Ab wann weiß ich das es Mobbing ist? In der Klasse

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Also, in meinen Augen ist das mobbing. Ich weiß ja, das du neu in die Klasse gekommen bist. Und wenn keiner so richtig mit dir zu tun haben will, ist das richtig bescheuert, weil du eben neu in die Klasse gekommen bist. Sie kennen dich nicht richtig, da sollten sie dich auch nicht auslachen etc. (sollten sie natürlich auch nicht, wenn sie dich kennen). Wenn du dich unwohl fühlst, ist das ja so schon schlecht, aber wenn du dann nicht die wichtigen Informationen beskommst…. das geht so nicht. Ja, du versuchst ihnen aus dem Weg zu gehen und distanzierst dich somit von den anderen. Selbst wenn man erst denkt es würde helfen, aber es macht ihnen immer noch Spaß auf dir rumzuhacken. Bibt es denn keine einzige Person in der Klasse, die nicht feige ist und zu dir steht? Du solltest mit deiner Familie, deinem Lehrer und einem Schulsozialarbeiter sprechen, falls ihr so etwas habt. Bevor noch Cyber-Mobbing dazu kommt. Denn dabei hänseln dich nicht nur die Idioten in deiner Klasse, sondern auch Menschen, die dich noch nie gesehen haben…. Gut, der Sozialarbeiter kann auch nicht so viel machen, wie alle meinen. Er kann nur sagen, dass sie aufhören sollen. Dann hören sie vielleicht für eine Woche auf, machen dann aber weiter und lachen sich darüber kaputt. Trotzdem solltest du es machen. Am besten mit Hilfe, eines anderen Schülers. Du hast ja in einem Kommentar geschrieben, dass du von FAST allen gemobbt wirst.

Außerdem, kann mobben strafbar sein (glaube ich) : “Wenn Mobbing sich zu Bullying (eng. tyrannisieren) entwickelt, kann es sogar strafbar sein. Schüler sind mit Vollendung des 14. Lebensjahres strafmündig. Beleidigung, Körperverletzung, Sachbeschädigung und Nötigung sind strafbare Handlungen. Vor einer Strafanzeige und der Einschaltung der Polizei solltest du dich jedoch unbedingt an deine Eltern, Lehrer oder die Schulleitung wenden. Vielleicht kann der Konflikt auch durch ein gemeinsames Gespräch mit dem Täter beigelegt werden.�?

Wenn nichts mehr geht, kannst du die Klasse wechseln und versuche SOFORT dir “Verbündete�?, damit sind Freunde gemeint, zu sichern, die dich unterstützen können. Wenn du Freunde gefunden hast, gibt es etwas was die Freundschaft dazu bringt, laaange zu halten: Kuchen essen! (ok. kann sein, dass das jetzt Mist ist, weil ich Lust drauf habe, aber es wäre eine Idee….)

Und wenn du oft weinst…. warum tröstet dich denn keiner??!! So eine Unverschämtheit! Und nein, ich weiß, du bist NICHT überemotional. Aber haben sie dich gehauen, oder so? Wenn ja, darfst du denen nicht die Faust ins Gesicht schmettern (ist in deinem Interesse).... Wie ich sagte, es ist strafbar, und wenn wird es bestimmt schön in der Akte stehen….. (oh, sorry… ich stelle es mir gerade vor, so eine schöne Vorstellung ;) ) Upps… ich komme vom Thema ab.

Also, was du jetzt tun sollst: Selbst wenn es dir petzig (Gibt es dieses Wort überhaupt?) vorkommt. Du gehst zu Vertrauenslehrern, deinem Lehrer, deiner Familie, dem Pädagogen und sagst denen, was los ist. Du musst es jemandem erzählen, uns hast du es ja auch erzählt. Es gibt sicher auch Schüler die nur mitmachen, weil sie nicht selbst gemobbt werden wollen, die könnten deine sozusagenen “Zeugen�? sein (wenn sie sich überwinden). Aber setz alles daran, dass die anderen auffliegen und bestraft werden oder, dass du zumindest in Ruhe gelassen wirst. Es gibt auch viele Beratungsstellen, die einem bei Mobbing helfen. Aber es liegt bei dir, anzufangen. Denn Erwachsene (Lehrer) sind oft blind oder sind ratlos und schauen weg. Also sprich sie darauf an.

