Ab wann zählt ein Zinsfreibetrag bei ALG 2 Empfänger als Kapitalertrag?

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2 Antworten

Steuerrechtliche Freibeträge sind irrelevant.
Grundsätzlich stellen Einkünfte aus Kapitalvermögen anrechenbares Einkommen dar, wobei etwaige Aufwendungen (Depotgebühren etc.) einkommensmindernd zu berücksichtigen sind.
Zudem gilt auch für diese Einkommen bei jeder Anrechnung der 30EUR-Freibetrag (sofern der nicht schon in anderem Einkommen berücksichtigt ist).
Wenn du dir die Zinsen zweimal im Jahr gutschreiben lassen kannst, würdest du bspw. schon insgesamt FB haben ;).
Lägen die Zinserträge unter 50 EUR jährlich (Bagatellgrenze), würden sie überhaupt nicht berücksichtigt werden dürfen.
Ob in deinem Fall die Rückforderung des gesamten Betrages rechtmäßig ist,lässt sich hier nicht entscheiden; ebenso nicht, welche Gestaltungsmöglichkeiten du hast. ;)
Lies mal hier:
http://www.harald-thome.de/media/files/SGB%20II%20DA/FH-11---08.06.2010.pdf

Danke Virtual Self für Deine Hinweise.Ich war der Annahme,dass man einem Bedürftigen erst etwas wegnehmen kann, wenn es seine Grundabsicherung übersteigt. Die Lebenshaltungskosten steigen stetig und die soziale Grundabsicherung zwangsläufig sinkt. Das sind traurige Aussichten im Alter. Und wenn man bedenkt, das dem Steuerbüttel nichts verborgen bleibt,hat man in Deutschland nur wenig Gestaltungsmöglichkeiten. Wenn Du freundlicherweise verstehst was ich meine. Nochmals danke das Du auf mein Problem geantwortet hast und ich werde Deinem Link folgen. Alles Gute für Dich

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ich wende mich mit fragen zu alg2 immer am: elo-forum.org die kennen sich aus

Danke Jean, ich werd es mal dort versuchen, man lernt nie aus und ich bin für jeden Hinweis dankbar.

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