Ab wann und warum braucht man als fehlsichtiger (kurzsichtiger) Mensch eine Fern- und Lesebrille?

3 Antworten

Um hier mal ohne grosse Umschweifen deine Frage zu beantworten: Das Verstärken deiner Fernkorrektur bewirkt einen stärkeren Akkommodationsbedarf in der Nähe. Anders ausgedrückt: Mit einer zu schwachen Brille (die alte) hast du eine Restkurzsichtigkeit, die dich beim Lesen unterstützt. Und bei Vollkorrektur in der Ferne (die neue) verschwindet diese Unterstützung, und das Auge ist stärker gefordert, was aber einem völlig normalen Zustand entspricht.

Das ist für Dich durchaus spürbar, denn Kurzsichtige sind es gewohnt, ohne Brille komplett ohne Anstrengung Nah lesen zu können, sind also gewissermassen beim Lesen ohne Brille etwas "verwöhnt". Wenn Du nun auch noch etwa 43 Jahre alt bist, dann kommst Du allmählich an deine Grenzen mit der neuen Brille und hast verstärkt das Bedürfnis, sie zum Lesen abzunehmen. Aber es wundert mich, dass der Augenarzt das nicht berücksichtigt und geprüft haben soll, falls Du wirklich in diesem Alter wärst. Doch bist Du jünger, dann wird es wirklich nur eine Frage der Gewöhnung sein. Versuch die Brille auch beim Nahsehen aufzulassen, dann wirst Du nicht so früh "Altersweitsichtig".

Zum Thema Gleitsichtglas... Die Erfahrungen der Hantel sind schön und gut, aber es ist falsch, derartige pauschale Aussahen zu machen. Jeder Mensch ist mit seinen Bedürfnissen sehr individuell, und um deine persönliche bestmögliche Korrekturvariante herauszufinden, kommst Du um ein ausführliches Beratungsgespräch mit deinem kompetenten Optiker nicht herum. Gleitsichtgläser sind keinesfalls eine so schlechte Sache, wie es Hantel hier darzustellen versucht. Es verträgt sie nur nicht jeder gleich gut, und dafür gibt es auch immer Gründe. Selbstverständlich gibt es für bestimmte Situationen noch besser geeignete Glastypen, doch die einzige Allroundlösung ist beim Erreichen der Altersweitsichtigkeit immernoch Gleitsicht. Und sogenannte Bildschirmbrillen sind übrigens bis zu einem Alter von etwa ca 47 Jahren total sinnlos

Habe da wohl etwas übersehen.

Bei - 3,0 dpt kann man ohne Brille bis ca. 0,33 m vor den Augen etwas scharf sehen. Entspricht in etwa der Lese-Entfernung. Eine Lesebrille ist daher nicht unbedingt nötig.

Ein Gleitsichtglas ist für Bildschirmarbeit nicht geeignet, da man mit solch einer Brille vor dem Bildschirm eine unnatürliche Haltung zum Lesen einnimmt. Man muss den Kopf anheben, da man durch den unteren Teil der Brille schaut. Dies ist kurzfristig möglich, aber nicht geeignet für einen Arbeitstag vor dem Bildschirm. Durch die unnatürliche Haltung vor dem Bildschirm mit einer Gleitsichtbrille kommt es gewöhnlich zu Verspannungen im Hals und Nackenbereich mit Muskelschmerzen, Extremfall Gehörsturz, hört sich vogelwild an, ist aber so, da viele Blutgefäße und Nervenbahnen durch die schiefe Kopfhaltung belastet werden.

Ideal ist eine Computerbrille, die auf die Arbeitsplatzsituation optimal eingeht, sie ist auch geeignet zum Lesen und für Arbeiten im Haushalt, besser als ein Gleitsichtglas. Ich spreche da aus Erfahrung!

Ein Gleitsichtglas ist nicht unbedingt optimal. da es viele Seh-Situationen gibt, die mit einer Lesebrille (hier Computerbrille) besser zu lösen sind, z. B. beim Einkauf, Preisschilder im Regal unten können mit einem Gleitsichtglas nicht gelesen werden, aber am Lenkrad im Auto o.k. Man sieht die Straßenschilder und kann den Tacho oder die Radioeinstellungen erkennen. Grundsätzlich muss man den Kopf verrenken, wenn man Angaben lesen möchte die oberhalb Kopfhöhe sind. 

Arbeiten im Haushalt sind mit einer Computerbrille besser zu bewerkstelligen als mit Gleitsichtglasbrille wie kochen, Kochbuch, Anzeigen, Nähen sonstige Arbeiten in Greifnähe.

Sorry, habe leider den Hinweis auf Myopie übersehen!

Um die Frage eindeutig beantworten zu können fehlen einige Angaben.

Welche Fehlsichtigkeit liegt vor: Myopie - 2,50 dpt oder Hyperopie + 2,50 dpt

Altersangabe, ab ca. 40 Jahren stellt sich Presbyopie (Alterssichtigkeit) ein, die Akkommodationsfähigkeit lässt nach und wirkt sich unterschiedlich aus bei Emmetropie (Rechtsichtigkeit), Myopie (Kurzsichtigkeit) und Hyperopie (Übersichtigkeit). Weitsichtigkeit [Teleopie, Tele... = Weit...] gibt es nicht.

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Ich dachte mit der Angabe Kurzsichtigkeit und Fernsichtbrille wäre auch schon klar, das damit Myopie gemeint ist. Natürlich haben meine Werte einen Minuswert, also -3 dpt

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