Ab wann macht man Kunst?

9 Antworten

Hoppykuenstler, oder Profis die eine Fach- oder Kunsthochschule absolviert haben. Die Unterschiede sind der Laie kann gute kuenstlerische Talente haben und dadurch durchaus ansehliche Sachen herstellen.

Allerdings, wer von Grundauf, die Perspektive gelehrt bekommen hat, von der Farbenlehre einiges versteht, Freihandzeichen, Aktmalerei usw. , der hat natuerlich Vorteile bei der Erschaffung von Kunstwerken.

Hitler ist bei der Aufnahme an der Kunstakademie wegen mangeldes Talent abgelehnt worden, dass das ein bedauerlicher Fehler war, wissen wir Heute. 

Kunst kommt von "können". 

Eine Aussage reicht nicht. Wenn du ein rotes Herzchen malst mit dem Wort "Liebe" drin, hat das Ganze zwar eine klare Aussage, aber es ist nicht Kunst.

Kunst musste bis vor etwa 150 Jahren schön sein: siehe griechische Statuen, der Freiburger Münsterturm und die Mona Lisa. Seither reicht, jedenfalls für die Kunstszene,  das künstlerische Können, das heute meist aus einer ungewöhnlichen, verfremdenden Perspektive auf die Realität geschieht. 

Wenn du z. B. das Herzchen aus Metall ausfräst und in einen Topf mit Blut vom Schlachthof tauchst, hast du gute Chancen bei heutigen Galerien. 

Man wird nicht ein Künstler, man IST ein Künstler. Im künstlerischen Bereich habe ich mich (leider) noch nicht genug "ausgetobt", ich habe aber einfach die Seele dafür und das ist dass wichtigste. 

Und schön definiert jeder anders, schön ist alles, was individuell ist. Gesichter malen lernen oder allgemein etwas künstlerisches lernen kann jeder, es geht eher darum wie viel Leidenschaft du in die Sache steckst und wie viel VON DIR in deinem Werk steckt. 



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