht so sehr auf die Entfernung an,sondern ob man den täglichen Arbeitsweg in angemessener Zeit auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen kann und wieder zurück.

Je nach dem wie viele Stunden sie täglich arbeitet würde die angemessene Pendelzeit bei Vollzeit hin und zurück bei etwa 2 1/2 Stunden liegen,bis 6 Stunden denke ich so bei 2 Stunden,inkl. Fußwege und evtl.Wartezeiten.

Nur in Ausnahmefällen würde das Jobcenter solche Kosten tragen bzw.eine finanzielle Unterstützung geben,wenn es um einen fahrbaren Untersatz geht,nämlich dann,wenn man die versicherungspflichtige Beschäftigung nur beginnen könnte,wenn man eine Fahrerlaubnis und ein Auto hat,weil man eben nicht in angemessener Zeit mit öffentlichen Mitteln fahren kann.

Das Jobcenter kann den Antrag über ein Darlehen oder teilweise ganz übernehmen, wenn ein vom Arbeitgeber ausgestelltes Schriftstück besagt, dass ein Auto bzw. der Führerschein für diese Arbeit nötig wäre.

Gerade im Reinigungsbereich, der durchaus sozialversicherungspflichtig sein kann, gibt es viel Objekte, die entweder aus Zeit-oder aus Erreichbarkeitsgründen ein Auto notwendig machen.

Die Frau hat bereits einen Job, den sie offensichtlich auch ohne Auto erreichen kann.

Wäre sie arbeitslos und hätte eine Einstellungsgarantie unter der Vorraussetzung im Besitz eines Führerscheins zu sein, dann könnte das Amt über die Kostenübernahme nachdenken.

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@Kandahar

Nicht zwingend. Es kann auch sein, dass sie bisher nur in Objekten eingesetzt wurde, die für sie auch so erreichbar waren.

In meiner Familie arbeiten zwei Mitglieder in der Reinigung. Und die Arbeitszeiten, als auch die Objekte liegen so, dass ein Auto definitiv von Vorteil ist. Alleine schon von der Schnelligkeit her, die zwischen mehreren Objekten liegen.

Wenn also ein Arbeitgeber möchte, dass seine Mitarbeiter auch außerhalb der Stadt oder mitten in der Nacht einsatzbereit sind, kann er auch bei schon bestehendem Vertrag so ein Schriftstück für das Jobcenter ausstellen.

Einem meiner Familienmitglieder wurde der Führerschein auf diese Weise gewährt.

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@Nashota

wenn der arbeitgeber das möchte, dann darf er gerne den führerschein finanzieren, für den mitarbeiter. das jc ist hier raus, sowas ist vor arbeitsvertrag zu klären. somit bleibt sie dann eben in objekten die durch öffis zu erreichen sind.

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@markusher

Da ich real einen persönlichen Fall kenne, wo das Jobcenter den FS bezahlt hat, ist es eben nicht per se raus.

Es entscheidet jedes Amt für sich, eine einheitliche Maßgabe gibt es nicht. Bei keinem Problem.

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Der Führerschein wird meist nur bezahlt wenn: 

1. die Arbeitsstelle nicht mit den Öffis zu erreichen ist

2. man eine Arbeitsstelle angeboten bekommt, für der der Führerschein benötigt wird.

3. man als "schwer vermittelbar" gilt und so die Chance sieht die Person vermitteln zu können (eher selten der Fall)

Sie kann also durchaus Recht haben .. 

glaubst du jobcenter ist ein wunschkistenladen? die zahlen ihr keinen führerschein und kein auto. eine solche sache ist mgl, wenn sie einen arbeitgeber hätte, der einen unbefristeten arbeitsvertrag anbietet, für den auto und führerschein zwingend notwendig ist. aber doch nicht bei einem moppgirl.

Warum sollte das JC ihr den Führerschein bezahlen?

Das wird nur in sehr begründeten Einzelfällen übernommen und bei deiner Bekannten gibt es keinen Grund.

Die Entfernung zum Arbeitsort zählt nicht zu diesen Gründen.



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