Ab wann weiß ich als Migrant, dass ich integriert bin?

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18 Antworten

Das ist doch bei jedem unterschiedlich. Fühlst Du Dich zu dieser Gemeinschaft gehörig? Egal, wo Du wohnst. Kannst Du die Sitten und Gebräuche billigen und auch anwenden. Deine Religion brauchst Du dafür nicht aufzugeben, wie so viele irrsinnigerweise behaupten. Die stemmen sich vehemennt gegen Integration, weil sie meinen, es würde ihnen jemand den Glauben wegnehme. Was für ein Blödsinn.

Das kann man doch pauschal gar nicht beantworten. Jeder Mensch empfindet anders. Es gibt "Ausländer" die mir sympatischer sind als so mancher "Inländer". In der Regel beruht alles auf gegenseitiger Sympathie. Wenn Du Deinem Umfeld sympathisch erscheinst, und Du im gleichen Maß für Dein Umfeld empfindest, dann bist Du in Deinem Umfeld schon mal integriert. Das bedeutet allerdings nicht, dass Du überall gleich empfunden wirst.

Musst du wirklich Integriert sein ? Ich denke du bist es sobald du dich Wohlfühlst... Allgemein finde ich diese " Er ist nicht Integriert " völlig Dumm von den Politikern! Also sei nicht zwingend wie ein " perfekter Immigrant " sei so wie du sein willst, und verstelle dich vorallem nicht. Das hilft dir nicht weiter, weil du im inneren nicht so bist, und iwas würde es auffliegen, und deine Freunde sind evtl Enttäuscht !

Hallo! In Deutschland ist man (neuerdings) in die Gesellschaft integriert, bevor man überhaupt dorthin migriert. Das ist zwar verfassungswidrig (verfassungswidriges Verfassungsrecht), aber dies kümmert keinen wirklich errnsthaft ...

Ab wann Du das wüsstest, weiß ich nicht - vermutlich, nachdem Du gefragt hast ...

PS: Das andere Wort wäre assimiliert ...

Spätestens dann, wenn dir diese Frage gar nicht mehr in den Sinn kommt.

Da spielen aber einige Faktoren eine Rolle und ein Faktor ist dein Umfeld und wie es dich wahrnimmt. Unterscheidest du dich optisch stark von den 'typischen Deutschen', dann werden auch noch deine Kinder und Enkel evtl. als Migranten gesehen obwohl sie hier immer ihren Lebensmittelpunkt hatten und sie Deutschland als ihre Heimat sehen.

Integration findet immer von beiden Seiten statt bzw. sollte sie so stattfinden. Seit dieser Wortschöpfung 'Migrationshintergrund' haben manche förmlich dauerhaft ein Schild an der Stirn pappen, auf dem dick und fett geschrieben steht 'Mensch mit Migrationshintergrund'. Damit wirkt niemand als ausländerfeindlich und man kann ganz ohne 'Hintergedanken' Bürger 2. Klasse beim Namen nennen.

Ich beneide die Kanadier um ihre Integrationspolitik. Wer dort arbeitet und lebt IST Kanadier mit allen Rechten und Pflichten und wird ohne Wenn und Aber als Kanadier anerkannt, egal, wo derjenige seine Wurzeln hatte. Die Zuwanderer selbst sehen sich auch recht schnell als Kanadier.

So würde ich mir das hier auch wünschen.

in den USA ist es doch auch so........Bei einigen machen die Menschen vielleicht Unterschiede....Aber das ist leider nicht aus dem Köpfen heraus zu bekommen. Irgendwer fühlt sich immer besser, gescheiter, wertvoller als ein Zugewanderter.

Ich möchte so manchen Deutschen zuschreiben: man braucht gar nicht so weit fahren und schon ist man ebenfalls "Ausländer". Und die Bezeichnungen für Deutsche sind auch nicht überall schmeichelhaft.

Es ist doch egal, woher man kommt, für jeden scheint die gleiche Sonne, der gleiche Mond und er atmet die gleiche Luft dieses Planeten.....Es gibt keinen deutschen Planeten und auch keinen türkischen (oder jede andere Nation)

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@Enalita2

Was den Umgang mit Zuwanderern betrifft, unterscheiden sich USA und Kanada massiv voneinander. In Kanada entwickeln sich nämlich keine Parallelgesellschaften, in den USA aber. DAS macht einen großen Unterschied im Umgang miteinander.

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Mit dem Versuch es pauschal zu beantworten, würde ich folgendes sagen:

Ab dem Moment, wo du mit dem Land in dem du lebst, fühlst und denkst und dich nicht selbst mehr als Migrant und Fremdling siehst.

Ab dem Moment wo du bei der Wahl deiner Freunde, deines Lebenspartners/deiner Lebenspartnerin nicht mehr unterscheidest und dich in der Gesellschaft in Vereinen und Parteien zuhause fühlst und dich als "i-Punkt" vielleicht noch sozial für Land und Leute engagierst.

Natürlich gibt es noch weitere Bewertungskritierien. Aber wenn du die genannten Kriterien auch nur halbwegs erfüllst, bist du bereits ein geachteter und akzeptierter Mitbürger.

