Ab wann lohnt es sich sein Einfamilienhaus in Deutschland mit Solarenergie zu speisen? Bitte fachlich und gut begründet antworten.

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2 Antworten

Wenn sich "lohnen" auf die reine eigene Investition bezieht, ohne dass man berücksichtigt, dass wir auf der anderen Seite im "Kampf" gegen die globale Erwärung zusätzliche Millionen Steuergelder ausgeben müssen, lassen sich die individuellen Szenarien gut mit den Grundrechenarten berechnen. In Deutschland ergibt ein kW installierte Leistung im Mittel 1000kWh pro Jahr. Die kWh kostet für den normalen Verbraucher ca. 0,23€ - 0,30€ ergibt einen theoretischen Jahresertrag bei gemittelten 0,25€/kWh von 250€. Solarmodule plus Elektronikanteil kosten ca. 1000€ pro kWh. Das wäre im Idealfall ein Return on Invest (ROI) von 4 Jahren (Die Module haben eine Lebenserwartung von 25-30Jahren).

Jetzt lassen sich natürlich beliebige Szenarien rechnen:

weitere Kosten: Installation der Module auf vorhandenes Dach (bis hin zur Verdopplung der eigentlichen Systemkosten)

Kostenreduktion: Die Module ersetzen direkt die äußere (ohnehin nötige Dachhaut / Ziegel) - Dann kann der Grundinvest dem Dach und nicht der Stromproduktion zugerechnet werden.

reduzierte Einnahmen: z.B. wenn nur 50 oder x% direkt selber genutzt werden, der Rest aber für z.B. 12,5 Cent (derzeitige ca. Einspeisevergütung) verkauft wird. Also bei reiner Einspeisung würde sich der ROI- Zeitraum verdoppeln.

Also viel Freude bei der Berechnung der unterschiedlichen - Extremszenarien.

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Es lohnt sich gar nicht mehr. Die finanzierung des ganzen ist so gut wie im Arsch und wenn man sich die platten doch auf dem dach montiert denn speist man die energie das in der regel in das öffentliche stromnetz ein um nach ca 3 bis 5 jahren evtl mal gewinn daraus zu erhalten.

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