Ab wann lohnt eine Privatinsolvenz?

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4 Antworten

Eine Insolvenz lohnt sich dann, wenn man nicht in der Lage ist mit einem monatlichen Betrag, der dem pfändbaren Einkommensanteil einsprechen würde, seine Schulden in einem Zeitraum unter sechs Jahren abzubezahlen. (Alternative Rechnung: eine verkürzte Insolvenz von 3 Jahren durch Zahlung von 35% der Schulden + Verfahrenskosten)
Man kann das also nicht pauschal beantworten sondern muss es im individuellen Fall ausrechnen.

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Insolvenz lohnt sich ja nur, wenn es absehbar ist, das man es in Leben nicht schaffen würde, das abzuzahlen. Bei einem Nomalverdiener würde ich immer erst so ab 100 tsd darüber nachdenken. Lebt jemand vom Harz 4 und muss da zB aus Gesundheitlichen Gründen auch bleiben, dann schon zB ab 10 tsd

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Es kommt immer darauf an, wieviel Schulden man hat, wieviel Gläubiger und ob man evtl. das Ganze mit einem Vergleich lösen kann.

Bei Dir gibt es nichts zu pfänden (hoffe Du hast ein P-Konto gemacht) und Raten wirst Du bei dem geringen Einkommen auch nicht zahlen können.

Hier würde sich rein wirtschaftlich (Denn eine Insolvenz ist nichts anderes als ein wirtschaftlicher Vorgang) wahrscheinlich eine Insolvenz lohnen.

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Kommentar von Elephant91
13.07.2016, 04:14

Danke für die Antwort, aber es war nur theoretisch. Mir geht es finanziell bestens.

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Den Beruf Schuldnerberater gibts ja nicht umsonst, das ist nicht so einfach wie sich das liest. Das hängt von den Gläubigern ab, ob die gewisse Schuldenbereinigungspläne akzeptieren etc.

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Kommentar von Elephant91
10.07.2016, 04:58

War nur eine Interessensfrage. Ich habe zwar auch Schulden (Leasing etc) aber kann alles bedienen. Trotzdem Danke

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