Mobbing als Versagen der Führungskraft: Im Schulbereich ist damit gemeint, dass die Lehrkraft oder Schulleitung mit diesem Problem nicht kompetent umgeht, mitunter sogar aktiv am Mobbingprozess beteiligt ist. Oft wird die Deutung eines Verhaltens als Mobbing auch abgewehrt: Das Opfer "übertreibt", ist "zu sensibel" oder durch sein eigenes Verhalten "selbst schuld". Vielen Lehrkräften erscheint das Verhalten als der Altersstufe entsprechend "normal" ("Zu unserer Zeit war das genauso!"). Eine wichtige Rolle spielen gruppendynamische Aspekte: Eine neu zusammengewürfelte Klasse, der oder die "Neue" in einer Klasse, aber auch persönliche Aspekte des Täters (Rachebedürfnis, Eifersucht, Konkurrenz etc.) bilden den Motivhintergrund. Generell ist Mobbing ein Symptom für gestörte Kommunikation: Die Opfer werden isoliert, die Täter bekommen keine Rückmeldung über die Auswirkungen ihrer Schikane, und die passiven "Zuschauer" sind ratlos, haben Angst oder verhalten sich auch in gewisser Weise falsch. Maßnahmen gegen Mobbing Von Mobbing-Situationen Betroffene brauchen Unterstützung von Außen, denn Mobbing-Opfer können sich meist nicht mehr selbst wehren. Schüler/innen sollen den Mut haben, sich an eine Person wenden, die helfen kann (Lehrer, Schulpsychologen, Eltern, Freunde, Außenstehende, Beratungsstelle). Viele Opfer schämen sich, dass sie gemobbt werden und leiden still vor sich hin. Es ist jedoch wichtig, dass sie erwachsenen Personen, denen...

Es ist jedoch wichtig, dass sie erwachsenen Personen, denen sie vertrauen, von Mobbing-Vorfällen erzählen. Auch der Kontakt mit Betroffenen im Internet kann helfen, das Selbstbewußtsein wieder zu gewinnen und Wege aus der Opferspirale zu finden. Lehrer/innen sollten klar Standpunkt beziehen und versuchen, zumindest den "zusehenden" Mitschülern, möglichst aber auch den Tätern einen Perspektivenwechsel zu ermöglichen und ihnen die psychischen Folgen für die Opfer in einer solchen Situation klar zu machen. Sie sollen Schüler ermutigen, über Mobbing-Vorfälle zu berichten. Opfer müssen geschützt und unterstützt werden, Täter sind zur Rede zu stellen und aktiv in die Lösung mit einzubeziehen. Klassenregeln sollten als präventive Maßnahmen gegen Mobbing vereinbart werden. In Einzelfällen kann auch mit dem Jugendamt, der Erziehungsberatungsstelle oder einer anderen Beratungseinrichtung (durch Fallbesprechung oder Betreuung betroffener Familien oder Kindern/Jugendlichen) zusammengearbeitet werden. Eltern sollten die Warnsignale von Mobbing kennen. Sie sollten das Kind ernst nehmen, wenn es z. B. nicht mehr in die Schule gehen will, morgens Magenschmerzen hat, Albträume hat, viel krank ist oder Schulsachen beschädigt nach Hause bringt. Bei Mobbing-Verdacht sollten sie nicht vorschnell mit dem Täter Kontakt aufnehmen, sondern die Schule informieren und fordern, dass gehandelt wird. Notfalls können sie sich auch an die Schulleitung, den Elternbeirat oder eine Beratungsstelle wenden. Allgemein sollten in Schulen präventive Maßnahmen gegen Gewalt und Mobbing durchgeführt werden und Projekte unterstützt werden, die das Schulklima verbessern und eine offene Atmosphäre und faire konstruktive Gesprächs- und Streitkultur ermöglichen. Dies kann in Projekten, Elternabenden, Konferenzen, Vorträgen etc. geschehen.

Du brauchst auch von anderen Hilfe, du darfst dich nicht verkriechen, das könnte sich auch negativ auf deine Schulnoten auswirken....

Quelle einiger Inhalte: http://www.schueler-gegen-mobbing.de/mobbing-in-der-schule/ und der Rest, aus dem Kopf ;)

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Das ist auf jeden Fall Mobbing! Richtig krass wird es, wenn es dich noch bis nach Hause verfolgt und im Internet weitergeht, also wenn es zu Cyber-Mobbing ausartet. Trotzdem ist es auch jetzt schon schlimm genug! Ich würde an deiner Stelle mit einem Lehrer oder einer Lehrerin sprechen, dem/der du vertraust. Wenn es so jemanden nicht gibt, wende dich an deine Eltern oder eine andere Person deines Vertrauens! Viel Glück, ich wünsche dir, dass du schnell Hilfe bekommst!

Ja, es kann gut sein, dass es mobben ist, da (wie du beschrieben hast) es nicht nur einmal, sondern ständig passiert, meistens mobben Leute einen nicht ohne Grund, es sei denn sie haben Angst selbst gemobbt zu werden und selbst das ist ein Grund. Am besten versuchst du heraus zu finden, warum die anderen dich mobben, denn wenn du das weißt, dann weißt du vielleicht auch, ob du es ändern kannst (willst), aber du solltest dich nicht für die umstellen, wenn du so bist, wie du bist, dann soll das auch keiner ändern.

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