Ab wann wird man Zuckerkrank (Diabetes)? Hilfe

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Das hat nicht nur was mit der Ernährung zu tun sondern auch mit der Bewegung. Und es hat nicht nur was mit Schokolade zu tun sondern kann auch von zu viel Obst kommen. Leider kann man es nicht so pauschalisieren. Wenn man täglich und jahrelang ungesund ernährt kann das ausbrechen, muss aber nicht. Auch kann das mit den Erbanlagen zusammenhängen.

lg

Erst einmal: es gibt nicht den Diabetes, sondern zwei Arten: Typ 1 und Typ 2.

Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung. Das bedeutet, der Körper greift aufgrund einer Fehlfunktion des Immunsystems (die Ursache hierfür ist immer noch unbekannt) die körpereigenen Insulin produzierenden Zellen an und zerstört diese. Diese Form des Diabetes hat rein gar nichts mit der Ernährung, dem Lebenswandel, oder der Häufigkeit mit der man Sport betreibt zu tun und muss immer mit Insulin behandelt werden. Es kann jeden treffen. Ich selbst erkrankte im Alter von 6 Jahren an diesem Typ und war zu diesem Zeitpunkt leicht untergewichtig. Auch der Konsum von Zucker spielt bei einem Typ 1 Diabetes keine Rolle. Ein Typ 1 Diabetes entwickelt sich in der Regel in der Kindheit bzw. im frühen Teenageralter. Allerdings gibt es auch Ausnahmen. Im Krankenhaus bin ich auch immer wieder Menschen begegnet, die erst mit über 30 erkrankt sind, was aber wie gesagt eher die Ausnahme ist. Dieser Diabetes Typ steht in keiner Weise mit dem eigenen Verhalten im Zusammenhang!

Typ 2: Früher als „Altersdiabetes“ bekannt. Heute in jedem Alter auftretend. Typ 2 ist der einzige Diabetes Typ, der hauptsächlich ernährungs- bzw. gewichtsbedingt ist, ABER man kann auch daran erkranken kann wenn man schlank ist. Ich kenne einige Typ 2er die schlank bzw. normalgewichtig sind, so hat z.B. auch die sehr schlanke Schauspielerin Halle Berry Diabetes Typ 2. Auch sollte man noch erwähnen, dass Typ 2 Diabetes auch als Folge einer Chemotherapie auftreten kann und das nicht nur bei Bauchspeicheldrüsenkrebs. Und es für den Typ 2 auch eine genetische Disposition geben kann.

Auf die Frage „wieviel Süßes kann ich essen, bis ich einen Typ 2 Diabetes bekomme“ gibt es keine Antwort! Es gibt Menschen, die sich ihr Leben lang sehr fett und zuckerreich ernähren und trotzdem nie einen Typ 2 entwickeln. Und dann gibt es schlanke Menschen die sich normal ernähren und trotzdem einen Typ 2 entwickeln (einem meiner Bekannten geht es so). Tatsache ist jedoch, dass eine übermäßig fettreiche und süße Ernährung für den gesamten Organismus schlecht ist. Zucker und Fett begünstigen neben vielen anderen Dingen z.B. auch Herzerkrankungen.

Gruß, Dana (Seit über 25 Jahren Typ 1 seit 2006 mit Insulinpumpe).

Ich glaube, du hast diese Krankheit nicht ganz verstanden. Erkundige dich, es gibt genügend Seiten. Schlagwörter wären z.B. Ursachen Diabetes Typ 2.

Kann man so nicht sagen. Diabetes ist eine komplexe Krankheit, d. h. es hängt von allem möglichen ab, ob du einen kriegst. Es ist unmöglich, die "benötigte" Zuckermenge vorherzusagen.

Diabetes bekommt man nicht nur durch Süssigkeiten essen.. Übergewicht, Stress oder Vererben sind typisch dafür..Wenn das Organ Pankreas kein Insulin mehr produziert. Bei ungesunder Ernährung würde man Diabetes Typ 1 bekommen

Das ist nicht richtig. Diabetes Typ 1 ist angeboren. Es besteht absoluter Insulinmangel, da der eigene Körper Abwehrzellen gegen das Pankreas produziert.

Diabetes Typ 2 ist erworben durch u.a. falscher Ernährung.

1
@babypuppe

Jap stimmt ;-) wollte die Antwort noch korrigieren, aber der Akku vom Netbook war leer..

1

Diese Antwort ist komplett falsch.

Beim Typ 1 Diabetes handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der das körpereigene Immunsystem die Insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse angreift und zerstört. Dieser Diabetes Typ hat nichts mit dem Lebenswandel oder dem Gewicht der betreffenden Person zu tun. Es kann jeden treffen. Die Zerstörung der Zellen lässt sich bisher nicht verhindern, sodass Patienten auf eine lebenslange Therapie mit Insulin angewiesen sind.

0

Ist nicht mathematisch zu errechnen, denn die Gene der Vorfahren sind ausschlaggebend.

Was möchtest Du wissen?