Sobald du dir diese Frage nicht mehr stellst. Was sich so trivial anhört, ist tatsächlich wahr: Da du dir selbst unsicher scheinst, fühlst du dich noch nicht "angekommen". Dies aber hängt von Dir ab.

Wie soll das denn hier jemand beurteilen ? Niemand kennt Dich und Deine Umgebung persönlich. Davon einmal abgesehen, wenn Du hier vollständig angekommen bist, werden sich Stimmen aus den Reihen Deiner Wurzeln melden und Deinen Sittenverfall beklagen. Dann hast Du wieder ein Integrationsproblem - nur diesesmal aus der anderen Richtung. Es richtig zu machen ist verdammt schwer, aus irgendeiner Ecke wird immer gemeckert.

Du bist erst integriert, wenn du dich darüber aufregst, dass es in Deutschland zu viele Ausländer gibt ....oder wenn du lieber Bockwurst essen würdest als Döner....oder wenn du Nachts aufwachst und eine Wehrmachts Uniform an hast :DDDD spaß.

sobald du dich nicht mehr als migrant fühlst
und für dein neues land stehst (dich mit diesem identifizierst)

Hallo, ich fühle mich in Deutschland integriert, wenn ich die deutsche Sprache beherrsche und die Kultur/Religion in Deutschland akzeptiere und respektiere. Meinen Glauben, meine Kultur aufzugeben, könnte ich nicht.

Auch als Migrant muss man sich nicht alle Sitten anpassen.

Wichtig ist es an erster Stelle die Sprache so gut zu erlernen, dass man nirgendwo Probleme hat, und auch ein Formular ausfüllen kann.

Man sollte die Einheimischen achten ! Nicht wie es viele Eingewanderte tun, auf alles schimpfen und die Leute schlechtreden ! Ist das der Fall, wäre man woanders besser aufgehoben.

Sich an die Gesetze halten, und Straftaten vermeiden.

Freundliches Auftreten, damit auch die anderen ein gutes Gefühl bei einer Begegnung haben

Migrieren bedeutet Umzug, Auswanderung. Wenn ich mich irgendwo einfügen möchte und Teil einer gesellschaft werden will, ist es selbstverständlich, das ich mich deren Sitten anpasse - schon deswegen, damit ich kein Fremdkörper bin. Das was du beschreibst, sind Selbstverständlichkeiten und Voraussetzungen - etwas, was man als Gast ebenso beachten muß. Leider bleiben Migranten oftmals Gäste, weil sie sich eben genauso sehen und garnicht Teil dieser Gesellschaft werden wollen.

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@lugsciath

Genauso gibt es Sittenlose unter den Einheimischen, die kein Benehmen kennen....

Gast im eigenen Land ????

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@gutefeejuhe

Die Sprache der neuen Heimat sollte man nicht nur lernen, damit man grüßen kann und Formulare ausfüllen kann. Sprache ist so ziemlich das wichtigste Bindeglied zwischen Menschen nach nonverbaler Kommunikation.

Muss man sich allen Sitten anpassen? Ich glaube, da habe ich als Deutsche schon Defizite. Viel wichtiger finde ich, dass sich Migranten mit deutscher Demokratie, Rechtsprechung, Politik, Kultur und dem Grundgesetz auseinander setzen. Schließlich muss man ja wissen, worauf man sich einstellen muss in der neuen Heimat.

Wieso sollen Migranten immer nett sein? Ich zeige Respekt und bekomme Respekt. Wenn es anders wäre, müsste ich auch mit negativen Reaktionen rechnen. Niemand muss aufgrund seiner Herkunft dauerhaft den Kratzfuß machen wenn er Deutschen über den Weg kommt.

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@Affia

Nicht den Kratzfuß ....eine freundliche Art steht jedem gut

....ich persönlich mag dieses Integrtationsgetue sowieso nicht...entweder es passt oder nicht....bei Einheimischen oder Zugewanderten

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@gutefeejuhe

Nett ist nicht unbedingt freundlich.

Mir reicht eine positive Ausstrahlung und Grundstimmung aber die hat man auch nicht immer. Manchmal ist das Leben einfach nur schwierig.

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Wenn du darüber nicht mehr nachdenken musst und es für dich selbstverständlich ist hier zu leben.

Wenn du dich wohl fühlst und zufrieden bist...

Naja ich denke wenn man sich die Frage stellt ob man gut integriert ist ;P Ansonsten deutsche Sprache beherschen, deutsche Freunde haben, und sich auch etwas an die deutsche Kultur anpassen.

Ich würde sagen, diese Frage integriert dich schon. Perfektes Deutsch :)

Wenn du gut deutsch kannst , dankbar bist hier zu sein , das es dir hier gefällt :) und dich nicht wie die Axt im Wald benimmst ^^ und die Arbeit ist auch wichtig

Wen man die nationalsprache flüssig beherrscht,wen man sich um Arbeit,um Wohnung und sociale Eingliederung gekümmert hat

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