ab wann kann mein sein kind im doppelstockbett schlafen lassen?

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7 Antworten

Kein Hochbett für Kinder unter sechs Jahren!

In Amerika mussten in den Jahren zwischen 1990 und 2005 mehr als eine halbe Million Kinder in der Folge von Unfällen durch Hochbetten in einer Notfallambulanz behandelt werden. Die Daten zeigen, dass vor allem Kinder unter sechs Jahren gefährdet sind.

„Solange Kinder die Risiken noch nicht so gut einschätzen können und der Abstieg vom Hochbett noch nicht sicher ist, ist ein Stockbett tabu. Das Gefährliche an Hochbetten sind die Verletzungen an Kopf und Hals. Kinder unter 3 Jahren haben ein über 40 Prozent höheres Risiko sich dort zu verletzen, da ihr Körperschwerpunkt höher liegt und sie dazu tendieren, mit dem Kopf voraus zu fallen“, warnt Dr. Ulrich Fegeler, Kinder- und Jugendarzt sowie Bundespressesprecher des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte.

Bei der Auswertung der Krankenblätter von Hochbettunfällen bei Kindern und Jugendlichen bis zu 21 Jahren kamen Dr. Lara B. McKenzie und ihre Kollegen zu dem Ergebnis, dass Kopf und Hals die Körperteile waren, die am häufigsten eine ärztlichen Behandlungen erforderlich machten. Stürze aus dem Hochbett waren bei drei Viertel der verunglückten Kinder und Jugendlichen die Verletzungsursache. Es mussten insgesamt mehr Jungen als Mädchen medizinisch versorgt werden – vermutlich weil sie weniger vorsichtig waren und eher auf den Hochbetten tobten.

Etwa 30 Prozent der Kinder und Jugendlichen erlitten ernsthafte Schnitte bzw. Schrammen, etwa 25 Prozent Quetschungen sowie Prellungen, 20 Prozent Brüche und über 10 Prozent eine Gehirnerschütterung. In dem erfassten Zeitraum von 16 Jahren ereigneten sich auch sechs Todesfälle.

„Wenn z. B. Platzprobleme die Anschaffung eines Hochbetts erforderlich machen, sollten Eltern auf ein GS-Prüfzeichen und auf eine ausreichend hohe Brüstung achten. Die Geländer müssen mindestens 16 Zentimeter über die Matratze reichen, damit das Kind im Schlaf nicht aus dem Bett fallen kann. Federkernmatratzen sind weniger geeignet, da sie Kinder zum Hüpfen und Toben verleiten. Das Bett sollte außerdem keine scharfen Kanten haben“, rät Dr. Fegeler. Der Stufenabstand der Leiter muss für das Kind leicht zu bewältigen sein. Um in der Nacht auch sicher aus dem Bett klettern zu können, sollte das Kind vom Bett aus eine Lampe anschalten können.

Die Wissenschaftler schlussfolgern aus den Studienergebnissen, dass sowohl Kinder als auch junge Erwachsene nicht in Etagenbetten herumalbern sollten und die Stabilität des Bettes, z. B. durch eine Befestigung an der Wand, gesichert sein sollte. (Quelle: kinderaerzte-im-netz.de)

ist wohl bei jedem kind anders! da sollte schon die feimotorik und die balanc ausgeprägt sein. aber das siehst du ja am besten! kinder konnen im normalfall sehr zeitig sicher klettern, aber ein gitter, also fallschutz und eine stabile leiter sind immer sinnvoll. außerdem solltest du mit ihm erst üben, ohne gleich da zu schlafen, heißt erst unter aufsicht spielen lassen, leiter steigen usw., später dann rufen beim aufstehen, bis du dir sicher bist. ist aber nie eine garantie das nix passiert, kinder können auch wenn sie älter sind fallen, beim toben oder im schlaftaumel, wie wir erwachsenen auch

Wenn Du ihm die Sicherheit zutraust auch nachts heile rauf und runter zu kommen.Du musst ein gutes Gefühl haben.Ein Kind kann das vielleicht schon mit drei, ein anderes erst mit 6

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