Ab wann und wie kann man jemanden Enmündigen?

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3 Antworten

Garnicht. Es gibt nur eine über das Gericht verordnete Betreung. Die gibt es in unterschiedlichem Umfang, also für bestimmte Bereiche (Aufenthaltsbestimmung, Gesundheit usw) je mehr Bereiche desto näher kommt das dann dem was früher mal "Entmündigt" war

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Das nennt man nicht mehr "Entmündigung" - bei Kindern heißt es "Vormund", bei Erwachsenen wird eine Betreuung angeregt. Eine Betreuung kann verschiedene Aufgabenkreise umfassen, z. B. Vermögenssorge, Aufenthaltsbestimmung usw. - oder so ziemlich alle Aufgabenkreise, die möglich sind. Je nachdem, wie groß die Probleme sind, die ein Mensch hat.

Es gibt zum Beispiel einige Menschen, die eine Suchterkrankung haben und danach einen Betreuer für alle finanziellen Dinge haben - ansonsten machen sie aber natürlich alles selbst.

Und dann gibt es z. B. auch ältere Damen, die evtl. dement sind, sich nicht mehr alleine versorgen können und nichts mehr alleine entscheiden können. Dann könnte das Gericht eine Betreuung für alle Punkte anordnen und damit z. B. auch bestimmen, dass diese alte Dame in einem Heim besser aufgehoben wäre. Dasselbe gilt für Menschen mit psychischer Erkrankung.

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Das ist in Deutschland fast nicht mehr möglich. Bei Demenz und ähnlichem werden Ausnahmen gemacht.

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