Ab wann kann/wird man als Ossi bezeichnet?

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5 Antworten

Das ist heute längst nicht mehr abwertend gemein.

Ein Bekannter von mir kommt aus Thüringen. Wenn ich ihn foppen will, dann nenne ich ihn Ossi, umgekehrt er mich Wessie. Einen anderen aus Österreich nenne ich gelegentlich Ösi, er kontert mit Saupreiß oder Piefke.

Was soll's - wenn wir uns immer völlig korrekt ansprechen würden wäre das Leben irgendwie langweilig - genderisiert, könnte man auch sagen.

Gruß

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nax11 08.08.2017, 00:04

Nachtrag: in China werden übrigens alle Europäer Langnasen genannt

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In den 1970iger Jahren stand der Begriff in Westdeutschland für Ostfriesen, wie z.B. Otto Waalkes. Heute werden ehemalige Bürger der "Ostzone"\\\\DDR so bezeichnet, was (wohl) daran liegt, dass viele ältere "Wessies" lange Jahre daran glaubten, dass es NIEMALS zu einem Mauerfall kommen könnte.

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Ich nutze den Begriff "Ossi" besonders, wenn es um Nationalisten aus den neuen Ländern geht. Dort haben wir die stärkeren Gebiete der NPD, AFD und Pegida. Und wenn sich dort Leute anderen Kulturen überlegen fühlen, werte ich diese Leute gerne als Ossis ab, um klarzumachen, dass die nicht zu meiner Kultur gehören und ich mich ihnen überlegen fühle. Damit grenze ich also gezielt Ausgrenzer aus.

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Manch ein Mitmensch mit den schönen Vornamen wie z. B. Oswald oder Oskar wird von seinen freunden liebevoll Ossi genannt.

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wenn man aus AURICH - Ostfriesland - kommt

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